Kenne ich auch von meinen Nachbarn.
Hohe Loyalität: Besitzer von E-Autos wollen nicht zu Verbrennern zurück
Die Zufriedenheit mit elektrischen Fahrzeugen ist unter den Käufern stark angestiegen
Elektroautos wird allerlei Schlechtes nachgesagt. Vorne dabei sind geringe Reichweiten und lange Ladezeiten, was gerade auf ältere Modelle durchaus noch zutreffen kann. Bisweilen sind sie aber auch das Ziel von Falschinformationen und ein gesellschaftlicher Streitpunkt. Während in den USA ein Teil der Maga-Fraktion rund um Präsident Donald Trump erbittert gegen "Elektrische" wettert, stemmte sich so mancher europäische Hersteller gegen ein EU-weites Verbrennerverbot. Während die so entstandene Debatte politische Schlagworte wie "Technologieoffenheit" produzierte, erschlossen Tesla und zunehmend auch chinesische Anbieter sich einen guten Teil des Kundenpotenzials.
Auf Seite der Fahrerinnen und Fahrer dürfte das Zeitalter der E-Skepsis allerdings langsam zu Ende gehen. Das zeigt der neue Report der Marktanalysten von CDK Global. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Wer auf ein elektrisches Auto umsteigt, ist fast immer gekommen, um zu bleiben.
Nur ein Prozent will zurück zum Vollverbrenner
Für die Untersuchung wurden 552 E-Auto-Besitzer in den USA befragt und die Antworten zeigen eine hohe Zufriedenheit mit ihrer Anschaffung. Vergangenes Jahr überlegte noch jeder Fünfte (21 Prozent), wieder exklusiv auf ein Benzin- oder Dieselfahrzeug umzusteigen. Der Anteil ist nunmehr auf einen Prozent gefallen. Auch wenn die Stichprobe nicht allzu groß ist, ist das eine beachtliche Veränderung. Elf Prozent gaben an, dass sie zumindest ein Verbrennerauto in ihrem Fuhrpark behalten wollen. Dieser Anteil lag im Vorjahr noch bei 64 Prozent. 90 Prozent gaben an, dass ihr nächstes Fahrzeug definitiv wieder ein E-Auto sein wird.
Die Zufriedenheit mit elektrischen Fahrzeugen ist unter den Käufern stark angestiegen
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