Mercedes GLB und BMW iX3: Plötzlich wieder vorne weg
Mit der jüngsten Elektro-Generation gelingt Mercedes und BMW ein enormer Sprung. Damit sollten jetzt auch die Reichweitenfragen endgültig gelöst sein
Damit das gleich klar ist: Wir vergleichen hier nicht Äpfel mit Birnen, sondern einen etwas kleineren mit einem größeren Apfel. Und zugegeben, beim Mercedes handelt es sich um den Hecktriebler, beim BMW um einen Allradler in vollem Saft. In physikalische Einheiten übersetzt, treiben beim GLB 250+ an der Hinterachse 200 kW (272 PS) ihr Wesen, beim iX3 vorne und hinten 345 kW (469 PS).
Größer? Von der Länge her parkt sich der iX3 (4,78 m) recht genau zwischen GLB (4,73) und GLC (4,85) ein, preislich bewegen wir uns beim Sternträger bei 57.890 Euro (Testwagen inklusive aller Extras: 71.450), beim Weißblauen bei 69.950 (Testwagen 85.298).
Hinsichtlich technischer Architektur reden wir in einem Fall von MMA (Mercedes Modular Architecture), im anderen griffiger von Neuer Klasse. Beides 800-Volt-Plattformen, aber insofern kehrt sich die Sache jetzt um, als die neue Klasse ausschließlich elektromotorisch ausgelegt ist (statt der Batterie ist auch der Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzelle vorbereitet), MME hingegen kann auch Mischplattform, wobei die 4-Zylinder-Benziner dann von Geely aus China geliefert werden; jaja, konstruiert hat Mercedes sie immerhin noch selbst.
Mit der jüngsten Elektro-Generation gelingt Mercedes und BMW ein enormer Sprung. Damit sollten jetzt auch die Reichweitenfragen endgültig gelöst sein
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