Ich werde mich an dieser Diskussion bewusst nicht beteiligen.
Ich habe nur etwas zu sagen: Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine Witzorganisation in jeglicher Hinsicht. Sie wird geführt von irgendwelchen paranoiden Freaks. Musste mich schon oft genug während der Uni Zeit mit ihrem Dreck auseinandersetzen. Egal was die schreiben, ihr könnt immer sicher sein, dass sie zumindest grob verfälschen und übertreiben.
Wen es wirklich jemanden interessiert, wie die Lage im Kosovo objektiv nach dem Abzug der Jugoslawischen Armee aussah, soll sich diesen Bericht anschauen:
http://www.osce.org/kosovo/documents/17786
Es wird
jede ethnisch motivierte Tat
unmittelbar nach Übergabe der Macht an die KFOR / UCK dokumentiert. Es lässt sich zusammenfassen, dass die neuen albanischen Machthaber dieses Vakuum aufs intensivste genutzt haben und systematisch albanische Oppositionelle, Serben und andere Minderheiten vertrieben, schlugen, Erpressten, unter Druck setzten, töteten oder verschleppten. Man beachte die vielen Berichte über Albaner, die an UCK-Checkpoints verhaftet wurden und dann nie wieder auftauchten. Die Mitglieder der UCK haben mit diesen Aktionen versucht, sich einen entscheidenen Vorteil im inneralbanischen Konkurrenzkampf bei der initiierten Umwandlung der bisherigen serbischen Zivilherrschaft in eine albanische zu verschaffen.
Beispiel:
Wer
wirklich wissen will, wo wann was passierte, soll sich das ein wenig anschauen.
Edit: Wann die Albaner die Mehrheit im Kosovo erlangten, lässt sich heute nicht mehr klären. Fakt ist, dass sie bei der 1. Volkszählung "Jugoslawiens" im Jahr 1921 mit 440'000 Personen bereits die Mehrheit stellten.