Starmer will Aufklärung über Epstein-Mandelson-Kontakte
Die jüngste Veröffentlichung neuer Dokumente über den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zieht weitere Kreise bis nach Europa. Der britische Premierminister Keir Starmer ordnete gestern eine Untersuchung zu den Kontakten des früheren britischen Botschafters in den USA, Peter Mandelson, zu dem Sexualstraftäter an.
Die Akten rückten die engen Verbindungen Mandelsons zu Epstein erneut in den Fokus. Es würden nun „alle verfügbaren Informationen über Peter Mandelsons Kontakte zu Jeffrey Epstein während seiner Zeit als Minister“ geprüft, sagte Starmers Sprecher. Zudem solle Mandelson aus dem britischen Oberhaus, dem House of Lords, ausgeschlossen werden. Mandelson selbst trat bereits aus der Labour-Partei aus mit der Begründung, er wolle die Partei „nicht weiter in Verlegenheit bringen“.
Der 72-Jährige war bereits im September wegen der Enthüllungen als Botschafter abgesetzt worden. Grund waren damals bekanntgewordene E-Mails des Briten an Epstein. Den neuen Dokumenten zufolge soll der Politiker Anfang der 2000er Jahre mehrfach Geld von Epstein erhalten haben. Weitere Dokumente sollen Überweisungen Epsteins an Mandelsons Lebenspartner Reinaldo Avila da Silva belegen. Mandelson war zum damaligen Zeitpunkt Minister.
Norwegische Diplomatin suspendiert
Konsequenzen gibt es nach der jüngsten Aktenveröffentlichung in der Causa Epstein unter anderem auch in Norwegen. Nach gestrigen Angaben von Außenminister Espen Barth-Eide wurde mit Mona Juul eine der bekanntesten Diplomatinnen des Landes vorübergehend suspendiert. Das Ministerium bemühe sich derzeit, „Licht in die Angelegenheit“ bezüglich ihrer Kontakte „zu Jeffrey Epstein zu bringen“.
Die jüngste Veröffentlichung neuer Dokumente über den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zieht weitere Kreise bis nach Europa. Der britische Premierminister Keir Starmer ordnete gestern eine Untersuchung zu den Kontakten des früheren britischen Botschafters in den USA, Peter Mandelson, zu dem Sexualstraftäter an.
Die Akten rückten die engen Verbindungen Mandelsons zu Epstein erneut in den Fokus. Es würden nun „alle verfügbaren Informationen über Peter Mandelsons Kontakte zu Jeffrey Epstein während seiner Zeit als Minister“ geprüft, sagte Starmers Sprecher. Zudem solle Mandelson aus dem britischen Oberhaus, dem House of Lords, ausgeschlossen werden. Mandelson selbst trat bereits aus der Labour-Partei aus mit der Begründung, er wolle die Partei „nicht weiter in Verlegenheit bringen“.
Der 72-Jährige war bereits im September wegen der Enthüllungen als Botschafter abgesetzt worden. Grund waren damals bekanntgewordene E-Mails des Briten an Epstein. Den neuen Dokumenten zufolge soll der Politiker Anfang der 2000er Jahre mehrfach Geld von Epstein erhalten haben. Weitere Dokumente sollen Überweisungen Epsteins an Mandelsons Lebenspartner Reinaldo Avila da Silva belegen. Mandelson war zum damaligen Zeitpunkt Minister.
Norwegische Diplomatin suspendiert
Konsequenzen gibt es nach der jüngsten Aktenveröffentlichung in der Causa Epstein unter anderem auch in Norwegen. Nach gestrigen Angaben von Außenminister Espen Barth-Eide wurde mit Mona Juul eine der bekanntesten Diplomatinnen des Landes vorübergehend suspendiert. Das Ministerium bemühe sich derzeit, „Licht in die Angelegenheit“ bezüglich ihrer Kontakte „zu Jeffrey Epstein zu bringen“.