quelle: Hanif - Der MonotheistFriedrich Erich Dobberahn
Muhammad oder Christus?
Zur Luxenbergischen Neudeutung der Kūfī-Inschriften von 72h (= 691/692 n. Chr.) im Felsendom zu JerusalemAn der „muḥammadun-Zeile“ der sog. „Felsendom-Inschrift“ (am Anfang des inneren Oktagonals) in Jerusalem hat sich in den letzten Jahren eine für die Frühgeschichte des Islams nicht unerhebliche Streitfrage entzündet, die in der vorliegenden Abhandlung erneut untersucht werden soll: Wen meint dieser wohl älteste islamische Text eigentlich mit „muḥammadun“, der insgesamt sechs Mal auf den Schriftbändern des äußeren und inneren Oktagonals in folgendem Satz erwähnt wird:
محمد عبد الله ورسولهGemeinhin wird in „muḥammadun“ der Prophet Muḥammad (570-632 n. Chr.) gesehen; in neuerer Zeit wird das bestritten und gesagt: die Schriftbänder des Felsendoms bezögen sich auf muḥammadun = Jesus, den Sohn der Maria.....
= „muḥammadun ‛abdu llāhi wa-rasūluhū“
= „muḥammadun (ist) der Diener Gottes und sein Gesandter“.
HIER KANN MAN DEN ARTIKEL ALS PDF DOWNLOADEN
Die bibliographischen Angaben des Buches
Friedrich Erich Dobberahn und Peter Schierz (Hgg.),
"Raum der Begegnung - Perspektiven der Bildung, Forschung und Lehre im Spannungsfeld multikultureller und multireligiöser Gesellschaft - Festschrift für Kurt Willibald Schönherr,
in: Strukturen der Wirklichkeit, Schriftenreihe der Deutschen Universität in Armenien und der Akademie St. Paul, Band 7, Taufkirchen, 2011.
Das Buch ist über jede Buchhandlung zu beziehen oder beim Verlag selbst: via verbis verlag, wambach 23, 84416 taufkirchen
Hier noch ein paar Informationen zur Deutschen Universität in Armenien:
Die Deutsche Universität in Armenien ist eine Initiative armenischer und deutscher Akademiker. Sie wurde am 4. Mai 2009 staatlich anerkannt (Lizenz zur Bildungstätigkeit Nr. 1065, Yerevan, vom 04/05/2009). Seit Jahren ist sie mit der armenischen Gesellschaft bestens vernetzt.
Die DUA trägt sich aus Studien- und Prüfungsgebühren, an Erlösen von Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen sowie aus Zuwendungen öffentlicher Mittel auf nationaler und supranationaler Ebene.
Die DUA strebt nach einer Form der Kapitalbildung, an der sich Professoren, Studenten, Absolventen, Kuratoriumsmitglieder und an den Forschungsergebnissen interessierte Institutionen engagieren.
Die DUA arbeitet auf der Grundlage des armenischen, deutschen und internationalen Hochschulrechts und verleiht akademische Grade, die den Standards des Bologna-Abkommens entsprechen.
Die DUA bietet Lehr- und Prüfungsveranstaltungen auf Armenisch, Deutsch und Englisch an, um das Studium für Studenten anderer Kulturkreise und Nationen zu ermöglichen.
Die DUA organisiert ihre Lehrveranstaltungen sowohl in Armenien als auch in Deutschland liegenden Studienzentren. Für die administrative Aufgaben, Durchführung von Seminare und Sprachkursen steht ihr seit 2008 eine mehrstöckiges Gebäude mitten in Yerevan zur Verfügung. Hier befindet sich auch der Sitz der DUA-Institute.
Deutsche Universität in Armenien,
Aygedzor 47/3, 0019 Yerevan, Armenien,
Tel: +374 10 26 12 21,
Fax: +374 10 54 56 58,
Web: www.dua.am,
E-Mail: info@dua.am
Beste Grüße,
Ihr
Friedrich Erich Dobberahn
Frieden
Last edited:
