„Wenigstens schlafe er gut“: der Aufstand gegen Infantinos Ausverkauf
Es kommt selten vor, dass ein Geschäftsführer seinen Präsidenten öffentlich zur Kündigung einlädt. Am Freitag tut Kevin Lamour, der oberste Betriebschef der FIFA, genau das. In einer Erklärung schreibt der Franzose, der seit 2024 im Amt ist, die Mitarbeiter seien getäuscht worden, sie verdienten Besseres als Verachtung und Einschüchterung. Und falls ihn diese Worte den Posten kosteten, so werde er das hinnehmen; wenigstens schlafe er in dieser Nacht gut. Zurückgetreten ist er nicht.
Getäuscht worden seien sie von Gianni Infantino, dessen über Monate hinweg vorbereiteter Plan, Anteile am künftigen Gewinn der Weltmeisterschaft an privates Kapital zu verkaufen, den Verband seit Wochen erschüttert. Es sei, schreibt Lamour, das Projekt eines einzigen Mannes. Nicht nur dürfe es nicht kommen; es sei an der Zeit, dass die Verantwortlichen des Fußballs sich die richtigen Fragen stellten und die richtigen Entscheidungen träfen.
Wenige Stunden zuvor war Carlos Cordeiro gegangen, Infantinos leitender Berater, ein früherer Banker von Goldman Sachs und einstiger Präsident des amerikanischen Fußballverbandes, der die FIFA in der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zur Weltmeisterschaft vertreten hatte. Er könne nicht danebenstehen, während die FIFA erwäge, einen Anteil an der Weltmeisterschaft zu verkaufen. In die Gespräche über den Plan, hinter dem ein New Yorker Investmentfonds von Joshua Kushner stehe, sei er nicht einbezogen worden. Er habe keinerlei Beteiligung, er lehne ihn ohne Vorbehalt ab.
kaizen-blog.org
Es kommt selten vor, dass ein Geschäftsführer seinen Präsidenten öffentlich zur Kündigung einlädt. Am Freitag tut Kevin Lamour, der oberste Betriebschef der FIFA, genau das. In einer Erklärung schreibt der Franzose, der seit 2024 im Amt ist, die Mitarbeiter seien getäuscht worden, sie verdienten Besseres als Verachtung und Einschüchterung. Und falls ihn diese Worte den Posten kosteten, so werde er das hinnehmen; wenigstens schlafe er in dieser Nacht gut. Zurückgetreten ist er nicht.
Getäuscht worden seien sie von Gianni Infantino, dessen über Monate hinweg vorbereiteter Plan, Anteile am künftigen Gewinn der Weltmeisterschaft an privates Kapital zu verkaufen, den Verband seit Wochen erschüttert. Es sei, schreibt Lamour, das Projekt eines einzigen Mannes. Nicht nur dürfe es nicht kommen; es sei an der Zeit, dass die Verantwortlichen des Fußballs sich die richtigen Fragen stellten und die richtigen Entscheidungen träfen.
Wenige Stunden zuvor war Carlos Cordeiro gegangen, Infantinos leitender Berater, ein früherer Banker von Goldman Sachs und einstiger Präsident des amerikanischen Fußballverbandes, der die FIFA in der Arbeitsgruppe des Weißen Hauses zur Weltmeisterschaft vertreten hatte. Er könne nicht danebenstehen, während die FIFA erwäge, einen Anteil an der Weltmeisterschaft zu verkaufen. In die Gespräche über den Plan, hinter dem ein New Yorker Investmentfonds von Joshua Kushner stehe, sei er nicht einbezogen worden. Er habe keinerlei Beteiligung, er lehne ihn ohne Vorbehalt ab.
"Wenigstens schlafe er gut": der Aufstand gegen Infantinos Ausverkauf
Es kommt selten vor, dass ein Geschäftsführer seinen Präsidenten öffentlich zur Kündigung einlädt. Am Freitag tut Kevin Lamour, der oberste Betriebschef der FIFA, genau das. In einer Erklärung schreibt der Franzose, der seit 2024 im Amt ist, die Mitarbeiter seien getäuscht worden, sie verdienten...