„Zahlen eh die deppaten Steuerzahler, haha“: Polizei sucht diese Tanksünder
In Ottakring haben gestern zwei in Blau gekleidete Männer dutzende Autos betankt, bevor sie sich wieder aus dem Staub machten. Der Tankstellenbesitzer tobt, denn mit ihrem eigenen Geld bezahlen wollten die freiheitsliebenden Halunken offenbar nicht. Nun blecht der Steuerzahler für den Sprit der blauen Bande!
WIEN – „Bitteschön, schnell, einer geht noch, bevor der Rechnungshof kommt und das sieht, haha“, lacht ein in Blau gekleideter Mann, während er den Zapfhahn in den Tank eines VW Passat steckt. Er klopft auf das Dach des Autos, auf dessen Kofferraum Sticker wie „Jenni & Jonas an Bord“, „Russia First“ und „Kauft nicht bei Juden“ kleben. Ein zweiter Mann in Blau beginnt währenddessen ein Fechtduell mit den Scheibenwischern.
Steuerzahler blecht
Was in diesem Moment noch kaum jemand ahnt: Bezahlen muss die dutzenden Tankladungen offenbar der Steuerzahler. Doch wer sind die beiden Verdächtigen? Auf Aufnahmen der Überwachungskameras ist zu sehen: Sie flüchteten nach dem Vorfall mit 130 km/h durch eine 30er-Zone.
Die Polizei tappt bislang im Dunkeln. „Wir haben leider keine Ressourcen für diese Raubfälle, wir machen aktuell eine Aktion ‚Scharf‘ gegen den Abschaum unserer Gesellschaft: Fußgänger, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind und Radfahrer, bei denen das Rücklicht manchmal flackert.“
Volkszorn
Laut Tankwart könne es sich bei den beiden um arbeitslose Hausierer handeln. „Den einen kenn ich vom Sehen, der ist irgendso ein unnediger nicht-amtsführender Stadtrat. Ka Hackn halt im Prinzip. Da verdienst sicher nix, kan Euro, alles andere wäre ja absurd, oder? Am Ende habens nur ein 6er-Tragerl Red Bull und eine Runde Frostschutzmittel zahlt.“
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In Ottakring haben gestern zwei in Blau gekleidete Männer dutzende Autos betankt, bevor sie sich wieder aus dem Staub machten. Der Tankstellenbesitzer tobt, denn mit ihrem eigenen Geld bezahlen wollten die freiheitsliebenden Halunken offenbar nicht. Nun blecht der Steuerzahler für den Sprit der blauen Bande!
WIEN – „Bitteschön, schnell, einer geht noch, bevor der Rechnungshof kommt und das sieht, haha“, lacht ein in Blau gekleideter Mann, während er den Zapfhahn in den Tank eines VW Passat steckt. Er klopft auf das Dach des Autos, auf dessen Kofferraum Sticker wie „Jenni & Jonas an Bord“, „Russia First“ und „Kauft nicht bei Juden“ kleben. Ein zweiter Mann in Blau beginnt währenddessen ein Fechtduell mit den Scheibenwischern.
Steuerzahler blecht
Was in diesem Moment noch kaum jemand ahnt: Bezahlen muss die dutzenden Tankladungen offenbar der Steuerzahler. Doch wer sind die beiden Verdächtigen? Auf Aufnahmen der Überwachungskameras ist zu sehen: Sie flüchteten nach dem Vorfall mit 130 km/h durch eine 30er-Zone.
Die Polizei tappt bislang im Dunkeln. „Wir haben leider keine Ressourcen für diese Raubfälle, wir machen aktuell eine Aktion ‚Scharf‘ gegen den Abschaum unserer Gesellschaft: Fußgänger, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind und Radfahrer, bei denen das Rücklicht manchmal flackert.“
Volkszorn
Laut Tankwart könne es sich bei den beiden um arbeitslose Hausierer handeln. „Den einen kenn ich vom Sehen, der ist irgendso ein unnediger nicht-amtsführender Stadtrat. Ka Hackn halt im Prinzip. Da verdienst sicher nix, kan Euro, alles andere wäre ja absurd, oder? Am Ende habens nur ein 6er-Tragerl Red Bull und eine Runde Frostschutzmittel zahlt.“
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