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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Causa FPÖ-Wohnungsvergaben: Was von Haimbuchners Gegenargumenten zu halten ist
Stimmt alles nicht, sagt Oberösterreichs Landesvize zu einer STANDARD-Enthüllung, wonach zwei enge Vertraute Luxuswohnungen im Sozialbau zugeschanzt bekamen. Was ist dran?

Es war ein wilder Ausritt des oberösterreichischen Landesvizes und Wohnbaulandesrats Manfred Haimbuchner (FPÖ). Eine "politische Hetzjagd linksradikaler Medien" gegen ihn finde statt, schreibt er als Reaktion auf einen STANDARD-Bericht vom Montag. Es handle sich um "dummdreiste Kampagnen", die "bald Geschichte sind".

Was ist passiert? DER STANDARD hatte enthüllt, dass zwei enge Vertraute Haimbuchners im Jahr 2012 Luxuswohnungen in einem Linzer Sozialbau kauften. Es handelte sich um eine Spitzenbeamtin in seinem Büro und eine Ex-FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Die Preise lagen offenbar deutlich unter den damals marktüblichen Werten, wie ein Blick in den Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer für Linz im Jahr 2012 zeigt. Haimbuchner ist seit dem Jahr 2009 Oberösterreichs Wohnbaulandesrat.

Inzwischen haben die Oberösterreichischen Nachrichten noch nachgelegt: Die Zeitung enthüllte am Mittwoch, dass auch andere Personen mit Konnex zum Polit-Betrieb, aus den Reihen von ÖVP und SPÖ, Wohnungen erworben haben – alle in demselben Haus.

Was Haimbuchner betrifft, hatte sein Büro zwar im Zuge der Recherche eine lange Fragenliste des STANDARD erhalten – und unbeantwortet gelassen. Nach Publikation des Artikels jedoch reagierte der Politiker, und zwar heftig.

Via Facebook wendete er sich an seine Anhängerinnen und Anhänger. Das Posting enthält nicht nur besagte Tiraden über angeblich linksradikale Kampagnen. Zugleich kündigt Haimbuchner an, dass "wir uns jede einzelne Förderung nochmals genau ansehen" und "die Umstände rund um das betroffene Projekt nochmals eingehend prüfen" würden. Warum diese Prüfung notwendig sein soll, wo es sich doch angeblich nur um eine substanzlose Kampagne handelt, erklärt der Landesvize nicht.

 
"Habens dann alle eingecheckt auf Parteikosten": Ermittler prüften Urlaube der Ex-FPÖ-Spitze
Seit acht Jahren durchleuchtet die Justiz die FPÖ-Finanzen der Ära Strache. Sein Vize Gudenus ist juristisch aus dem Schneider. Auch wenn eine Italienreise der beiden auf Parteikosten wohl privat war

Bei den Ermittlern herrschte schon vor Jahren Platzmangel. Ganze Zimmer seien voll mit Belegen, hieß es in internen Notizen. Seither dürften die Papierberge nicht kleiner geworden sein. Es geht um die Causa FPÖ-Spesen. Penibel prüfen Beamte seit acht Jahren, ob der damalige Parteichef Heinz-Christian Strache und sein Umfeld private Ausgaben auf Kosten der Partei unternommen haben.

Ein neues, öffentlich zugängliches Justizdokument bietet nun weitere Einblicke in das Finanzgebaren der Blauen. In dem Schriftstück, in dem handelnde Personen anonymisiert sind, wird erläutert, warum das Verfahren gegen Straches langjährigen Vizeparteichef Johann Gudenus eingestellt wurde. Teils konnte widerlegt werden, dass Gudenus für Zahlungsanordnungen verantwortlich war; teils konnte das nicht zweifelsfrei geklärt werden. Und viele der Vorwürfe wären ohnehin schon verjährt.

"Urlaub 4", "Urlaub 5"
Abseits der strafrechtlichen Ebene zeigen die Ermittlungsergebnisse aber einmal mehr, wie lasch die Strache-FPÖ mit Parteigeldern umging und wie sich (Ex-)Blaue gegenseitig belasten.

 
MERKT EUCH DAS ENDLICH, KINDER!
FPÖ SAGT MAN NICHT
ES HEISST KORREKT:
DIE VON EHEMALIGEN NSDAP‑MITGLIEDERN GEGRÜNDETE FPÖ

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Wir würden es FPÖ‑Wählern echt gönnen, in einem Land zu leben, das von der FPÖ regiert wird.
Nur leben wir dann leider auch in diesem Land.

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Zwei Zahlen aus derselben Umfrage – und sie passen einfach nicht zusammen.
Fast 90 Prozent sagen: Demokratie ist die beste Staatsform, die wir haben. Aber ca. 1,5 Millionen sagen im selben Atemzug: Ein starker Mann ohne Parlament und Wahlen wäre auch okay.
Und in der Sonntagsfrage steht ausgerechnet jene Partei bei knapp 40 Prozent, die genau diesen Widerspruch politisch bedient.
Ich glaube nicht, dass sich die Leute bewusst sind was das bedeutet. Ich glaube, sie machen es sich bequem – solange man es "Patriotismus" nennt statt "Demokratieabbau".

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FPÖ-Chef Neipp: "Müssen Wien so unattraktiv wie möglich machen"
Ja. Dominik Nepp, als jener Politiker wo man die Anfangsbuchstaben nicht vertauschen darf

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Eure geliebte FPÖ arbeitet gegen euch
Herr Nepp sagt, Wien müsse für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, „so unattraktiv wie möglich“ werden.
Das klingt natürlich gut, wenn man am Stammtisch ordentlich auf den Tisch hauen will.
Aber reden wir einmal ganz normal darüber, was das eigentlich heißt.
Was ist mit dem Hackler, der 25 oder 30 Jahre gearbeitet hat und plötzlich seinen Job verliert?
Was ist mit der Verkäuferin, die allein zwei Kinder großzieht und mit ihrem Gehalt nicht mehr über die Runden kommt?
Was ist mit dem Bauarbeiter, dessen Körper irgendwann nicht mehr mitmacht?
Was ist mit dem Mann über 55, der seinen Arbeitsplatz verliert und trotz Bewerbungen nichts mehr findet?
Und jetzt kommt der Punkt, den Herr Nepp wahrscheinlich nicht so gerne dazusagt:
Auch diese Menschen wählen FPÖ.
Vielleicht sitzt sogar einer von ihnen gerade im Wirtshaus und sagt: „Endlich sagt’s einer.“
Ja, eh.
Aber was passiert, wenn es dich morgen selbst erwischt?
Glaubst du, beim Antrag auf Unterstützung fragt jemand: „Haben Sie eh FPÖ gewählt? Dann gilt die Kürzung für Sie natürlich nicht.“
So funktioniert das nicht.
Wenn Sozialleistungen gekürzt oder schwerer zugänglich gemacht werden, dann trifft das auch die eigenen Wähler.

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FPÖ-FANS:
Steckt euch euer „Altparteien“-Gerede sonst wohin.
Wer täglich grölt:
„NUR WIR KÖNNEN ÖSTERREICH RETTEN!“
soll endlich erklären:
WIE? WOMIT? WER BEZAHLT ES?
Alles andere sind Parolen.

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Die 5 Tricks der FPÖ

1. Angst schüren
Migration, Kriminalität, Klima – immer die Panik‑Karte ziehen.

2. System dämonisieren „Lügenpresse, Altparteien, Meinungsdiktatur“

3. Opferrolle spielen „Wir dürfen ja nichts mehr sagen“

4. Identität verkaufen „Die Eliten, die EU, die Flüchtlinge – immer sind es die anderen.“

5. Einfache Schuldige liefern Nicht reinfallen. Wer nur Wut verkauft, löst keine Probleme.

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Die FPÖ erzählt falsche Geschichten.
Das Schaf verbreitet sie.
Und der Esel glaubt sie.

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Kann man 1:1 für die AfD übernehemn
 

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