Politiker, der sich gegen lebensrettende Impfungen ausspricht, lässt sich ominöse Tinte spritzen
Seit Covid macht die FPÖ Stimmung gegen Impfungen und warnt vor vermeintlichen Gefahren. Nun ließ sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky eine Substanz injizieren, die deutlich schlechter erforscht ist als jede zugelassene Covid-Impfung: Tattoo-Tinte.
Noch im Jahr 2023 wollte Harald Vilimsky von der EU-Kommission wissen, wie lange mRNA-Impfungen im Körper verbleiben. In der damaligen Anfrage zeigt er sich tief besorgt über mögliche Langzeitfolgen. Seine Angst vor Nadeln scheint er nun erfolgreich überwunden zu haben.
Schmerzen sind für Vilimsky ohnehin kein Fremdwort. Der FPÖ-Politiker ließ sich bereits vor laufenden Kameras tasern. Jetzt biss er die Zähne zusammen und ließ sich tätowieren. Das gab er auf seiner Facebook-Seite bekannt:
Ausgerechnet im ältesten Tattoo-Studio der Welt, das seit dem Jahr 1300 in Jerusalem in Betrieb sein soll, ließ sich der FPÖ-Grande die Nadel geben. Ob und wie oft das Besteck seit der Eröffnung gereinigt wurde, ist nicht überliefert.
Wie Autolack
Laut Posting stach sich Vilimsky eine weiße Tätowierung des Heiligen Georg, Schutzpatron von Moskau. Weiße Tinte enthält häufig Titandioxid. Laut einer Studie von 2017 ist TiO₂ nach Ruß eines der am häufigsten verwendeten Pigmente in Tattoofarben und verzögert die Heilung, verursacht Hauterhebungen sowie starken Juckreiz.
Viele Farbpigmente wurden ursprünglich nicht für den menschlichen Körper entwickelt, sondern für industrielle Anwendungen wie Autolacke oder Druckfarben. Noch Jahre können sie später allergische Reaktionen auslösen. Langzeitfolgen sind deutlich schlechter erforscht und bei Krebs gibt es inzwischen auffällige Signale.
Auch die Nadel selbst kann zusätzliche Überraschungen bereithalten: Eine Studie aus dem Jahr 2019 wies Nickel- und Chrompartikel nach, die durch Abrieb von Tattoo-Nadeln entstehen und ebenfalls in Lymphknoten gelangen können. Übliche Tattoo-Nadeln enthalten laut den Forschern sechs bis acht Prozent Nickel und 15 bis 20 Prozent Chrom.
Während Vilimsky bei der Corona-Impfung noch penibel auf Langzeitstudien die Involvierung von Bill Gates geachtet hat, gelten im Tattoo-Studio andere Regeln.
Wer braucht schon strenge Arzneimittel-Zulassungsverfahren, wenn das Tattoo-Besteck womöglich aus einer Zeit stammt, als es die USA noch gar nicht gab.
Von einem Mann, dessen klarer Verstand jahrelang durch Schampus auf Steuerzahlerkosten geschärft wurde, hätten wir uns mehr erwartet. Ist Vilimsky am Ende gar kein integrer Politiker, sondern einfach nur ein… Gspritzter?
Jubiläum
Die Covid-Impfung soll 2,5 Millionen Menschen vor dem Tod bewahrt haben. Am 22. Juli feierte Vilimsky seinen 60. Geburtstag. Dass er dieses stattliche Alter erreichen durfte, könnte natürlich am Champagner liegen.
Oder auch an seiner Covid-Impfung.
Denn er ist tatsächlich geimpft, wie er 2021 gegenüber Medien einräumte. Jetzt kommt’s: Blöderweise gibt es sogar eine Studie, wonach Tattootinte bei Mäusen Entzündungsreaktionen in Lymphknoten auslösen und ausgerechnet die Antikörperantwort auf eine mRNA-Covid-Impfung abschwächen kann. Auweia.
Bleibt zu hoffen, dass Pfizer bereits fieberhaft an einer mRNA-Impfung gegen Autolack im Lymphknoten arbeitet. Wir wünschen Harald Vilimsky gute Besserung!
dietagespresse.com
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Seit Covid macht die FPÖ Stimmung gegen Impfungen und warnt vor vermeintlichen Gefahren. Nun ließ sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky eine Substanz injizieren, die deutlich schlechter erforscht ist als jede zugelassene Covid-Impfung: Tattoo-Tinte.
Noch im Jahr 2023 wollte Harald Vilimsky von der EU-Kommission wissen, wie lange mRNA-Impfungen im Körper verbleiben. In der damaligen Anfrage zeigt er sich tief besorgt über mögliche Langzeitfolgen. Seine Angst vor Nadeln scheint er nun erfolgreich überwunden zu haben.
Schmerzen sind für Vilimsky ohnehin kein Fremdwort. Der FPÖ-Politiker ließ sich bereits vor laufenden Kameras tasern. Jetzt biss er die Zähne zusammen und ließ sich tätowieren. Das gab er auf seiner Facebook-Seite bekannt:
Ausgerechnet im ältesten Tattoo-Studio der Welt, das seit dem Jahr 1300 in Jerusalem in Betrieb sein soll, ließ sich der FPÖ-Grande die Nadel geben. Ob und wie oft das Besteck seit der Eröffnung gereinigt wurde, ist nicht überliefert.
Wie Autolack
Laut Posting stach sich Vilimsky eine weiße Tätowierung des Heiligen Georg, Schutzpatron von Moskau. Weiße Tinte enthält häufig Titandioxid. Laut einer Studie von 2017 ist TiO₂ nach Ruß eines der am häufigsten verwendeten Pigmente in Tattoofarben und verzögert die Heilung, verursacht Hauterhebungen sowie starken Juckreiz.
Viele Farbpigmente wurden ursprünglich nicht für den menschlichen Körper entwickelt, sondern für industrielle Anwendungen wie Autolacke oder Druckfarben. Noch Jahre können sie später allergische Reaktionen auslösen. Langzeitfolgen sind deutlich schlechter erforscht und bei Krebs gibt es inzwischen auffällige Signale.
Auch die Nadel selbst kann zusätzliche Überraschungen bereithalten: Eine Studie aus dem Jahr 2019 wies Nickel- und Chrompartikel nach, die durch Abrieb von Tattoo-Nadeln entstehen und ebenfalls in Lymphknoten gelangen können. Übliche Tattoo-Nadeln enthalten laut den Forschern sechs bis acht Prozent Nickel und 15 bis 20 Prozent Chrom.
Während Vilimsky bei der Corona-Impfung noch penibel auf Langzeitstudien die Involvierung von Bill Gates geachtet hat, gelten im Tattoo-Studio andere Regeln.
Wer braucht schon strenge Arzneimittel-Zulassungsverfahren, wenn das Tattoo-Besteck womöglich aus einer Zeit stammt, als es die USA noch gar nicht gab.
Von einem Mann, dessen klarer Verstand jahrelang durch Schampus auf Steuerzahlerkosten geschärft wurde, hätten wir uns mehr erwartet. Ist Vilimsky am Ende gar kein integrer Politiker, sondern einfach nur ein… Gspritzter?
Jubiläum
Die Covid-Impfung soll 2,5 Millionen Menschen vor dem Tod bewahrt haben. Am 22. Juli feierte Vilimsky seinen 60. Geburtstag. Dass er dieses stattliche Alter erreichen durfte, könnte natürlich am Champagner liegen.
Oder auch an seiner Covid-Impfung.
Denn er ist tatsächlich geimpft, wie er 2021 gegenüber Medien einräumte. Jetzt kommt’s: Blöderweise gibt es sogar eine Studie, wonach Tattootinte bei Mäusen Entzündungsreaktionen in Lymphknoten auslösen und ausgerechnet die Antikörperantwort auf eine mRNA-Covid-Impfung abschwächen kann. Auweia.
Bleibt zu hoffen, dass Pfizer bereits fieberhaft an einer mRNA-Impfung gegen Autolack im Lymphknoten arbeitet. Wir wünschen Harald Vilimsky gute Besserung!
Politiker, der sich gegen lebensrettende Impfungen ausspricht, lässt sich ominöse Tinte spritzen
Vilimsky (FPÖ) ließ sich eine Substanz injizieren, die deutlich schlechter erforscht ist als jede zugelassene Covid-Impfung: Tattoo-Tinte.
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