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Frage an die Atheisten

Zuerst einmal: nicht jeder Atheist glaubt an die Evolutionstheorie.

Da ich kein Atheist bin, kann ich nur annehmen: der Atheist glaubt an die Theorie, weil diese Theorie aufgrund des bisherigen Forschungsstand am schlüssigsten und nachvollziehbarsten wirkt, und zwar um Längen. Aber ich verstehe immer noch nicht, was das mit deiner Aussage zu tun hat? Du glaubst nicht an die Evolution, weil sie nicht bewiesen ist, du glaubst aber an Gott, obwohl der auch nicht bewiesen ist.

Ich sprach jetzt nirgends explizit von der Evolution. Aber, wenn wir schon dabei sind: Weshalb wurde der Piltdown-Mensch früher in den Schulen als Vorfahre des Menschen gelehrt? (Jetzt ausgenommen der Geschichte dahinter und dass er letztendlich von Wissenschaftlern entlarvt wurde, usw. usf.).

Wir sprechen jetzt von der Wissenschaft an sich und nicht von der Religion. Religion und Wissenschaft sind nicht dasselbe, aber vereinbar. Das behaupte ich nicht von mir selbst, sondern Wissenschaftler haben es mir per Mail bestätigt (u.a. Dr. Alfred Kröner, auch wenn über ihn viel seitens Fundamentalisten gelogen wurde)
 

Verstehst du nicht? Dann formuliere ich es ein Deut besser: wieso glaubt ein Atheist an eine Theorie, die nicht bewiesen ist, aber an Gott nichit?

Wenn ich mal selber zitieren darf.

... bei Theorien hat man zumindest irgendwelche Ansätze, man schaut sich Sachen an sagt ok, das und das sehen wir, das können wir erkennen, erklären und daraus versucht man eben "Thesen/Theorien" zu erarbeiten die das noch nicht Erkennbare/Erklärbare vielleicht erklären können.

Aber gute Theorien fangen eben klein an, mit Sachen die man kennt, erforscht hat etc. und erst darauß erlaubt man sich dann "größere" Thesen aufzustellen. Aber diese sind dan eben Verifizierbar und es ist auch dein gutes Recht zu sagen das du dass Eine aus den Anderen eben nicht schließen/herleiten kannst.


Bei "Gott" ist es eben so das man alles genommen hat was man nicht weiß (früher schon gar nicht wusste) und es dann eben diesen Gott zugeschrieben hat, ihn dann zugebombt mit lauter positiven Merkmalen wie "allwissend, allmächtig, gerecht" etc.

Im Grunde haben das auch schon einige andere auch so geschrieben.

wiss. Theorie: Basiert (zumindest eine gute) auf dem was wir schon wissen, und bewiesen haben. Und daraus werden Thesen aufgestellt. Nichts anderes behaupten Wissenschaftler. Sie schreiben nieder was sie wissen und was sie eben nur "vermuten" und was ihnen eben gute Gründe gibt dies so zu vermuten.

Gott: Soll allwissend sein (jetzt mal auf die Mono-Religionen bezogen), er teilt sein wissen aber nicht mit! Nicht so dass wir es verifizieren können.


Und dann betont er das noch ständig... maaaaan ist das nervig... "Ich der Allbarmherzige... ich der Allwissende... boah echt... :veles: sorry... kann nicht mehr... wie immer dreht sich wieder alles im Kreis... aber einen Wissenschaftler der seine Thesen mit so einem selbstverliebten Gelaber begründet würde keiner ernstnehmen... :/
 
Wenn ich mal selber zitieren darf.



Im Grunde haben das auch schon einige andere auch so geschrieben.

wiss. Theorie: Basiert (zumindest eine gute) dem was wir schon wissen, und bewiesenn haben. Und daraus werden Thesen auggestellt. nichts anderes behaupten Wissenschaftler. Sie schreiben nieder was sie wissen und was sie eben nur "vermuten" und was ihnen eben gute Gründe gibt dies so zu vermuten.

Gott: Soll allwissend sein (jetzt mal auf die Mono-Religionen bezogen), er teilt sein wissen aber nicht mit! Nicht so dass wir es verifizieren können.


Und dann betont er das noch ständig... maaaaan ist das nervig... "Ich der Allbarmherzige... ich der Allwissende... boah echt... :veles: sorry... kann nicht mehr... wie immer dreht sich wieder alles im Kreis... aber einen Wissenschaftler der seine Thesen mit so einem selbstverliebten Gelaber begründet würde keiner ernstnehmen... :/

Hmm, du erzählst mir etwas, was mir bereits klar ist. Der User Climber hat die Multiversum-Theorie angesproche. Halten wir doch kurz an und beziehen uns darauf. Was weisst du über diese Theorie bescheid?
 
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Verstehst du nicht? Dann formuliere ich es ein Deut besser: wieso glaubt ein Atheist an eine Theorie, die nicht bewiesen ist, aber an Gott nichit?

Wieso glaubt ein religiöser Mensch an seine Religion, obwohl sie nicht bewiesen ist und noch nicht einmal Indizien für ihre Wahrscheinlichkeit sprechen und lehnt gleichzeitig Erkenntnisse ab, die schlüssig bewiesen und nachvollziehbar sind?

Glaube ist eine tolle Sache, aber nicht jedes Blatt, das im Herbst vom Baum fällt, tut das auf Gottes direkten und persönlichen Befehl hin. Vielleicht kann ich es Dir am besten folgendermaßen erklären:

Als Gott in seiner grenzenloser Weisheit und Allmacht die Welt erschaffen hat, hat er nicht nur ein pittoreskes Landschaftsbild mit Tieren geschaffen, sondern ein komplexes, intelligentes, sich selbst weiter entwickelndes System. Es ist zwar etwas müßig, aber es steht ja die Frage im Raum, warum Gott sich das überhaupt alles angetan hat. Die Schöpfung der Welt war mit Sicherheit anstrengend, eine Woche übelste Knechterei- für einen der immerhin allmächtig ist und ganz andere Möglichkeiten hat und in anderen Dimensionen plant, als alles irdische Leben. Diesen Aufwand betreibt doch ein Gott nicht nur aus Zeitvertreib, wie andere eine Modelleisenbahn bauen. Reizvoll wäre doch nur etwas, das auch für einen Allwissenden noch Überraschungen bereithält. Vielleicht so Dinge wie Evolution...

 

Ich sprach jetzt nirgends explizit von der Evolution. Aber, wenn wir schon dabei sind: Weshalb wurde der Piltdown-Mensch früher in den Schulen als Vorfahre des Menschen gelehrt? (Jetzt ausgenommen der Geschichte dahinter und dass er letztendlich von Wissenschaftlern entlarvt wurde, usw. usf.).

Wir sprechen jetzt von der Wissenschaft an sich und nicht von der Religion. Religion und Wissenschaft sind nicht dasselbe, aber vereinbar. Das behaupte ich nicht von mir selbst, sondern Wissenschaftler haben es mir per Mail bestätigt (u.a. Dr. Alfred Kröner, auch wenn über ihn viel seitens Fundamentalisten gelogen wurde)

Das wurde gelehrt? In welchen Schulen denn? Und worauf willst du hinaus?
 

Hmm, du erzählst mir etwas, was mir bereits klar ist. Der User Climber hat die Multiversum-Theorie angesproche. Halten wir doch kurz an und beziehen uns darauf. Was weisst du über diese Theorie bescheid?

Eine Theorie die auf anderen Theorien basiert. Ziemlich wage also, aber auch nicht weniger bewiesen als Gott.

Nur kenne ich keinen Wissenschaftler der behauptet das dies die einzige Wahrheit ist und man in die Hölle kommt und ewige Qualen erleidet wenn man daran nicht glaubt bzw. diese Wahrheit erkennt. Sie gibt auch keinen Grund bzw. keine Möglichkeit irgendwelchen Leuten diese Theorie so zu interpretieren dass sie damit töten, Steinigung usw. rechtfertigen.

Also eine wage, bewusst als >Theorie< kenngezeichnete und ungefährliche Theorie.

Und was weißt du so drüber?
 
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Wieso glaubt ein religiöser Mensch an seine Religion, obwohl sie nicht bewiesen ist und noch nicht einmal Indizien für ihre Wahrscheinlichkeit sprechen und lehnt gleichzeitig Erkenntnisse ab, die schlüssig bewiesen und nachvollziehbar sind?

Glaube ist eine tolle Sache, aber nicht jedes Blatt, das im Herbst vom Baum fällt, tut das auf Gottes direkten und persönlichen Befehl hin. Vielleicht kann ich es Dir am besten folgendermaßen erklären:

Als Gott in seiner grenzenloser Weisheit und Allmacht die Welt erschaffen hat, hat er nicht nur ein pittoreskes Landschaftsbild mit Tieren geschaffen, sondern ein komplexes, intelligentes, sich selbst weiter entwickelndes System. Es ist zwar etwas müßig, aber es steht ja die Frage im Raum, warum Gott sich das überhaupt alles angetan hat. Die Schöpfung der Welt war mit Sicherheit anstrengend, eine Woche übelste Knechterei- für einen der immerhin allmächtig ist und ganz andere Möglichkeiten hat und in anderen Dimensionen plant, als alles irdische Leben. Diesen Aufwand betreibt doch ein Gott nicht nur aus Zeitvertreib, wie andere eine Modelleisenbahn bauen. Reizvoll wäre doch nur etwas, das auch für einen Allwissenden noch Überraschungen bereithält. Vielleicht so Dinge wie Evolution...


Man scheint mich nicht verstehen zu wollen, bewusst oder unbewusst. Dass ein Gläubiger glaubt, ist wohl etwas klares. Ich spreche jetzt aber von Atheisten, die nicht glauben wollen oder können, dass es eine übernatürliche Macht gibt, denn dafür gibt es ebenfalls logische Schlussfolgerungen.


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Eine Theorie die auf anderen Theorien basiert. Ziemlich wage also, aber auch nicht weniger bewiesen als Gott.

Nur kenne ich keinen Wissenschaftler der behauptet das dies die einzige Wahrheit ist und man in die Hölle kommt und ewige Qualen erleidet wenn man daran nicht glaubt bzw. diese Wahrheit erkennt. Sie gibt auch keinen Grund bzw. keine Möglichkeit irgendwelchen Leuten diese Theorie so zu interpretieren dass sie damit töten, Steinigung usw. rechtfertigen.

Also eine wage, bewusst als >Theorie< kenngezeichnete und ungefährliche Theorie.

Und was weißt du so drüber?

Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Nocheinmal: Wissenschaft und Religion sind nicht dasselbe, aber vereinbar. Ich verstehe immer noch nicht, weshalb man wissenschaftliche Theorien mit Strafen aus den Heiligen Schriften vergleicht.


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Das wurde gelehrt? In welchen Schulen denn? Und worauf willst du hinaus?

Ja, in der USA - aber nicht von langer Dauer bzw. bis zu diesem Zeitpunkt, als er entlarvt wurde. Worauf ich hinauswill? Ist es also wirklich so klug sich an unbewiesene Theorien festzuhalten? Als Beispiel können wir auch den Neandertaler nehmen.
 
Man scheint mich nicht verstehen zu wollen, bewusst oder unbewusst. Dass ein Gläubiger glaubt, ist wohl etwas klares. Ich spreche jetzt aber von Atheisten, die nicht glauben wollen oder können, dass es eine übernatürliche Macht gibt, denn dafür gibt es ebenfalls logische Schlussfolgerungen.


...

Natürlich ist das klar. Und ein Un- oder Andersgläubiger tut es eben nicht. Zwei Alternativen, zwei Gruppen von Menschen. Eine nicht besser oder schlechter, als die andere.

Aber welche logische Schlußfolgerung gibt es im Hinblick auf Gott?

 

Nocheinmal: Wissenschaft und Religion sind nicht dasselbe, aber vereinbar. Ich verstehe immer noch nicht, weshalb man wissenschaftliche Theorien mit Strafen aus den Heiligen Schriften vergleicht.

Jebi ga... aber dann bist du im falschen Thread.

Das Ganze hier hat damit angefangen, das einer eine Theorie für Humbug erklärt hat aber gleichzeitig Gott als "erklärung" des Ganzen bietet, mit aber eben noch weniger belegbaren Ansätzen.

Meine Antwort ist eine Antwort nur nicht die die du erwartet hast, bzw. eine die du benötigst um dann erst drauf eingehen zu können.

Wir verstehen uns wohl nicht da du nur auf Antworten eingehst die entweder deinen entsprechen oder eine gute Möglichkeit völlig wo anders Anzusetzen und auszuweichen.
So kommen wir wohl nicht auf einen grünen Zweig.
 
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Ja, in der USA - aber nicht von langer Dauer bzw. bis an diesem Zeitpunkt, als er entlarvt wurde. Worauf ich hinauswill? Ist es also wirklich so klug an unbewiesene Theorien festzuhalten? Als Beispiel können wir auch den Neandertaler nehmen.

Wer will denn an unbewiesenen Theorien festhalten? Fordert das irgendjemand von Rang und Namen? (Abgesehen von religiösen Führern)

Eine Theorie ist ein Denkmodell, ein Ansatz, den man untersuchen kann und der sich im Zuge dieser Untersuchung als falsch herausstellen kann. Oder eben als richtig, wenn er bewiesen werden kann. Oder halt nur als mehr oder minder wahrscheinlich, wenn er weder bewiesen, noch widerlegt werden kann.

Man nahm auch lange Zeit an, daß die Erde eine Scheibe wäre und nicht wenige Religionen haben dieses Weltmodell sich zu eigen gemacht; Gott oben im Himmel und der Teufel unten in der Hölle. Ist auch seit geraumer Zeit widerlegt, aber dann wird ja schnell umgeschwenkt und behauptet, es sei nur ein Gleichnis gewesen, zum modellhaften Verständnis...

Herr, schmeiß' Hirn vom Himmel!
 
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