Es mag abgedroschen und nach (ungerechtfertigter?) Verteidigung klingen. Aber was führt denn real zu Kriegen? Machtstreben, Gier, Denken in Gruppen, Konkurrenz, Feindbildern, die Menschen voneinander abgrenzen. Es stimmt, dass Religionen zu lange für Letzteres herhalten mussten. Aber Religionen sind nicht verantwortlich für diese Denkmuster, die der Mensch offenbar nicht ablegen kann. Eine entsprechend kritische Bewertung von Kirchen- und Religionsgeschichte ist entsprechend sehr notwendig und angebracht. Gerade bei Religionen mit durchaus missionarischen Tendenzen. Für Kriege werden sich jedoch sicher andere Gründe finden, auch wenn es Religionen nicht geben würde.
LG und schön, dich wieder zu lesen