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Frage an Serben: Kosovo oder EU ?

Dieser EU-Negativismus ist echt anstrengend - es gibt keinen Grund gegen die EU zu sein und bisher hat kein EU-Land irgendwelche Nachteile von seiner EU-Mitgliedschaft, ausschließlich Vorteile.
Serbien braucht die EU (alle Gesetze & Richtlinien, alle Fördertöpfe und alle Absatzmärkte) und irgendeine Russland-EU wird uns nichts bringen, da reichen Einzelabkommen und die Nützlichkeit Serbiens für Russland innerhalb der EU. Diese "wir bleiben neutral"-Politik welche die DSS versucht zu betreiben wird uns nicht weiterhelfen, sie schädigt uns nur, wie auch jede andere Politik, welche den Fortschritt blockt.

Das Kosovo ist im Augenblick ein Stein um den serbischen Hals und gleichzeitig unsere Eintrittskarte -sobald die problematischen Punkte geklärt sind sollte es mit einer EU-Mitgliedschaft eingetauscht werden.
 
Weiterhin kommt keine Einigung in den aktuellen Verhandlungen zustande, die Rechte der Serben sind weiterhin ein Streitthema - eien mögliche Fortsetzung des Ganzen wird in einer Woche erwartet.


Ich finde man sollte alle Beteiligten - einschließlich Herrn Riker der eh immer in Brüssel ist - für ne Woche einsperren, bis die zu einer Einigung kommen - am meisten tut mir Frau Ashton leid.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Weiterhin kommt keine Einigung in den aktuellen Verhandlungen zustande, die Rechte der Serben sind weiterhin ein Streitthema - eien mögliche Fortsetzung des Ganzen wird in einer Woche erwartet.


Ich finde man sollte alle Beteiligten - einschließlich Herrn Riker der eh immer in Brüssel ist - für ne Woche einsperren, bis die zu einer Einigung kommen - am meisten tut mir Frau Ashton leid.

Die Forderungen von Serbien waren aber auch alles andere als realistisch. Man hatte ja bereits angekündigt, dass alles was über die kosovarischen verfassungsrechtlichen Linien hinausgeht, unakzeptabel ist. Serbien hatte die Möglichkeit sich innrhalb dieser Linien auszutoben und hat sich wieder nicht konstruktiv gezeigt, vielmehr eine zweite Republika Sprska verlangt. Wo soll aber der Balkan mit diesen ganzen Republika Sprskas hinrudern und können wir uns dann sicher sein, dass es in einigen Jahrzehten der Frieden gewahrt bleibt dadurch und keine Sezessionsbestrebungen gibt? Die Serben sollten spätestens jetzt verstanden haben, dass sie sich integrieren müssen, alles andere ist vergeudetete Zeit und Energie.

Herr Reeker nimmt doch ohnehin nicht an den Verhandlungen nicht teil. Wieso sollte er dabei sein? Das ist ausschließlich eine Sache zwischen Belgrad-Prishtina-Brüssel.
 
Die Forderungen von Serbien waren aber auch alles andere als realistisch. Man hatte ja bereits angekündigt, dass alles was über die kosovarischen verfassungsrechtlichen Linien hinausgeht, unakzeptabel ist. Serbien hatte die Möglichkeit sich innrhalb dieser Linien auszutoben und hat sich wieder nicht konstruktiv gezeigt, vielmehr eine zweite Republika Sprska verlangt. Wo soll aber der Balkan mit diesen ganzen Republika Sprskas hinrudern und können wir uns dann sicher sein, dass es in einigen Jahrzehten der Frieden gewahrt bleibt dadurch und keine Sezessionsbestrebungen gibt? Die Serben sollten spätestens jetzt verstanden haben, dass sie sich integrieren müssen, alles andere ist vergeudetete Zeit und Energie.

Herr Reeker nimmt doch ohnehin nicht an den Verhandlungen nicht teil. Wieso sollte er dabei sein? Das ist ausschließlich eine Sache zwischen Belgrad-Prishtina-Brüssel.

Nun, die kosovarische Verfassung bietet - wie schon oft aus Belgrad und von den im Kosovo lebenden Serben verlautbart - nicht ausreichend Spielraum, um zu einer Lösung zu kommen, dies war genauso lange bekannt.
Reeker/Riker ist eh immer da, soll er sich halt beteiligen - sein Hinterzimmergemauschel geht mir auf den Sack.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Nun, die kosovarische Verfassung bietet - wie schon oft aus Belgrad und von den im Kosovo lebenden Serben verlautbart - nicht ausreichend Spielraum, um zu einer Lösung zu kommen, dies war genauso lange bekannt.
Reeker/Riker ist eh immer da, soll er sich halt beteiligen - sein Hinterzimmergemauschel geht mir auf den Sack.

In welchen Punkten bietet sie zu wenig Sicherheit für die Serben? Hat das mal die serbische Delegation auch konkretisiert oder blöcken die Serben wie die Schaafe durch die Gegend, ohne konkretes vorzulegen?
 
In welchen Punkten bietet sie zu wenig Sicherheit für die Serben? Hat das mal die serbische Delegation auch konkretisiert oder blöcken die Serben wie die Schaafe durch die Gegend, ohne konkretes vorzulegen?

Ich bin mir ziemlich Sicher dass die Vorschläge ausreichend konkret waren. Bei den Gesprächen geht es darum, welche Berechtigungen die Gemeinden in welcher Form bekommen, vor allem in den Bereichen Polizei/Gerichtsbarkeit/Stationierung von bewaffneten kosovarischen Einheiten scheint es Unstimmigkeiten zu geben.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Ich bin mir ziemlich Sicher dass die Vorschläge ausreichend konkret waren. Bei den Gesprächen geht es darum, welche Berechtigungen die Gemeinden in welcher Form bekommen, vor allem in den Bereichen Polizei/Gerichtsbarkeit/Stationierung von bewaffneten kosovarischen Einheiten scheint es Unstimmigkeiten zu geben.

Nun gut, ohne dass ich was davor gehört hätte, bin auch ich auf die Idee gekommen, dass man bspw. NordKosovo als eine demilitarisierte Zone erklärt, in der keine Armee stationiert werden darf, das bietet eine zusätzliche Sicherheit für die Zukunft für die Serben und wäre natürlich für beide Seiten akzeptabel, auch wenn das für Kosovo ein wieteres Zugeständis bedeuten würde. Aber sei's drum. Aber wozu brauchen die Serben eine eigene Polizei, wenn sie ohnehin dort eine Mehrheit darstellen und die Kosovopolizei dort selbst führen können - angefangen von der Putzfrau bis hin zum Polizeischef? Und die Gerichte können sie ebenfalls selbst führen, ohne dass ihnen jemand in die Queren kommen könnte, zumal die Gerichtsbarkeit auch frei und nicht an andere Institutionen gebunden ist. Wieso also diese ganzen destruktiven Forderungen?
 
Nun gut, ohne dass ich was davor gehört hätte, bin auch ich auf die Idee gekommen, dass man bspw. NordKosovo als eine demilitarisierte Zone erklärt, in der keine Armee stationiert werden darf, das bietet eine zusätzliche Sicherheit für die Zukunft für die Serben und wäre natürlich für beide Seiten akzeptabel. Aber wozu brauchen die Serben eine eigene Polizei, wenn sie ohnehin dort eine Mehrheit darstellen und die Kosovopolizei dort selbst führen können - angefangen von der Putzfrau bis hin zum Polizeischef? Und die Gerichte können sie ebenfalls selbst führen, ohne dass ihnen jemand in die Queren kommen könnte, zumal die Gerichtsbarkeit auch frei und nicht an andere Institutionen gebunden ist. Wieso also diese ganzen destruktiven Forderungen?
Wenn es so wäre, dann hätte man heute zu einer Einigung kommen können ;)

Eine demilitarisierte Zone (mit Ausnahme Eulex, KFOR etc.) ist in etwa das, was Serbien gefordert hat, dies lehnt Pristina ab. Sie können die KPS dort nicht selbst führen, denn sie haben bei der Auswahl des Personals kein Mitspracherecht - ich vermute die kosovarische Gesetzgebung sieht vor, das Personal nach ethnischem Schlüssel aufgestellt wird? Dann verstehe ich nicht, warum die Gemeinden nicht auch dieses Personal namentlich bestimmen dürfen - das Selbe gilt übrigens auch für die Gerichtsbarkeit, die Gemeinden dürfen laut kosovarischen Vorstellungen keine Namen benennen.

Vielleicht beschreibst du, welche destruktiven Forderungen den Albanern missfallen - wobei es schwierig ist, da ja keine Gesprächsinhalte veröffentlicht werden.

http://www.b92.net/info/vesti/index.php?yyyy=2013&mm=04&dd=03&nav_category=640&nav_id=701333

Neke tačke su i dalje udaljene, kada se radi o nadležnostima buduće zajednice srpskih opština, pravosuđu i policiji, ali je bilo dosta napretka u razgovorima. Narednih dana biće analiza i razgovora

Die Punkte, bei denen die Meinungen auseinander gehen, sind laut Dacic die Verantwortlichkeiten, die Rechtsprechung und die Polizei zu sein - es gab aber auch eine Menge Fortschritt.

Ich vermute das Militärthema wurde - in welcher Form auch immer geklärt.

Edit:

"Postigli smo veliki stepen razumevanja u normalizaciji naših odnosa s Prištinom, ali su velike i razlike u pristupu kad se radi o nekim važnim pitanjima. Kosovska strana strahuje da bi zajednica srpskih opština mogla da bude osnova za neki budući separatizam, dok srpska zajednica ne može da zamisli da nema nikakva ovlašćenja", naveo je Dačić.

Man hat in den heutigen Gesprächen eine Menge Verständnis für einander aufgebaut, die kosovarische Seite ist besorgt, diese Gemeinschaft könnte ein Grundstein für zukünftigen Separatismus sein, während die dort lebenden Serben sich nicht im entferntesten vorstellen können, keine Berechtigungen zu haben.
 
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