Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Frage an Serben: Kosovo oder EU ?

Seggregation nach den Spielregeln von Belgrad wird es abern nicht geben, denn sie gehen zu weit.

Wieso gehen die zu weit? Habe euch ein wenig nachgelesen dir und dissention. Man will doch nur die Sicherheit der Serben und dann waeren die Paralellinstitutionen weg. Dann koennte auch Pristina langsam die Kontrolle dort oben haben. Wenn ich es richtig verstanden habe. Wer geht denn hier zu weit, zuerst unabhaengikeit, weil ihr ja immer nicht so viele Rechte gehabt habt in Serbien und nun macht ihr das Gleiche.

sry wegen Rechtschreibfehler oder wegen oe,ae, ue, bin aber in Serbien. Und wenn du mich fragst, genau dass was man nun in Nordkosovo verlangst sollten die Serben dort auch bekommen, Presevo-Albaner, sollten die gleichen Rechte natuerlich in Presevo geniessen koennen.
 
Wieso gehen die zu weit? Habe euch ein wenig nachgelesen dir und dissention. Man will doch nur die Sicherheit der Serben und dann waeren die Paralellinstitutionen weg. Dann koennte auch Pristina langsam die Kontrolle dort oben haben. Wenn ich es richtig verstanden habe. Wer geht denn hier zu weit, zuerst unabhaengikeit, weil ihr ja immer nicht so viele Rechte gehabt habt in Serbien und nun macht ihr das Gleiche.

sry wegen Rechtschreibfehler oder wegen oe,ae, ue, bin aber in Serbien. Und wenn du mich fragst, genau dass was man nun in Nordkosovo verlangst sollten die Serben dort auch bekommen, Presevo-Albaner, sollten die gleichen Rechte natuerlich in Presevo geniessen koennen.

Ich bin grundsätzlich für jedes Abkommen, dass das Leben der Serben im Kosovo erleichtert und sicherer macht. Solche Forderungen, wie sie Herr Dacic vorbringt, können aber weder im Sinner der Serben, noch der Albaner im Kosovo sein. Denn seien wir mal ehrlich: was bringen zwei paar Institutionen die auf gleicher Ebene konkurieren? Das Ergebnis sieht man doch in Bosnien und Herzegowina und auch in Mazedonien teilweise. Über BiH brauchen wir ja erst gar nicht reden. Und in Mazedonien ist mit dem Ohrider-Rahmenabkommen auch der Schuss nach hinten gegangen. Anstaat die Integration zu fördern, hat es die ethnische Spaltung zusätzlich erhöht, da es keinerlei Integrativen Mechanismen besitzt. Ein solches Abkommen, in dem Serben eigenen Institutionen bekommen, würde das Kosovo genauso ethnisch Spalten. Es muss vielmehr ein gemeinsames Ziel für Albaner und Serben im Kosovo herrschen und das Ziel sollte "Kosovo-Staat aller seiner Bürger" heißen und auch gemeinsam daraufhin gearbeitet werden. Für ein solches Ziel sind Paralellinstitutionen einfach nur hinderlich. Wobei die Serben im südlichen Kosovo ja schon sehr gut integriert sind und keinerlei mit den Albanern haben. Und was die Sicherheit der Serben im Kosovo angeht, das ja so gerne als Argument seitens der serbischen Delegation vorgebracht wird, braucht man nicht viel sagen und einfach die Sicherheitslage der Serben nördlich und südlich des Iberflusses vergleichen.

Ausserdem bin ich der Meinung (und das sind sich auch viele andere), dass die Serben die größtmöglichen Rechte aufgrund der kosovarischen Verfassung genießen. Der nächste Schritt mehr wäre eigentlich nur noch die volle Autonomie der serbischen Gebiete mit allen staatlichen Elementen.

Die gleichen Rechte für die Albaner im Preshevotal wie die der Serben im Kosovo wäre eigentlich der politisch klügste Schritt, den Serbien machen könnte. Den nutzt sie aber nicht und verspielt damit viele, viele Punkte vor der internationalen Gemeinschaft aber auch bei den Politik im Kosovo und den Albanern insgesamt. Dadurch würde Serbien wieder großes Vertrauen in der Kosovopolitik und den Albanern gewinnen und ich hätte mir sogar vorstellen können, dass ein Abkommen zwischen Serbien und Kosovo mit größeren Zugeständnissen für die serbische Delegation drin gewesen wäre. Die serbische Politik hat sich aber leider sehr wenig seit den 90er verändert, nur dass Gewalt nicht mehr angewandt wird.
 
Ich bin grundsätzlich für jedes Abkommen, dass das Leben der Serben im Kosovo erleichtert und sicherer macht. Solche Forderungen, wie sie Herr Dacic vorbringt, können aber weder im Sinner der Serben, noch der Albaner im Kosovo sein. Denn seien wir mal ehrlich: was bringen zwei paar Institutionen die auf gleicher Ebene konkurieren? Das Ergebnis sieht man doch in Bosnien und Herzegowina und auch in Mazedonien teilweise. Über BiH brauchen wir ja erst gar nicht reden. Und in Mazedonien ist mit dem Ohrider-Rahmenabkommen auch der Schuss nach hinten gegangen. Anstaat die Integration zu fördern, hat es die ethnische Spaltung zusätzlich erhöht, da es keinerlei Integrativen Mechanismen besitzt. Ein solches Abkommen, in dem Serben eigenen Institutionen bekommen, würde das Kosovo genauso ethnisch Spalten. Es muss vielmehr ein gemeinsames Ziel für Albaner und Serben im Kosovo herrschen und das Ziel sollte "Kosovo-Staat aller seiner Bürger" heißen und auch gemeinsam daraufhin gearbeitet werden. Für ein solches Ziel sind Paralellinstitutionen einfach nur hinderlich. Wobei die Serben im südlichen Kosovo ja schon sehr gut integriert sind und keinerlei mit den Albanern haben. Und was die Sicherheit der Serben im Kosovo angeht, das ja so gerne als Argument seitens der serbischen Delegation vorgebracht wird, braucht man nicht viel sagen und einfach die Sicherheitslage der Serben nördlich und südlich des Iberflusses vergleichen.

Ausserdem bin ich der Meinung (und das sind sich auch viele andere), dass die Serben die größtmöglichen Rechte aufgrund der kosovarischen Verfassung genießen. Der nächste Schritt mehr wäre eigentlich nur noch die volle Autonomie der serbischen Gebiete mit allen staatlichen Elementen.

Die gleichen Rechte für die Albaner im Preshevotal wie die der Serben im Kosovo wäre eigentlich der politisch klügste Schritt, den Serbien machen könnte. Den nutzt sie aber nicht und verspielt damit viele, viele Punkte vor der internationalen Gemeinschaft aber auch bei den Politik im Kosovo und den Albanern insgesamt. Dadurch würde Serbien wieder großes Vertrauen in der Kosovopolitik und den Albanern gewinnen und ich hätte mir sogar vorstellen können, dass ein Abkommen zwischen Serbien und Kosovo mit größeren Zugeständnissen für die serbische Delegation drin gewesen wäre. Die serbische Politik hat sich aber leider sehr wenig seit den 90er verändert, nur dass Gewalt nicht mehr angewandt wird.

Die Politik hat sich eigentlich schon stark veraendert, nur dass Nikolic leider Praesident wurde. Unter Tadic hat man ja keine Gewalt gemacht, unter Tadic hat man nicht Bosnien Kroatien in Schrecken versetzt. :D Nur haben leider nicht so viele mitgestimmt, und so hat Nikolic gewonnen. Zum Thema: Meiner Meinung sollte man im Nordkosovo halt eine Autonomie machen wo die Serben halt kontrollieren koennen, aber allerdings falls man dies ausnutzt die Autonomie sofort wieder zurueckgesetzt wird. Fuer Presevo sollte man das Gleiche machen, dann haette man nicht nur eine Einigung erzielt, sondern man wuerde fuers erste wieder Ruhe auf dem Balkan sorgen.
 
Zurück
Oben