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Fußball - News, Spekulationen, Berichte etc.

UEFA strebt schnellere VAR-Entscheidungen an
In dieser Saison soll es weniger, einheitlichere und schnellere Videobeweisentscheidungen in den europäischen Fußballligen geben. So soll die Überprüfung einer Spielszene durch den VAR künftig nicht länger als 60 bis 90 Sekunden dauern, teilte UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti mit.

Es gehe um „klare und offensichtliche Fehlentscheidungen, nichts anderes“, sagte der 58-Jährige. Zudem soll es bei möglichen Roten Karten wieder mehr um den Kontext des Zweikampfs gehen und nicht allein um das Trefferbild.

„Fußballkontext ist wichtig“
Standbilder würden zwar weiter gezeigt, danach aber auch der Gesamtablauf der Szene in Echtzeit. „Der Fußballkontext ist wichtig“, so Rosetti. Der frühere italienische Spitzenschiedsrichter forderte die Unparteiischen dazu auf, im Zweifel bei den auf dem Platz getroffenen Entscheidungen zu bleiben.

 
Nach Supercup-Einsatz: Referee dankt UEFA
Schiedsrichter Omar Artan hat sich mit emotionalen Worten bei der UEFA für seinen Einsatz beim Supercup-Duell zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa in Salzburg bedankt.

„Das war meine Weltmeisterschaft. Danke UEFA. Du bist bereit, mein Leben für immer besser zu machen“, schrieb Artan auf einen Fußball. Der 34-Jährige aus Somalia durfte als erster nicht europäischer Referee den Supercup leiten. Beim 2:1-Sieg von PSG lieferte Artan am Mittwochabend in Salzburg einen fehlerlosen Auftritt ab. Die UEFA hatte mit der außergewöhnlichen Besetzung auf das umstrittene WM-Aus für Artan reagiert.

 
Dachte zuerst, im Aktienthread, aber Polster ist auch in Deutschland bekannt.
Massiv verspekuliert: Wie Toni Polster seine Altersvorsorge verlor
Sein Manager hatte Polster in ein Geschäftsmodell miteingebunden. Und sich – vornehm formuliert – verspekuliert. Das kostete die ÖFB-Legende extrem viel Geld.
Als Teamkollege von Toni Polster hatte Luis de la Fuentes in Sevilla um 51 Tore weniger als der dort mit 55 Bummerln (1988 – ’91) zum Fanliebling gewordene Wiener erzielt. Aktuell wird de la Fuentes (Polster: „Ein guter Linksfuß. Hatte aber kein Stammleiberl“) als Weltmeistermacher verehrt.

Mit Julen Lopetegui durfte auch ein späterer, jetzt in Katar Millionen kassierender Real-Trainer mit Polster in einer Elf spielen. Ihm war konträr zu Polster (14 Bummerln in nur 38 Spielen) bei Logrones gar nie ein Torerfolg vergönnt.

 
Wieder Schreckmoment um Bayern-Star Jamal Musiala, der neuerlich zusammenbrach
"Neurologische Dysfunktion": Musiala musste wie gegen Leipzig auch im Test gegen Heidenheim vorzeitig vom Platz, er wirkte benommen, gab später via Instagram weitgehend Entwarnung

Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück – doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen.

Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde von seinen Kollegen abgeschirmt. Nach kurzer Behandlung verließ der Nationalspieler zusammen mit den Medizinern den Platz in Richtung Kabine. Er wirkte benommen. Bereits am Samstag hatte Musiala gegen RB Leipzig (3:1) kurz vor Schluss nach kurzer Spielzeit einen Schwächeanfall erlitten.

 
Bayern beruhigen in Causa Musiala
Der FC Bayern München hat am Mittwoch bezüglich des Gesundheitszustandes von Jamal Musiala Entwarnung gegeben. Der deutsche Rekordmeister rechnet damit, dass der DFB-Teamspieler seine Karriere trotz einer neurologischen Dysfunktion fortsetzen kann. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass der Nationalspieler nicht weiter auf dem Niveau Fußball spielen könne, das erfuhr die dpa vom Verein.

Musiala war am Dienstagabend beim Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim zusammengesackt – ähnlich wie schon drei Tage zuvor im Spiel gegen RB Leipzig. Der 23-Jährige wurde jeweils kurz behandelt und lief dann vom Feld.

Musiala hatte am Dienstagabend in den sozialen Neztwerken mitgeteilt: „Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.“

 
Bayerns "Tormaschine" Kane mit Goldenem Schuh ausgezeichnet
Der Engländer war mit 36 Liga-Treffern der erfolgreichste Torschütze in Europa. Ex-Torjäger Luca Toni sorgte mit Laudatio für Erheiterung

München – In Anwesenheit seiner stolzen Familie ist Stürmerstar Harry Kane vom FC Bayern München zum zweiten Mal in seiner Fußball-Karriere mit dem Goldenen Schuh für den besten Torschützen Europas ausgezeichnet worden. Der 33-Jährige bekam die Trophäe in einem feierlichen Rahmen im Vereinsmuseum der Bayern in der Allianz Arena überreicht. "Die letzte Saison war herausragend und ich bin sehr stolz. Es war die beste Saison meiner bisherigen Karriere", sagte Kane.

Kanes Frau, seine Kinder, seine Eltern und sein Bruder saßen wie die komplette Bayern-Führungsriege und Trainer Vincent Kompany in den ersten beiden Reihen und applaudierten. Die Laudatio hielt Luca Toni, Ex-Bayern-Star und 2006 Weltmeister mit Italien. "Lieber Harry, du bist eine Maschine, eine Tormaschine", sagte der 49-Jährige, der mit seiner Rede auf Englisch und mit starkem italienischem Akzent für mehrere Schmunzler sorgte. Kane hätte es auch verdient, noch den Ballon d'Or für den besten Fußballer der Welt zu bekommen, meinte Toni.

 
Nächste Posse im Prozess um Maradona-Tod
Wegen mutmaßlich vertauschter Nierentests ist der Prozess um den Tod von der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona um eine Posse reicher: Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde der Prozess unterbrochen. Demnach wurden dem am 25. November 2020 an einem Herzinfarkt gestorbenen Maradona versehentlich Untersuchungen zugeordnet, die in Wirklichkeit zu seinem Vater gehörten. Maradonas Vater, der ebenfalls Diego hieß, war bereits 2015 gestorben.

Der Prozess wurde für eine Woche ausgesetzt. Das Gericht ordnete laut argentinischen Medienberichten die Beschlagnahmung der tatsächlichen Krankenakte an. Wenige Wochen vor seinem Tod hatte sich Maradona einer Gehirnoperation unterzogen. Nach Einschätzung der Ermittler waren bei der häuslichen Pflege des gesundheitlich schwer angeschlagenen Weltmeisters von 1986 schwere Fehler gemacht worden. Mehrere Ärzte und Pfleger müssen sich in San Isidro nördlich von Buenos Aires vor Gericht verantworten.

Angeklagten droht lange Haftstrafe

 
Finalrüpel Paredes für zehn Spiele gesperrt
Der argentinische Nationalspieler Leandro Paredes ist wegen seiner Tätlichkeit nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien zu einer Sperre von zehn Spielen und einer Geldstrafe von 90.000 US-Dollar (77.000 Euro) verurteilt worden. Die durch die Disziplinarkommission verhängte Strafe teilte die FIFA am Freitag mit. Neben Paredes wurden auch zwei weitere argentinische Spieler und ein Coach sowie ein Spanier vom Weltverband sanktioniert.

Die Argentinier Nahuel Molina (sieben Spiele und 90.000 Dollar) und Thiago Almada (ein Spiel und 30.000 Dollar) wurden mit Sperren und Geldstrafen belegt. Der argentinische Kotrainer Roberto Ayala muss drei Partien aussetzen und 30.000 US-Dollar zahlen. Der Spanier Gavi (ein Spiel und 30.000 US-Dollar) wurde ebenfalls bestraft.

Der argentinische Verband AFA wurde wegen der Verstöße bei mehreren Spielen zu einer zusätzlichen Geldstrafe von insgesamt 321.000 US-Dollar verurteilt. Davon sollen 100.000 US-Dollar in einen Plan zur Bekämpfung von Diskriminierung fließen. Außerdem ist bei den nächsten beiden Heimspielen Argentiniens nur jeweils die Hälfte der maximalen Stadionkapazität zugelassen. Die Vollstreckung eines Teils der Sanktion wird ausgesetzt, wobei eine Bewährungsfrist gilt.

 
Maradonas „Hand Gottes“-Ball versteigert
Der Ball von Diego Maradonas legendären Toren bei der Fußballweltmeisterschaft 1986 ist für mehrere Millionen versteigert worden. Mit dem Adidas Azteca erzielte die argentinische Fußballlegende den „Hand Gottes“-Treffer und ein „Tor des Jahrhunderts“ – nun brachte der Ball 3,35 Millionen US-Dollar (rund 2,87 Mio. Euro) ein, wie das in Dallas ansässige Auktionshaus Heritage Auctions auf seiner Website gestern mitteilte.

„Es ist, einfach gesagt, der berühmteste Ball in der Geschichte der beliebtesten Sportart der Welt“, hatte das Aktionshaus vor der Versteigerung geworben. Tatsächlich hatten die Versteigerer sogar mit Geboten von bis zu zehn Millionen US-Dollar gerechnet. Das Startgebot lag bei 2,5 Millionen US-Dollar (2,2 Mio. Euro). Der Name des neuen Besitzers wurde nicht bekanntgegeben.

 
Messi erklärt Rücktritt aus argentinischem Nationalteam
Nach 207 Länderspielen, 125 Toren und einem Weltmeistertitel hört der achtfache Weltfußballer in der Albiceleste auf: "Danke, Gott, dass du mich zum Argentinier gemacht hast"

Miami (Florida) - Fußball-Superstar Lionel Messi beendet seine Karriere in der argentinischen Nationalmannschaft. 43 Tage nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) verkündete der 39-Jährige diese Entscheidung bei Instagram. Dieser Entschluss sei einer, "der weh tat und in der Seele weiterhin schmerzt, aber ich verstehe, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist", schrieb Messi in einem emotionalen Post, den er nach eigenen Angaben am 21. Juli, also zwei Tage nach dem Endspiel von East Rutherford, verfasst hatte.

"Ich schwöre euch, ich habe immer alles gegeben – nicht nur in den letzten Jahren, in denen wir alles gewonnen haben, sondern auch davor", führte Messi aus: "Ich habe immer gekämpft und mich für dieses Trikot verausgabt, um euch Freude zu schenken und euch durch den Fußball stolz darauf zu machen, Argentinier zu sein."

 
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