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Eine Computergrafik zeigt die geplante Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A im Hamburger Hafen nach einem Entwurf des Architektenbüros Herzog & de Meuron. Seit fast eineinhalb Jahren ruhen die Arbeiten auf der Elbphilharmonie-Baustelle. (Foto: Herzog & de Meuron/dpa)
Sie bietet neben Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen ein weiteres Endlosdrama unter den deutschen Großbauprojekten: die Elbphilharmonie. Nach extremen Kostensteigerungen und langem Konflikt will die Stadt Hamburg das Konzerthaus nun doch mit dem Konzern Hochtief zu Ende bauen.
Nach jahrelangem Streit haben sich die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief auf einen gemeinsamen Weiterbau des Prestigeprojekts Elbphilharmonie geeinigt. Das teilte Senatssprecher Christoph Holstein der Nachrichtenagentur dpa mit. Nähere Einzelheiten will Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) am Nachmittag bekanntgeben.
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Bei ihrer Grundsatzvereinbarung im Dezember hatten sich Hamburg und Hochtief auf eine feste Kostenobergrenze für die Stadt von 575 Millionen Euro und eine Übergabe des Gebäudes innerhalb von 40 Monaten geeinigt. Die Hamburger Bürgerschaft muss den Vertrag noch billigen.
Der Bau der Elbphilharmonie beschäftigt Hamburg aufgrund massiv steigender Kosten und wiederholter Verschiebungen des Eröffnungstermins seit Jahren.