1991 hat Karadzic öffentlich im bosnischen Parlament mit der Vernichtung der Moslems gedroht sollten sie BiH aus Jugoslawien abspalten. Um die Abspaltung Bosnien-Herzegowinas vom Rest Jugoslawiens zu verhindern, überfielen die Serben im April 1992 das Land. In Kroatien herrschte schon Krieg, da war es kein Problem einpaar serbische Kampfverbände nach BiH abzukommandieren, zum Vorteil der Kroaten, die ihre Front so stabilisieren konnten, desweiteren kämpften ca. 30.000 Bosniaken in der kroatischen Armee. Als 1995 die kroatisch-bosnische Militäroperation Oluja ausbrach und weite Teile der serbischen Front zusammenbrachen machte Tudjman einen Rückzieher, denn hätte es nach Izetbegovic gegangen hätte man noch Banja Luka eingenommen und somit wäre das "Projekt RS" dem Untergang geweiht.
Ab Mitte 1992 reisten ausländische Soldaten (insgesamt 500 bis 1.000), die sich selbst als Mudschahidin bezeichneten. Sie kamen vorwiegend aus islamischen Ländern und kämpften unter dem Kommando der ARBiH. Ihre Einheit hieß El Mudzahid, sie waren bekannt geworden als sie 1995 im September die gut befestigen serbischen Linien bei Vozuca mit hohen Verlusten durchbrachen und fast alle serbischen Soldaten massakrierten, das alles passierte einpaar Wochen nach dem Fall Srebrenicas, wo einige auf Rache aus waren. Die bosnische Armee hatte nie ein Problem an Soldaten, eher am Mangel an Waffen, wegen dem Waffenembargo, deswegen waren die ausländischen Soldaten nicht so kriegsentscheidend, aber ausländische Krieger gab es auf allen Seiten.