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Iran News....

Modschtaba Chamenei auf US-Fahndungsliste
Die USA suchen den neuen obersten geistlichen Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, nun auch über eine Fahndungsliste. Der Sohn und Nachfolger von Ajatollah Ali Chamenei, welcher bei den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötet worden war, ließ am Donnerstag im staatlichen TV erstmals eine Botschaft verlesen. Öffentlich aufgetreten ist der 56-Jährige bisher nicht – vielmehr reißen Spekulationen rund über seinen Verbleib nicht ab.

Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Mio. Euro) für Hinweise über den Verbleib Modschtaba Chameneis und anderer hochrangiger Vertreter des Landes gezahlt. Chamenei ist nach US-Angaben verwundet. Er sei verletzt und vermutlich entstellt, sagte am Freitag etwa US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einem Auftritt vor der Presse.

Auch US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender Fox News in einem Radiointerview, Chamenei sei verwundet. „Aber er ist wahrscheinlich in irgendeiner Form am Leben.“ Berichten zufolge soll der 56-Jährige bei einem israelischen Angriff im Iran verletzt worden sein, seine Frau und auch sein Sohn seien demnach tot.

 
Macron will sich nicht in Krieg hineinziehen lassen
Nach dem Drohnenangriff auf französische Soldaten im Irak mit einem Toten und sechs Verletzten will Frankreich sich nicht in den Iran-Krieg hereinziehen lassen. „Angesichts des andauernden Krieges nimmt Frankreich eine rein defensive Haltung ein“, sagte Präsident Emmanuel Macron gestern in Paris. Frankreich befinde sich nicht im Krieg mit dem Iran und werde weiterhin „Besonnenheit, Gelassenheit und Entschlossenheit an den Tag legen“.

Nach dem Angriff auf die Soldaten bei Erbil im Nordirak analysiere die französische Armee die Fakten und Umstände, sagte Macron. „Unsere Soldaten wurden angegriffen, während sie – wie wir es seit mehreren Jahren tun – im Rahmen einer internationalen Koalition gegen das Wiederaufleben des Terrorismus in der Region und im Dienste der irakischen Souveränität kämpften. Das ist natürlich inakzeptabel“, sagte der französische Präsident.

Wer hinter dem Angriff auf den von den Franzosen genutzten Stützpunkt etwa 40 Kilometer südwestlich von Erbil steckte, blieb zunächst unklar. Eine proiranische bewaffnete Gruppe kündigte auf dem sozialen Netzwerk Telegram an, „alle französischen Interessen im Irak und in der Region“ ins Visier nehmen zu wollen, nachdem Frankreich seinen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ in die Region verlegt habe.

Italien zieht Soldaten von Stützpunkt ab
Zuvor war gestern bereits ein italienischer Militärstützpunkt in Erbil von einer Drohne getroffen worden. Dabei wurde niemand verletzt. Die Regierung in Rom kündigte nach dem Angriff an, dass sie ihre Soldaten von dem Stützpunkt abziehe. Das sei aber lediglich „vorläufig“, sagte Verteidigungsminister Guido Crosetto dem Fernsehsender Rai Uno.

 
Katar reagiert mit Evakuierungen auf Angriffe
Angesichts der anhaltenden iranischen Angriffe auf die Golfstaaten sind in Katar mehrere Gebiete evakuiert worden. Als „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“ würden „mehrere wichtige Gebiete evakuiert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist“, erklärte Katars Innenministerium gestern.

Im zentralen Stadtteil Muscheireb in der Hauptstadt Doha erhielten einige Bewohner und Bewohnerinnen telefonische Warnungen mit der Aufforderung, „das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben“.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen gegen den Iran begonnen. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an. Der UNO-Sicherheitsrat forderte am Mittwoch in einer Resolution das sofortige Ende der iranischen Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten.

 
Von Öl bis Regimesturz
Trumps Fehleinschätzungen im Iran-Krieg
Sei es ein Regimesturz im Iran oder die Zerstörung des iranischen Atom- und Raketenprogramms: Welches konkrete Kriegsziel US-Präsident Donald Trump im Iran verfolgt, ist unklar. Ebenso unklar ist eine Vision für die Zeit danach. In den USA wächst die Nervosität, auch angesichts des stark gestiegenen Ölpreises. Das Vorgehen der US-Regierung sei von Fehleinschätzungen geprägt, kritisieren Kommentatorinnen und Kommentatoren.

Trump und seine Berater hätten unterschätzt, wie das Regime in Teheran reagieren würde, schrieb die „New York Times“ diese Woche. Der Iran habe weitaus aggressiver als im zwölftägigen Krieg im vergangenen Juni reagiert und massenhaft Raketen und Drohnen auf US-Militärbasen, Städte in arabischen Ländern des Nahen Ostens und israelische Siedlungsgebiete abgefeuert.

„US-Beamte mussten ihre Pläne kurzfristig anpassen, von der eiligen Anordnung der Evakuierung von Botschaften bis zur Entwicklung von politischen Vorschlägen zur Senkung der Benzinpreise“, schrieb die Zeitung, die sich nach eigenen Angaben mit Dutzenden Beamten ausgetauscht habe. Die Regierung habe keinen Plan, wie die Blockade der Straße von Hormus beendet werden kann, meinte der demokratische Senator Christopher S. Murphy.


Das weltgrößte A....loch bleibt der unfähigste, korrupteste, kriminellste, rassistischste Präsiden den die USA je hatten.
 
US‑Soldaten berichten: Ihre Vorgesetzten sagen ihnen, der Angriff im Iran sei Teil von Gottes Plan und Trump sei von Jesus persönlich gesalbt.
Komisch. Die Bibelstelle hatten wir gar nicht, damals im Konfirmandenunterricht

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Raketen, Marines und Millionenprämien: Wie Amerika den Krieg ausbaut – Bilder einer verzweifelten Stadt
Während über dem Persischen Golf Raketen fliegen und Drohnen ihre Bahnen ziehen, verlässt eine der beweglichsten Einheiten der US-Streitkräfte ihren angestammten Platz im Indo-Pazifik. 2.200-2.500 Soldaten der US-Marines an Bord von drei amphibischen Kriegsschiffen sind auf dem Weg in den Nahen Osten. Die 31. Marine Expeditionary Unit, normalerweise dauerhaft in Japan stationiert und Teil des amerikanischen Indo-Pazifik-Kommandos, wird in eine Region verlegt, in der seit Wochen Krieg herrscht. Offiziell sagen amerikanische Militärvertreter, das bedeute keine Invasion. Keine Bodentruppen in Iran. Vielleicht stimmt das. Und doch sind die Truppen unterwegs.

Eine Marine Expeditionary Unit ist kein gewöhnlicher Verband. Sie vereint mehrere militärische Fähigkeiten in einer einzigen Einsatzgruppe: Neben den Marines selbst gehören eine Staffel F-35-Kampfjets dazu sowie Kipprotorflugzeuge vom Typ MV-22 Osprey, die sowohl wie Flugzeuge starten und landen als auch wie Hubschrauber schweben können. Die Schiffe, auf denen sie reisen, sind schwimmende Stützpunkte — für schnelle Landungen, für Evakuierungen, für amphibische Operationen entlang der Küsten. Dass ein solcher Verband jetzt aus dem Indo-Pazifik abgezogen wird, zeigt, wie ernst die Lage im Nahen Osten inzwischen eingeschätzt wird.

 
Irans Inseln – Warum wenige Kilometer Land Trump zu einem folgenschweren Fehler verleiten könnten
Die iranische Führung hat eine klare rote Linie gezogen. Wenn die Inseln vor der Südküste Irans angegriffen werden, so warnte Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf, werde Teheran „jede Zurückhaltung aufgeben“. In seiner Botschaft machte er auch deutlich, wen er verantwortlich machen würde: US-Präsident Donald Trump. Sollte es zu Angriffen kommen, so schrieb Qalibaf, werde Trump „für das Blut amerikanischer Soldaten verantwortlich sein“.

Die Worte fallen in einem Krieg, der sich seit dem 28. Februar immer weiter ausdehnt. Was auf der Landkarte wie kleine Punkte wirkt, entscheidet in Wirklichkeit über Geld, Energie und militärische Kontrolle im Persischen Golf. Die Inseln vor Irans Küste sind kein Randdetail des Konflikts. Sie sind ein empfindlicher Nerv der gesamten Region. Besonders im Fokus steht die Insel Kharg. Nur rund 33 Kilometer vor der iranischen Küste gelegen, ist sie der wichtigste Umschlagplatz für iranisches Öl. Nahezu alle Exportmengen des Landes passieren diese kleine Koralleninsel. Seit Beginn des Krieges wurden laut Auswertungen von TankerTrackers.com rund 13,7 Millionen Barrel Öl von dort verschifft. Satellitenbilder zeigten noch am Mittwoch Tanker beim Beladen an den Terminals der Insel.

 
USA greifen Irans Öl-Exportinsel Kharg an
US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Zugleich warnte er den Iran: Sollte der Iran oder jemand anders die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus versuchen zu behindern, werde er die Entscheidung „sofort überdenken“. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge ist in dem Krieg durch eine iranische Blockade nahezu zum Erliegen gekommen.

Strategisch wichtige Insel

Auf der Insel Kharg im Persischen Golf befindet sich Irans wichtigster Ölhafen. Dort wird Medienberichten zufolge fast der gesamte Ölexport der Islamischen Republik umgeschlagen. Sie ist daher von strategisch großer Bedeutung.

Der Iran benutzt die Blockierung der Straße von Hormus als Hebel im Krieg mit den USA und Israel. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge liegt zwischen dem Iran und dem Oman und gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Experten gingen bereits vor Kriegsbeginn davon aus, dass Teherans Streitkräfte den Handel stark stören könnten, was eingetreten ist.

Iran nutzt Blockierung der Straße von Hormus als Hebel

 
Last Iran-Krieg-Update: Rakete schlägt in US-Botschaft in Bagdad ein
Der Krieg mit Iran erreicht erneut das Zentrum Bagdads. Eine Rakete schlug auf dem Hubschrauberlandeplatz innerhalb des Geländes der amerikanischen Botschaft ein. Sicherheitsbeamte bestätigten, dass das Geschoss innerhalb der Mauern des Komplexes einschlug, nachdem es die sogenannte Grüne Zone erreicht hatte. Dieses stark gesicherte Regierungsviertel beherbergt irakische Behörden sowie zahlreiche ausländische Botschaften. Aufnahmen zeigen Rauch, der aus dem Gelände aufsteigt. Die amerikanische Botschaft in Bagdad gehört zu den größten diplomatischen Anlagen der Vereinigten Staaten weltweit und ist seit Jahren ein Ziel von Raketen- und Drohnenangriffen. Hinter vielen dieser Angriffe stehen Milizen, die Iran nahestehen. In den letzten Tagen haben diese Gruppen ihre Attacken auf Stützpunkte mit amerikanischen und internationalen Truppen verstärkt. Gleichzeitig melden mehrere Golfstaaten neue Angriffe aus der Luft. Saudi-Arabien schoss Drohnen über der nördlichen Provinz al-Dschauf sowie über der ölreichen Ostregion ab. In Katar reagierten Luftabwehrsysteme auf einen Raketenangriff. In Dubai schlugen Trümmer einer abgefangenen Rakete in die Fassade eines Gebäudes im Stadtzentrum ein. Der Schaden blieb begrenzt, doch die Ereignisse zeigen, wie weit sich der Krieg inzwischen über die Region ausbreitet.

 
Hegseth: „Kein Pardon“ im Krieg gegen den Iran
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat ein gnadenloses Vorgehen im Krieg gegen den Iran angekündigt. „Wir werden weiter Druck machen, weiter vorrücken, weiter angreifen“, sagte Hegseth gestern (Ortszeit) vor der Presse in Washington.

„Kein Pardon, keine Gnade für unseren Feind.“ Der Befehl, „kein Pardon“ zu geben, also das Leben eines sich ergebenden Gegners nicht zu schonen oder damit zu drohen, ist nach humanitärem Völkerrecht verboten.

„Das humanitäre Völkerrecht verbietet die Anwendung dieses Vorgehens, das heißt die Anordnung, dass es keine Überlebenden geben darf, die Androhung dessen gegenüber dem Gegner oder die Durchführung von Angriffen auf dieser Grundlage“, zitierte Reuters das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.

 
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