Vorbild ASFINAG: Iran führt Vignettenpflicht auf Straße von Hormus ein
Seit heute 00:00 Uhr Ortszeit ist es offiziell: Der Iran führt eine Vignettenpflicht auf der Straße von Hormus ein. Öltanker können diese in einer Trafik in Teheran kaufen oder online bestellen. Die digitale Vignette gilt allerdings erst 14 Tage nach dem Kauf.
TEHERAN – Ölpendler aufgepasst! Auf der Straße von Hormus gilt jetzt Vignettenpflicht. Der Klebestreifen ist laut dem iranischen Regime in der linken oberen Ecke der Frontscheibe an der Kommandobrücke anzubringen.
„Schiffen ohne Vignette drohen 120 Euro Ersatzmaut und ein Drohnenangriff“, erklärt der iranische Minister für Infrastrukturzerstörung. „Oft kleben die Kapitäne das Pickerl ganz unten an den Schiffsrumpf, wo es bei Wellengang nicht sichtbar ist. Auch das ist ungültig.“
Eine Beschwerde beim zuständigen Verwaltungsgerichtshof in Teheran gegen die Strafe ist zwar formell möglich, verzögert die Weiterfahrt laut Experten aber um schätzungsweise acht bis fünfzehn Jahre.
Auf Ölpendler wartet weiteres Ungemach: Im Sommer schließt der Iran zwei von drei Spuren in der Straße von Hormus wegen wichtiger Arbeiten. Ö3 rät allen Öltankern schon jetzt, die Mautstelle Bandar Abbas zu meiden und großräumig über die A5, die Horner Bundesstraße, das Kap der Guten Hoffnung und das kleine Deutsche Eck auszuweichen.
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Seit heute 00:00 Uhr Ortszeit ist es offiziell: Der Iran führt eine Vignettenpflicht auf der Straße von Hormus ein. Öltanker können diese in einer Trafik in Teheran kaufen oder online bestellen. Die digitale Vignette gilt allerdings erst 14 Tage nach dem Kauf.
TEHERAN – Ölpendler aufgepasst! Auf der Straße von Hormus gilt jetzt Vignettenpflicht. Der Klebestreifen ist laut dem iranischen Regime in der linken oberen Ecke der Frontscheibe an der Kommandobrücke anzubringen.
„Schiffen ohne Vignette drohen 120 Euro Ersatzmaut und ein Drohnenangriff“, erklärt der iranische Minister für Infrastrukturzerstörung. „Oft kleben die Kapitäne das Pickerl ganz unten an den Schiffsrumpf, wo es bei Wellengang nicht sichtbar ist. Auch das ist ungültig.“
Eine Beschwerde beim zuständigen Verwaltungsgerichtshof in Teheran gegen die Strafe ist zwar formell möglich, verzögert die Weiterfahrt laut Experten aber um schätzungsweise acht bis fünfzehn Jahre.
Auf Ölpendler wartet weiteres Ungemach: Im Sommer schließt der Iran zwei von drei Spuren in der Straße von Hormus wegen wichtiger Arbeiten. Ö3 rät allen Öltankern schon jetzt, die Mautstelle Bandar Abbas zu meiden und großräumig über die A5, die Horner Bundesstraße, das Kap der Guten Hoffnung und das kleine Deutsche Eck auszuweichen.
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