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Iran News....

Vorbild ASFINAG: Iran führt Vignettenpflicht auf Straße von Hormus ein

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Seit heute 00:00 Uhr Ortszeit ist es offiziell: Der Iran führt eine Vignettenpflicht auf der Straße von Hormus ein. Öltanker können diese in einer Trafik in Teheran kaufen oder online bestellen. Die digitale Vignette gilt allerdings erst 14 Tage nach dem Kauf.

TEHERAN – Ölpendler aufgepasst! Auf der Straße von Hormus gilt jetzt Vignettenpflicht. Der Klebestreifen ist laut dem iranischen Regime in der linken oberen Ecke der Frontscheibe an der Kommandobrücke anzubringen.

„Schiffen ohne Vignette drohen 120 Euro Ersatzmaut und ein Drohnenangriff“, erklärt der iranische Minister für Infrastrukturzerstörung. „Oft kleben die Kapitäne das Pickerl ganz unten an den Schiffsrumpf, wo es bei Wellengang nicht sichtbar ist. Auch das ist ungültig.“

Eine Beschwerde beim zuständigen Verwaltungsgerichtshof in Teheran gegen die Strafe ist zwar formell möglich, verzögert die Weiterfahrt laut Experten aber um schätzungsweise acht bis fünfzehn Jahre.

Auf Ölpendler wartet weiteres Ungemach: Im Sommer schließt der Iran zwei von drei Spuren in der Straße von Hormus wegen wichtiger Arbeiten. Ö3 rät allen Öltankern schon jetzt, die Mautstelle Bandar Abbas zu meiden und großräumig über die A5, die Horner Bundesstraße, das Kap der Guten Hoffnung und das kleine Deutsche Eck auszuweichen.

 

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nato beabsichtigt ,den ballistischen abwehrschirm über türkischen nato-luftraum zu verstärken

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Niemand hat einen Plan für das Ende
Donald Trump ist ungeduldig. Am Montag sagte er im Weißen Haus, dass ihm das Maß an Enthusiasmus der anderen Länder nicht reiche. Mehrere Staaten hätten signalisiert, sie seien auf dem Weg, um gemeinsam die Straße von Hormus zu sichern – aber wie sie es sagten, wie sie zögerten, wie sie erst ihre Teams befragten, bevor sie eine Antwort gaben: Das stört ihn. Keir Starmer, der britische Premierminister, bekam das direkt zu spüren. Trump erzählte, Starmer habe ihm am Sonntag mitgeteilt, er müsse sich erst mit seinem Team besprechen. Trumps Reaktion: „Warum müssen Sie erst Ihr Team fragen?“ Es ist der Ton eines Mannes, der Entschlossenheit erwartet und stattdessen Prozesse bekommt. Dahinter steckt mehr als Ungeduld. Trump sprach von Gegenseitigkeit – oder dem Fehlen davon. Die USA schützten diese Länder, sagte er, aber wenn Amerika jemals Hilfe brauche, würden sie nicht da sein. Es ist ein Vorwurf, den er schon oft gemacht hat, aber selten in einem so konkreten Moment wie diesem.

Europa ist klar in seiner Zurückhaltung. Friedrich Merz, der deutsche Bundeskanzler, sagte nach einem Treffen mit dem niederländischen Premierminister, dass man den Iran nicht durch Bomben in eine Demokratie verwandeln könne. Das wird keine militärische Lösung geben. Die NATO sei ein Verteidigungsbündnis, kein Interventionsinstrument – auch wenn die Geschichte zeigt, dass diese Linie nicht immer so klar verlief: achtzehn Jahre Afghanistan, die Luftangriffe über Libyen 2011. Merz wandte sich auch direkt an Israel. Eine breitere Bodenoffensive im Libanon wäre ein Fehler, sagte er in Berlin – sie würde die ohnehin angespannte humanitäre Lage weiter verschärfen und einen Exodus von Flüchtlingen auslösen. Er verurteilte die Hisbollah dafür, im Auftrag des Iran in den Konflikt eingetreten zu sein, und forderte die Miliz auf, Israel nicht länger anzugreifen und sich zu entwaffnen. Aber an seine israelischen Freunde, wie er sie nannte, richtete er eine klare Bitte: Diesen Weg nicht gehen.

In Brüssel trafen sich die Außenminister der 27 EU-Staaten. Kaja Kallas, die Außenbeauftragte der Union, hatte vorgeschlagen, die bestehende Marineoperation Aspides im Roten Meer auszuweiten, um auch den Persischen Golf abzudecken. Das wäre der einfachste Weg gewesen. Aber Deutschland zeigte sich skeptisch, andere folgten. Kallas fasste das Ergebnis nüchtern zusammen: Im Moment gebe es keinen Willen, das Mandat zu ändern. Und gleichzeitig: Das ist nicht Europas Krieg – aber Europas Interessen stehen direkt auf dem Spiel. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen sprach von einer existenziellen Wahl: Europa könne weiter abhängig bleiben von schwankenden globalen Energiemärkten – oder endlich die eigene Energiezukunft in die Hand nehmen. Die Preise steigen. Die Haushalte spüren es.

 
Schicken wir diese harten Jungs doch in die Straße von Hormus, um die Öltanker zu eskortieren

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„Lebensader“ der iranischen Wirtschaft: Das Ringen um die Ölinsel Kharg
Fast der gesamte iranische Ölhandel wird auf einer kleinen Insel abgewickelt. Bisherige US-Angriffe haben die Terminals nicht zerstört, doch US-Präsident Trump droht weiterhin. Die Zerstörung Khargs würde das iranische Regime empfindlich treffen – und den weltweiten Ölhandel.


Am Wochenende soll die USS Tripoli in der Luzonstraße, zwischen Taiwan und den nördlichen Philippinen, gesichtet worden sein. Ein amphibisches Angriffsschiff, seit gerade einmal fünf Jahren im Dienst. Eben erst hat die Tripoli an einer Militärübung in der Philippinensee teilgenommen, nun soll es sich auf Geheiß des US-Präsidenten auf dem Weg in den Nahen Osten befinden. Spekuliert wird: Die USS Tripoli soll für die USA im Iran-Krieg eine entscheidende Kehrtwende bringen – und die Insel Kharg sichern.

Alle Augen sind auf die kleine Insel im nördlichen Persischen Golf gerichtet. Mit 20 Quadratkilometern kleiner als Bregenz, war Kharg vergangenen Freitag erstmals Ziel von US-Anschlägen. Die Angriffe sollen Donald Trump zufolge die militärische Infrastruktur sowie den Flughafen zumindest teilweise zerstört haben, die iranische Seite hingegen spielt das Ausmaß der Schäden herunter. Fest steht: Die Infrastruktur zur Verarbeitung des Rohöls wurde nicht getroffen. Bis jetzt zumindest nicht. Die Zerstörung des Ölterminals würde erstens den Iran, und zweitens den globalen Ölhandel nachhaltig treffen.

 
Getroffen. Nicht gebrochen. Härter als zuvor.
Teheran – Mehr als zwei Wochen Luftangriffe. Tausende Ziele zerstört. Führende Militärs und Geheimdienstchefs getötet, selbst die Spitze des Staates ausgelöscht. Das System in Teheran steht noch. Geschwächt, ja. Aber stabil. Und härter als zuvor.

Das war nicht die Erwartung. Aber es ist, was geblieben ist.

US-Geheimdienstanalysen kommen zu einem klaren Ergebnis. Ein Zusammenbruch der Führung ist kurzfristig nicht zu erwarten. Ach? Für diese Analyse dreht man sich hier einmal auf der Straße um. Stattdessen zieht sich die Macht im Inneren enger zusammen. Die Revolutionsgarden, die schon seit Jahren über Militär, Wirtschaft und Sicherheitsapparate wachen, übernehmen noch stärker die Kontrolle. Was übrig bleibt, wird enger geführt, geschlossener, kompromissloser.

Donald Trump wurde vor Beginn der Angriffe informiert. Dass ein militärischer Schlag die Führung nicht stürzen würde. Dass sich die Revolutionsgarden eher festigen könnten. Die Entscheidung fiel trotzdem.

Man muss das so stehen lassen, wie es ist.

Der Preis ist hoch. Mindestens zwölf Milliarden Dollar auf amerikanischer Seite, dreizehn tote US-Soldaten. Iran hat zentrale Teile seiner Raketenfähigkeiten und Marine verloren. Doch diese Verluste haben das System nicht gelockert. Sie haben es verhärtet.

Die Straße von Hormus – ein Raum, der nicht für alle offen ist
Iran hat die Straße von Hormus nicht einfach geschlossen. Teheran lässt passieren – aber nicht alle. Staaten, die nicht als direkte Gegner gelten, kommen durch. Die Vereinigten Staaten und Israel nicht. Der Seeweg ist kein offener Raum mehr, sondern ein gefilterter Korridor. Wer fährt, fährt unter Bedingungen, die Iran festlegt. Nicht der Stillstand entscheidet, sondern die Auswahl. Iran bestimmt, wer handeln darf und wer nicht. Die Weltmärkte spüren es trotzdem – Unsicherheit, steigende Preise, stockende Lieferketten. Die Steuerung kommt sichtbar aus Teheran.

 
Tote bei Angriffen in Beirut und Abu Dhabi
Bei neuen Angriffen im Zuge des Iran-Kriegs – unter anderem auf die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Beirt und auf die Vereinigten Arabischen Emirate sind heute mehrere Menschen getötet worden.

In der Nacht wurde die US-Botschaft erneut mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen. Mindestens eine Drohne sei in der Botschaft abgestürzt, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Es war zunächst unklar, wer den Angriff ausführte – der Iran selbst oder eine der alliierten Milizen. Bei einem weiteren Angriff auf ein Haus wurden zudem vier Menschen getötet. Die proiranische Miliz Katajeb Hisbollah meldete wiederum die Tötung ihres Sicherheitskommandanten.

In Abu Dhabi sei ein pakistanischer Staatsbürger durch Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete ums Leben gekommen, teilen die Behörden mit. Zudem traf den zweiten Tag in Folge eine Drohne eine Ölanlage im Hafen Fudschaira.

Regime geht gegen Opposition vor
Das iranische Regime geht unterdessen weiter gegen Oppositionelle vor. So wurden laut offiziellen iranischen Angaben erneut zehn Ausländer wegen Spionage festgenommen. Bereits davor waren hunderter Iraner ebenfalls unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet worden.

 
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