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Iran News....

Brand auf Öltanker: US-Militär widerspricht Iran
Das US-Militär hat gestern die Darstellung der iranischen Revolutionsgarde, in der Straße von Hormus sei ein Öltanker nach einer Minenkollision explodiert, zurückgewiesen.

Der Tanker „El Gaia“ sei vielmehr bereits im vergangenen Monat von einer iranischen Rakete getroffen worden, teilte das für die Region zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte (Centcom) mit.

Am Wochenende habe der Iran das Schiff dann vor der Küste des Omans erneut mit einer Drohne angegriffen. Gegenwärtig werde der manövrierunfähige Tanker von einem regionalen Partner abgeschleppt.

Iranischer Bericht: Explosion und Brand
Die iranische halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars hatte zuvor mit Verweis auf die Revolutionsgarde berichtet, in der Straße von Hormus sei ein Öltanker mit Minen kollidiert und explodiert. Daraufhin habe es einen Brand gegeben.

„Die Straße von Hormus ist geschlossen und bleibt unter unserer Kontrolle“, teilte die Revolutionsgarde darüber hinaus mit. Sie habe vor dem Befahren der südlichen Route gewarnt. Die Revolutionsgarede hat die südliche Passage teils vermint, lediglich eine nördliche Route entlang der iranischen Küste für sicher erklärt und verlangt Gebühren für die Durchfahrt.

 
Trumps Fiasko epischen Ausmaßes hat sich zu einer globalen Katastrophe ausgeweitet
Während die Huthis Schlüsselpositionen im Roten Meer innehaben und eine wichtige saudische Ölpipeline, die Hormuz umgeht, außer Betrieb ist, wird immer deutlicher, dass der Krieg, der vor fast sieben Monaten mit dem US-israelischen Angriff auf den Iran begann, zunehmend zu einer Katastrophe wird, die Öl, Handel, Preise und Sicherheit weit über den Nahen Osten hinaus beeinträchtigt.

Wenige Tage nach Beginn der Operation „Epic Fury“ bezeichneten wir sie als ein Fiasko epischen Ausmaßes . Heute erscheint diese Beschreibung zu milde. Das Problem besteht nicht mehr nur darin, dass der Krieg seine ursprünglichen Ziele verfehlte. Das iranische Regime wurde nicht gestürzt, die Atomfrage nicht gelöst, und der Konflikt entwickelte sich nicht zu einer kurzen und entscheidenden Operation, wie US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte. Fast sieben Monate später schafft der Krieg lediglich neue Probleme.

Der Krieg zeigt keine Anzeichen einer Entspannung.
An der militärischen Front gibt es keinerlei Anzeichen für ein Kriegsende. Im Gegenteil, in den letzten Tagen kam es erneut zu einer gravierenden Eskalation. Die USA zerstörten fünf iranische Tanker nach einem Angriff auf ein amerikanisches Kriegsschiff, woraufhin der Iran mit Angriffen auf US-Ziele in Jordanien und auf zehn Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus reagierte.

Am 8. September zerstörten US-Zentralkommandotruppen fünf iranische Rohöltanker, nachdem die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) in den zwei Tagen zuvor zweimal ein Kriegsschiff der US-Marine mit ballistischen Raketen angegriffen hatten. Das US-Kriegsschiff konnte den iranischen Angriffen ausweichen und setzte seine Patrouille in den regionalen Gewässern fort. Dabei wurden jedoch amerikanische Besatzungsmitglieder verletzt. Die vollständige Erklärung finden Sie hier: https://t.co/wdLe7s23Ib

— US Central Command (@CENTCOM) 8. September 2026
Auch die Diplomatie gibt bisher keinen Anlass zu ernsthaftem Optimismus. Das Treffen, bei dem Iran und die Golfstaaten einen Vorschlag für ein sichereres Schifffahrtsregime durch Hormus erörtern sollten, wurde verschoben, und Iran knüpft die Normalisierung des Schiffsverkehrs weiterhin an seine Forderungen an die USA.

 
Iran traf Hunderte Gebäude auf US-Basen – Bahrain zwang das Militär zu 18 Tagen Umweg
Iranische Angriffe haben nach Angaben der US-Regierungsaufsicht Hunderte Gebäude und andere Einrichtungen auf amerikanischen Militärstützpunkten beschädigt oder zerstört. Betroffen waren Anlagen in Kuwait und Bahrain. Auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate tauchen in der Bilanz auf. Saudi-Arabien und Irak wurden ebenfalls getroffen, ebenso Oman und Jordanien. Damit liegt erstmals eine breitere offizielle Bestandsaufnahme dessen vor, was iranische Raketen und Drohnen an amerikanischer Infrastruktur angerichtet haben.

Besonders schwer traf es den Marinestützpunkt in Bahrain. Die Anlage dient der U.S. Navy als wichtiges Versorgungszentrum für die Region und wurde mit iranischen Drohnen sowie ballistischen Raketen angegriffen. Das U.S. Central Command musste anschließend Teile seiner Versorgung auf weiter entfernte Standorte verlagern. Einer davon war Diego Garcia, die amerikanisch-britische Militärbasis im Indischen Ozean. Aus einem regionalen Nachschubweg wurde damit eine Reise von 14 bis 18 Tagen. So lange dauerten laut Bericht einzelne Versorgungskreisläufe für Operationen im Nahen Osten. Der amtierende Marineminister Hung Cao beschrieb den Zustand von Bahrain erheblich weniger technisch: Iran habe die Basis „zur Hölle gebombt“. Eine Arbeitsgruppe prüfe inzwischen, wie umfangreich die Reparaturen ausfallen müssten, damit die Marine ihre Kräfte dort dauerhaft weiter versorgen könne. Militärische Reichweite misst sich manchmal plötzlich in der Zahl der Tage, die ein Ersatzteil unterwegs ist.

Bis zu 30 Reaper-Drohnen verloren – Iran traf auch amerikanische Tankflugzeuge am Boden

Die materielle Bilanz des Iran-Kriegs reicht weit über beschädigte Gebäude hinaus. Dutzende amerikanische Flugzeuge und Drohnen wurden laut Regierungsbericht zerstört oder beschädigt. Besonders teuer fiel der Verlust der MQ-9 Reaper aus. Bis zu 30 dieser Drohnen seien zerstört worden. Jede einzelne kostet rund 30 Millionen Dollar. Schon diese Zahl ergibt eine Rechnung, die selbst im Pentagon nicht mehr zwischen den Fußnoten verschwindet. Auch die Luftbetankung traf es hart. 7 KC-135 wurden beschädigt oder zerstört. Fünf davon traf iranische Munition, während die Maschinen in Saudi-Arabien am Boden standen. Ein weiteres KC-135 stürzte im Irak nach einer Kollision mit einem anderen Tankflugzeug ab. Dabei kamen 6 US-Soldaten ums Leben.

Diese sechs Todesfälle führt der Bericht als Folge eines nicht feindlichen Ereignisses. Gleiches gilt für den Piloten eines Hubschraubers, der ins Arabische Meer stürzte. Weitere 11 Soldaten werden dagegen als im Kampf gefallen geführt. Todesfälle gab es in Kuwait und Irak. Weitere wurden aus Jordanien sowie Saudi-Arabien gemeldet. Damit bekommt der Krieg eine nüchterne zweite Bilanz neben den politischen Reden: verlorene Flugzeuge, abgeschossene Drohnen und Tote, deren Einordnung davon abhängt, ob eine feindliche Rakete oder eine Kollision sie das Leben kostete. Für die Familien ändert diese Spalte wenig.

184 Millionen Dollar Schäden an US-Botschaften – 9.000 Amerikaner mussten evakuiert werden

Auch die amerikanische Diplomatie zahlte für den Krieg mit Beton und Geld. Iranische Angriffe beschädigten US-Einrichtungen im Irak und in Kuwait. Weitere Treffer gab es in Saudi-Arabien sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der geschätzte Schaden an diplomatischen Einrichtungen beläuft sich auf 184 Millionen Dollar. Diese Summe war bislang nicht öffentlich beziffert worden. Dazu kamen weitere Kosten des Außenministeriums von 113 Millionen Dollar. Fast 80 Millionen davon entfielen auf Notfallmaßnahmen und vorbereitete Evakuierungen. Seit den ersten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran am 28. Februar brachte die Trump-Regierung rund 9.000 US-Bürger aus Ländern im Nahen Osten sowie aus Europa heraus. Die meisten Evakuierten kamen aus Israel. Danach folgten Irak und Jordanien.

Bis Ende Juni kostete die Evakuierungsaktion mehr als 11 Millionen Dollar. Sie lief über private und kommerzielle Flüge, hinzu kamen Transporte auf dem Land sowie über das Wasser. Das Außenministerium verzichtete später darauf, das Geld von Evakuierten zurückzufordern. Die einzelnen Reisewege hätten sich nach eigener Einschätzung kaum vollständig dokumentieren lassen. Besonders teuer waren 1.200 Evakuierungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Reisen führten unter anderem nach Istanbul und Athen. Auch Washington gehörte zu den Zielen. Allein diese Transporte kosteten mehr als 4 Millionen Dollar. Krieg kennt viele Rechnungen. Manche kommen als Einschlag, andere als Flugticket.
 
Was meinst du, ob sie jetzt einen größeren Ansporn haben sich diese anzueignen als vor dem Krieg?
Erstmal müßte man hier klären was "anbach" ist,denn du meinst wahrscheinlich die letzten Monate,tatsächlich aber besteht ein Kriegszustand mit unterschiedlicher Intensität seit Dekaden.
Es wäre besser, wenn sie keine Bombe hätten, denn das wäre zu 100% deren Auslöschung, egal mit welchen IRRADIATIONEN ( Ausstrahlungen) anderweit.
Sie Mullahs sind nun mal nicht friedlich gestimmt und kognitiv blind,sodass ihnen egal wäre was so passiert, sollten sie die Bombe nutzen.
Somit wäre es undenkbar, dass sie sowas haben.
 
Iran erstellt Webportal zur Meldung von Kritikern im Ausland
Der Iran hat ein Onlineportal zur Meldung mutmaßlicher Kritiker im Ausland erstellt. Ziel des Überwachungssystems mit dem Namen „Aladsch“ („Heilung“) sei, „Verräter“ zu identifizieren, hieß es gestern in iranischen Medienberichten.

Offiziell wurde es zum „Schutz der nationalen Sicherheit“ gegründet. „Verrat am Iran hat einen Preis und zieht rechtliche Konsequenzen nach sich“, schrieb etwa die Nachrichtenagentur Fars.

Misstrauen geschürt
Iranerinnen und Iraner können den Berichten zufolge über ein Webportal und auch über Kanäle in sozialen Netzwerken die vermeintlichen „Verräter“ melden. Die Identität der Hinweisgeber werde vertraulich behandelt, hieß es in den Meldungen.

Tatsächlich dürfte das System vor allem das Misstrauen in der iranischen Auslandsgemeinschaft verstärken. Wie stark das Portal in Zukunft genutzt werden wird, ist völlig offen.

Potenzielle „Verräter“
Im Ausland leben unterschiedlichen Schätzungen zufolge etwa vier Millionen Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft oder Migrationsgeschichte. Viele von ihnen haben das Land aus politischen Gründen verlassen. Der Einfluss des iranischen Sicherheitsapparats nach Europa und in die USA führt bereits seit Langem dazu, dass Iranerinnen und Iraner einander oft schwer vertrauen.

 
Munitionsknappheit
US-Militärbericht widerspricht Trump
Die Generalinspektion des US-Verteidigungsministeriums hat eine Munitionsknappheit wegen des Iran-Krieges eingeräumt. In dem am Montag veröffentlichten Pflichtbericht an den Kongress heißt es, es gebe „strategische Bestandslücken“ und „Engpässe“ in der Nachschubversorgung mit Munition. Der Bericht widerspricht damit US-Präsident Donald Trump, der Engpässe erst jüngst verneint hat.

Zwischen 1. April und 30. Juni seien Kosten von 33,4 Milliarden US-Dollar (rund 29 Mrd. Euro) durch „strategische Bestandslücken“ und „Engpässe in der Rüstungsindustrie bei der Nachschubversorgung“ entstanden, davon allein 22,3 Mrd. Dollar (rund 19 Mrd. Euro) für Munition, heißt es in dem Bericht.

Um die Engpässe zu verringern, arbeite das Verteidigungsministerium daran, Beschaffungsprozesse und Produktionsvorlaufzeiten zu straffen und kritische Materialien, Komponenten und ausgewählte Munition einzulagern, „um im Notfall schnell reagieren zu können“, hieß es. Verfasst wurde der Bericht von der Generalinspektion des Pentagons, einer unabhängigen Behörde innerhalb des Ministeriums.

Trump droht mit Haftstrafen
Über schwindende Vorräte hatten zuvor unter anderem der US-Sender CNN und die Zeitung „Washington Post“ berichtet und sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berufen. Allen voran gehe es dabei um weitreichende Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und Patriot-Abfangraketen. Nähere Angaben zu diesen Waffen gingen aus dem Bericht nicht hervor.

 
Irans digitale Jagd auf Dissidenten – Chosen Brick macht aus dem Rechner eine Wanze
Seit mindestens 2025 setzen mit iranischen Geheimdiensten verbundene Hacker die Schadsoftware Chosen Brick gegen Dissidenten und Journalisten ein. Auch Aktivisten geraten ins Visier. Angriffe seien in Großbritannien und den USA registriert worden. Ebenso in den Niederlanden. Darauf weisen der britische National Cyber Security Centre, das FBI und der niederländische Geheimdienst AIVD gemeinsam hin. Chosen Brick verschafft seinen Betreibern Zugriff auf Kontakte und private Nachrichten. Auch E-Mails können ausgelesen werden. Damit lasse sich nachvollziehen, mit wem ein Betroffener kommuniziere und wohin er sich bewege. Hinter dem Bildschirm wächst so ein zweites Leben mit, geführt von Leuten, die der Besitzer nie eingeladen hat.

Nach Angaben der beteiligten Dienste nutzt Iran solche Angriffe zur Verfolgung von Menschen, die das Regime als Gefahr betrachte. In einzelnen Fällen habe die iranische Führung sogar Entführungen oder Tötungen im Ausland geplant. Persönliche Daten einiger Opfer seien später auf proiranischen Veröffentlichungsseiten aufgetaucht. Digitale Überwachung endet dort nicht mehr am Bildschirm. Sie kann zur Vorbereitung körperlicher Verfolgung werden. Der erste Kontakt komme häufig über WhatsApp oder Telegram. Die Angreifer gäben sich als Bekannte aus oder tarnten sich als technischer Kundendienst. Danach solle das Opfer eine verseuchte Datei öffnen. Chosen Brick verstecke sich etwa hinter angeblichen Installationsdateien von Pictory oder RunwayML. Andere Varianten tarnten sich als Norton Antivirus oder Telegram. Auch Adobe Flash Player und KeePass wurden als Deckmantel benutzt. Selbst vermeintliche Dateien mit MRT-Ergebnissen seien eingesetzt worden.

Zunächst werde häufig das Arbeitsgerät angegriffen. Scheitere das, versuchten die Täter, die Unterhaltung auf das private Telefon oder den heimischen Rechner zu verlagern. Chosen Brick funktioniert ausschließlich unter Windows. Nach der Infektion verankere sich die Software über Einträge in der Windows-Registrierung und schalte Teile von Microsoft Defender ab. Jede befallene Maschine erhalte einen eigenen Telegram-Bot als Verbindung zu den Angreifern. Darüber könnten Mikrofon und Kamera eingeschaltet werden. Bildschirmaufnahmen seien ebenso möglich. Nachrichten aus Telegram oder WhatsApp könnten kopiert werden. Auch E-Mails ließen sich stehlen. Dateien könnten gelöscht werden, im äußersten Fall der gesamte Datenbestand.

Das NCSC empfiehlt, Autostart-Einträge in Windows zu prüfen und Programme nicht über zugesandte Links zu installieren. Geräte sollten regelmäßig aktualisiert werden. 2-Faktor-Authentifizierung solle überall aktiviert sein. Bereits im Juni 2025 hatten die iranischen Behörden nach israelischen Angriffen die Jagd auf mutmaßliche Gegner deutlich verschärft. Damals wurden Dutzende Menschen wegen angeblicher Zusammenarbeit mit dem Mossad festgenommen. Auch Regimekritik konnte genügen. Chosen Brick zeigt, wie weit diese Jagd inzwischen reicht: bis auf den privaten Bildschirm, in die Kamera und in jedes Gespräch, das dort gespeichert ist.
 
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