Das Mullah-Regime spielt im Krieg auf Zeit, Netanjahu braucht sie
Der Iran weitet den Konflikt aus, um den Druck auf die USA und Israel zu erhöhen. Trump scheint an seiner Exit-Strategie zu arbeiten
Tag vier des Krieges zwischen Israel und den USA auf der einen, und dem Iran auf der anderen Seite. Doch das sind nur die Hauptakteure, längst hat sich der Krieg militärisch auf die Golfregion ausgeweitet. Blickt man auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, hat der Konflikt bereits eine globale Dimension erreicht.
Der Iran ist trotz des Enthauptungsschlags durch die Tötung Ali Khameneis weiter handlungsfähig. Und er schlägt zurück mit einer Wucht, wie sie so nur zum Teil erwartet wurde: Er feuert wie angekündigt auf US-Basen, attackiert aber sogar zivile Ziele und Energieinfrastruktur in den umliegenden Ländern. Auch Europa versucht der Iran mittels Angriff auf eine britische Militärbasis auf Zypern in den Krieg zu ziehen.
Aus Teheraner Sicht ist das ein logischer Schritt. Das Mullah-Regime regionalisiert den Krieg, um den Preis für die Gegner in die Höhe zu treiben. Die Angriffe auf die Golfstaaten in Kombination mit den nun verrückt spielenden Energiemärkten sollen den Druck auf die USA und Israel erhöhen.
Existenzieller Kampf
Dass Teheran sich damit vollkommen in der Region isoliert, dass die Golfstaaten vielleicht nun ihren gesamten Luftraum für Angriffe gegen den Iran öffnen oder gleich selbst Gegenschläge durchführen, wird in Kauf genommen. Man sieht sich in einem existenziellen Kampf, auch wenn das Eskalationspotenzial noch nicht vollends ausgereizt wird. Zu gezielt sind dafür noch die Attacken.
www.derstandard.at
Der Iran weitet den Konflikt aus, um den Druck auf die USA und Israel zu erhöhen. Trump scheint an seiner Exit-Strategie zu arbeiten
Tag vier des Krieges zwischen Israel und den USA auf der einen, und dem Iran auf der anderen Seite. Doch das sind nur die Hauptakteure, längst hat sich der Krieg militärisch auf die Golfregion ausgeweitet. Blickt man auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, hat der Konflikt bereits eine globale Dimension erreicht.
Der Iran ist trotz des Enthauptungsschlags durch die Tötung Ali Khameneis weiter handlungsfähig. Und er schlägt zurück mit einer Wucht, wie sie so nur zum Teil erwartet wurde: Er feuert wie angekündigt auf US-Basen, attackiert aber sogar zivile Ziele und Energieinfrastruktur in den umliegenden Ländern. Auch Europa versucht der Iran mittels Angriff auf eine britische Militärbasis auf Zypern in den Krieg zu ziehen.
Aus Teheraner Sicht ist das ein logischer Schritt. Das Mullah-Regime regionalisiert den Krieg, um den Preis für die Gegner in die Höhe zu treiben. Die Angriffe auf die Golfstaaten in Kombination mit den nun verrückt spielenden Energiemärkten sollen den Druck auf die USA und Israel erhöhen.
Existenzieller Kampf
Dass Teheran sich damit vollkommen in der Region isoliert, dass die Golfstaaten vielleicht nun ihren gesamten Luftraum für Angriffe gegen den Iran öffnen oder gleich selbst Gegenschläge durchführen, wird in Kauf genommen. Man sieht sich in einem existenziellen Kampf, auch wenn das Eskalationspotenzial noch nicht vollends ausgereizt wird. Zu gezielt sind dafür noch die Attacken.
Das Mullah-Regime spielt im Krieg auf Zeit, Netanjahu braucht sie
Der Iran weitet den Konflikt aus, um den Druck auf die USA und Israel zu erhöhen. Trump scheint an seiner Exit-Strategie zu arbeiten
