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Iran News....

Dementi und neue Spekulationen
Weiter Rätseln über Modschtaba Chamenei
Mit gezielten Angriffen auf die Führungsriege des Landes erscheint ein Sturz des Regimes weiter ein zentrales Ziel des von Israel und den USA geführten Krieges gegen den Iran. Nach der Tötung des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei am 28. Februar wurde nun auch „De-facto-Führer“ Ali Laridschani bei einem gezielten Angriff getötet. Offen bleibt aber weiter der Verbleib von Modschtaba Chamenei und damit dem eigentlichen neuen obersten Führer im Iran.

Der Sohn und Nachfolger von Langzeitmachthaber Ajatollah Ali Chamenei soll laut Medienberichten vom Dienstag offenbar nur knapp den Luftangriff vom ersten Angriffstag überlebt haben, bei dem sein Vater, seine Frau und eines seiner Kinder getötet wurden. Wie der britische „Telegraph“ mit Verweis auf geleakte Dokumente dazu berichtete, habe der 56-Jährige kurz vor dem Einschlag das Haus verlassen, „um etwas zu erledigen“.

Gesundheitszustand und Verbleib von Modschtaba Chamenei bleiben dennoch weiter offen. US-Angaben zufolge sei der 56-Jährige an diesem Tag schwer verletzt worden. Es sei unklar, ob Chamenei noch lebe, einige Leute sagten, er sei tot, andere sagten, er sei schwer verletzt, hieß es dazu am Montagabend von US-Präsident Donald Trump. Chamenei wird jedenfalls weiter gesucht und findet sich seit Freitag samt weiteren Vertretern der iranischen Führungsriege auch auf einer Fahndungsliste der USA.

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Russland soll Iran Satellitenbilder zur Verfügung stellen
Russland weitet laut einem US-Zeitungsbericht seine geheimdienstliche und militärische Zusammenarbeit mit dem Iran aktuell aus. Die Regierung in Moskau stelle Teheran Satellitenbilder und Drohnentechnologie zur Verfügung, berichtete das „Wall Street Journal“ gestern. Damit werde der Iran dabei unterstützt, US-Streitkräfte in der Region ins Visier zu nehmen.

Moskaus Ziel sei es, den Krieg in die Länge zu ziehen, da Russland davon militärisch und wirtschaftlich (Stichwort: Ölpreis) profitiere. Die russischen Geheimdienste lieferten Standortdaten von US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten. So soll es dem iranischen Militär zuletzt gelungen sein, US-Radareinrichtungen dort anzugreifen.

 
Albanien erklärt Iran zum staatlichen Unterstützer des Terrorismus
Das albanische Parlament hat den Iran zum „staatlichen Förderer des Terrorismus“ erklärt und die albanische Regierung aufgefordert, die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und die Hisbollah als terroristische Organisationen einzustufen, berichtet Anadolu.

Die Resolution „Über die Erklärung der Islamischen Republik Iran als staatlicher Förderer des Terrorismus und als Staat, der terroristische Mittel einsetzt“ wurde in der Parlamentssitzung mit 79 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und keiner Gegenstimme bei insgesamt 140 Mitgliedern des albanischen Parlaments angenommen.

Erinnert an den Cyberangriff von 2022.
Vertreter der Demokratischen Partei, der größten Oppositionspartei, sowie mehrere Vertreter anderer Oppositionsparteien waren bei der Sitzung nicht anwesend.

Laut der auf der Website des albanischen Parlaments veröffentlichten Resolution hat die Islamische Republik Iran „durch ihre staatlichen Institutionen, einschließlich der Revolutionsgarden und damit verbundener Strukturen, Aktivitäten unterstützt und koordiniert, die Länder im Nahen Osten und darüber hinaus destabilisieren“.

Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass Albanien selbst Ziel feindseliger Aktionen im Cyberspace war, darunter ein schwerwiegender Cyberangriff auf albanische Staatsinstitutionen im Jahr 2022, der Strukturen mit Verbindungen zur Islamischen Republik Iran zugeschrieben wird, sowie Versuche in den letzten Tagen, Cyberangriffe auf die Systeme des albanischen Parlaments durchzuführen.

 
Alle sollen sichern – doch niemand macht mit!

Donald Trump fordert Unterstützung für die Kontrolle der Straße von Hormus und richtet den Blick dabei nicht nur auf Verbündete, sondern auch auf Staaten wie China. Die Botschaft ist klar formuliert. Wer von dieser Route profitiert, soll sich auch militärisch beteiligen. Doch genau das passiert nicht. Mehrere Länder reagieren zurückhaltend oder lehnen offen ab. Großbritannien setzt auf eigene Abstimmung mit Partnern, aber ohne Einbindung der NATO. Deutschland schließt eine Beteiligung grundsätzlich aus und verweist darauf, dass der Krieg ohne Abstimmung begonnen wurde. Auch Italien und Spanien ziehen eine klare Linie und wollen keine Schiffe in ein aktives Kriegsgebiet entsenden. In Asien wird vorsichtig formuliert, geprüft, abgewogen, ohne Zusage. China ruft zur Deeskalation auf, vermeidet aber jede konkrete militärische Zusage. Japan verweist auf rechtliche Grenzen. Südkorea verlangt Zeit. Australien sieht sich nicht eingebunden. Gleichzeitig bleibt der Druck bestehen. Trump warnt vor Konsequenzen für Bündnisse und kündigt an, sich zu merken, wer sich beteiligt und wer nicht. Im Hintergrund steht eine Route, über die ein großer Teil des weltweiten Ölhandels läuft. Doch statt einer breiten Koalition entsteht ein anderes Bild. Viele Staaten wollen Stabilität, aber nicht den direkten Einstieg in den Konflikt.


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Angriff auf Dubai – Luftabwehr über der Stadt aktiv
Über Dubai waren plötzlich Detonationen zu hören, während die Luftabwehr auf eingehende Ziele reagierte. Berichte sprechen von einem größeren Angriff mit Raketen und Drohnen, die auf die Stadt zuflogen. In mehreren Teilen wurden Explosionen wahrgenommen, während Abfangsysteme versuchten, die Geschosse zu stoppen. Die Situation entwickelte sich innerhalb weniger Minuten und traf eine Metropole, die bisher nicht im Zentrum der Kämpfe stand. Dubai gilt als wirtschaftlicher Knotenpunkt der Region, mit internationaler Bedeutung weit über den Nahen Osten hinaus. Ein Angriff auf diese Stadt verändert die Lage deutlich. Er zeigt, dass sich der Konflikt keinerlei Grenzen mehr kennt und neue Ziele erreicht. Die Luftabwehr konnte offenbar mehrere Objekte abfangen, doch Details zum Ausmaß der Schäden sind noch unklar. Auch Informationen über mögliche Opfer liegen bislang nicht vor. Klar ist jedoch, dass die Spannungen weiter steigen und die Grenze des Konflikts erneut verschoben wird.

 
US-Flugzeugträger muss nach Brand Hafen anlaufen
Der im Krieg gegen den Iran eingesetzte Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ muss laut US-Angaben nach einem Feuer an Bord einen Hafen anlaufen.

Das Schiff befinde sich derzeit im Roten Meer und werde wohl vorübergehend die Souda-Bucht auf Kreta ansteuern, hieß es gestern. Es sollen fast 200 Seeleute wegen Rauchgasvergiftungen behandelt werden, ein Soldat sei ausgeflogen worden. Das Feuer war am Donnerstag in der Wäscherei des Schiffs ausgebrochen.

Der Brand stand nach Angaben des US-Militärs von vergangener Woche nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen. Das Kriegsschiff ist seit neun Monaten im Einsatz. An Bord der „Ford“ befinden sich mehr als 5.000 Seeleute und über 75 Militärflugzeuge, darunter Kampfjets vom Typ F-18 Super Hornet.

 
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