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Iran News....

Die ganzen Hellseher sind sich doch immer einig, dass der Krieg der zum Armageddon führt im Nahen Osten ausbrechen wird. Zeitlich würde es auch noch passen, wenn auch etwas verzögert.
 
Sollten die USA und Israel Iran nicht mit konventionellen Waffen besiegen können, ist der Einsatz von Atomwaffen nicht auszuschließen. Sie können jetzt nicht nachgeben. Für die USA steht ihre Position als globale Hegemonialmacht auf dem Spiel, und für Israel seine Existenz
 
ja, der großmäulige möchtegern Welthegemon hat in den letzten zwei Wochen der ganzen Welt live demonstriert, dass seine vielgerühmte militärische Macht Grenzen hat. Die USA können weder ihre Verbündeten - arabische Staaten und Israel, noch ihre eigenen Militärbasen, vor iranischen Raketen und sogar primitiven, billigen Drohnen schützen :)
 
US-Geheimdienstchefin Gabbard: Regime im Iran weiter „intakt“
Der US-Geheimdienst geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die iranische Regierung weiter arbeitsfähig ist. „Das Regime im Iran scheint intakt zu sein“, sagte Tulsi Gabbard, Direktorin für nationale Nachrichtendienste, gestern am Beginn ihrer jährlichen Anhörung vor einem Senatsausschuss.

Das Regime sei zwar weitgehend geschwächt. Dennoch sei der Iran weiter in der Lage, Interessen der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten anzugreifen – und tue das auch. „Sollte ein feindliches Regime überleben, wird es in den kommenden Jahren versuchen, seine Raketen- und Drohnenkapazitäten wieder aufzubauen“, so Gabbard.

Atomanreicherungsprogramm im Juni „vernichtet“
Eine aktuelle US-Geheimdienstanalyse stellt laut AFP unterdessen die Begründung von US-Präsident Donald Trump für den Iran-Krieg infrage. Der Iran habe seine Nuklearanlagen seit den vernichtenden US-israelischen Luftangriffen im Juni 2025 nicht wieder aufgebaut. Trump hatte den Krieg unter anderem damit begründet, Teheran stehe kurz vor dem Bau von Atomwaffen und könne damit „bald“ sogar die USA angreifen.

 
Tötung von Laridschani: Chamenei droht mit Rache
Der neue oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei hat mit Rache für die Tötung des mächtigen Sicherheitschefs Ali Laridschani gedroht. Die „Mörder“ würden „den Preis“ für ihre Tat bezahlen, hieß es in einer schriftlichen Erklärung Chameneis, die gestern von der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlicht wurde.

Es war erst die zweite schriftliche Erklärung von Chamenei, seit er am 8. März zum neuen obersten Führer des Iran gewählt worden war.

Chamenei ist der Nachfolger seines Vaters Ajatollah Ali Chamenei, der am ersten Tag des Iran-Krieges am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff getötet wurde. Öffentlich aufgetreten ist er seit seiner Wahl am 8. März noch nie.

Medienberichten zufolge wurde er bei dem Luftangriff auf Teheran verletzt, bei dem sein Vater getötet wurde. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass Chamenei „verletzt und wahrscheinlich entstellt“ sei.

 
Angriffe auf Gasanlagen
Weitere Eskalation im Iran-Krieg
Nach US-israelischen Angriffen auf Anlagen der iranischen Gasindustrie am größten Gasfeld der Welt hat der Iran Vergeltungsangriffe auf Gasanlagen in Katar und Saudi-Arabien durchgeführt. Die iranische Militärführung hatte zuvor gedroht, Gasfelder und Raffinerien in den Golfstaaten anzugreifen. Die gegenseitigen Beschüsse stellen eine neue Eskalation im Krieg dar. Am Mittwoch stiegen die Ölpreise erneut.

In Katar teilte das Innenministerium Mittwochabend mit, dass an der Nordküste am wichtigsten Gaskomplex des Landes ein Feuer ausgebrochen sei. „Der Zivilschutz bekämpft einen Brand im Gebiet von Ras Laffan, der auf einen iranischen Angriff zurückzuführen ist.“

Katars staatlicher Energiekonzern QatarEnergy bestätigte Raketenangriffe auf die Industriestadt Ras Laffan. Dabei seien schwere Schäden entstanden. Rettungskräfte seien im Einsatz, um Brände einzudämmen, teilte das Unternehmen mit. Berichte über Opfer seien nicht vorgelegen, alle Mitarbeiter in Sicherheit.

 
Trump droht Iran mit Gasfeld-Zerstörung
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran im Fall eines erneuten Angriffs auf den Gaskomplex Ras Laffan in Katar mit einer Zerstörung des iranischen Gasfelds South Pars gedroht. Sollte der Iran die „unkluge“ Entscheidung treffen, den katarischen Gaskomplex erneut anzugreifen, werde die US-Armee „das gesamte South-Pars-Gasfeld in die Luft sprengen, in einem Ausmaß an Stärke und Macht, das der Iran noch nie zuvor gesehen oder erlebt hat“, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Trump bestätigte zudem, dass Israel das iranische Erdgasfeld, das größte der Welt, zuvor angegriffen hatte. Die USA hätten davon jedoch „nichts gewusst“. Trump erklärte, Israel werde „keine weiteren Angriffe“ an dem Gasfeld ausführen.

Der staatliche katarische Öl- und Gas-Konzern Qatar Energy meldete derweil einen neuen Angriff auf Ras Laffan, den wichtigsten Gaskomplex des Landes. Bei Raketenangriffen auf mehrere Anlagen für Flüssigerdgas (LNG) seien „große Brände und weitere umfangreiche Schäden“ verursacht worden. Wenige Stunden zuvor hatte Qatar Energy nach einem iranischen Angriff bereits „umfangreiche Schäden“ gemeldet.

 
Arabische Staaten gegen Iran, brennende Schiffe und Streit in Washington

South Pars, Irans größtes Erdgasfeld der Welt, brennt, nachdem israelisch-amerikanische Angriffe zentrale Verarbeitungsanlagen außer Betrieb gesetzt haben. Die Schäden für Mensch- und Umwelt sind auch hier noch überhaupt nicht absehbar

Arabische Staaten treten gemeinsam auf und fordern Iran auf, die Angriffe zu beenden. In ihrer Erklärung sprechen sie von gezielten Attacken mit Raketen und Drohnen auf Wohngebiete, Flughäfen, Energieanlagen und diplomatische Einrichtungen. Für Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan ist das Vertrauen vollständig zerstört. Er sagt offen, dass sein Land alle politischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Mittel einsetzen will, um diese Angriffe zu stoppen. Währenddessen meldet die Region weitere Treffer. Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate gerät ein Schiff nach einem Einschlag in Brand. Der Vorfall ereignet sich nahe der Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des weltweiten Öl- und Gastransports läuft.

Seit Beginn des Krieges wurden dort mehr als zwanzig Schiffe angegriffen. Auch an Land eskaliert die Lage weiter. Angriffe auf Gasanlagen in den Emiraten und in Katar werden als gefährliche Verschärfung bewertet. Ein Analysezentrum spricht beim Angriff auf ein iranisches Gasfeld von einer klaren Ausweitung des Krieges, weil solche Anlagen nur schwer wiederherzustellen sind und die Folgen direkt die Bevölkerung treffen. Parallel dazu zeigt sich in den USA ein politischer Stillstand. Im Senat scheitert erneut ein Versuch, den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses zu stoppen. Die Abstimmung verläuft wie zuvor, ohne Bewegung. Gleichzeitig berichtet der zurückgetretene Sicherheitsbeamte Joe Kent, dass kritische Stimmen im Entscheidungsprozess keinen Zugang zum Präsidenten hatten. Eine offene Diskussion habe es nicht gegeben. Trump wollte den Krieg. Während Raketenwarnungen ausgegeben werden und selbst große religiöse Versammlungen abgesagt werden, zieht sich der Konflikt immer weiter in den Alltag hinein.

 
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