Aktuelles

Iran News....

Iran plant offenbar Raketenangriffe auf Europa
Während zwischen den USA und dem Iran wieder alle Zeichen auf Krieg stehen, scheint sich Teheran auch auf Angriffe auf Europa vorzubereiten.
„Es gibt keine Gespräche, keine Verhandlungen ... und es sind auch keine geplant“, ein merklich entnervter Donald Trump machte Dienstag Abend unmissverständlich klar, worauf die Zeichen im Krieg gegen den Iran stehen: neuerliche Eskalation. Wie die britische Financial Times exklusiv berichtet, könnte das auch für Europa gefährliche Auswirkungen haben. Teheran scheint entschlossen, den Krieg auch in diese Richtung auszuweiten.

Hormus-Blockade geht weiter, alle Fristen für Frieden verstrichen
Die für 60 Tage anberaumte Frist, um das Rahmenabkommen für einen Frieden umzusetzen, ist weitgehend ergebnislos verstrichen. Auch die Lage in der weiterhin blockierten Straße von Hormus bleibt unsicher, der internationale Schiffsverkehr stockt, auch weil das anhaltend hohe Risiko die Versicherungen für die Frachter in die Höhe treibt und das Containergeschäft damit unrentabel macht.

 
Trump: „Wir haben die Straße von Hormus in unserem Besitz, wir haben sie vollständig unter Kontrolle.“
Faktencheck: falsch
Schon der Begriff „Besitz“ hält nicht stand. Noch immer werden Schiffe in der Meerenge angegriffen, der Verkehr liegt weit unter normalen Werten, und die operative Verkehrsführung erfolgt weiterhin über von Iran und Oman koordinierte Routen. Die USA besitzen dort militärische Stärke - vollständige Kontrolle sieht anders aus.
Noch deutlicher widerlegt die tatsächliche Lage Trumps Behauptung von „complete control“. Am Dienstag passierten laut Kpler lediglich sechs Handelsschiffe die Straße von Hormus, gegenüber einem Zehn-Tage-Durchschnitt von 11. Die meisten Reedereien meiden die Meerenge wegen der unsicheren Sicherheitslage weiterhin. Wenige Tage zuvor liefen die meisten registrierten Schiffe sogar über die iranische Route; gleichzeitig wurden zwei Schiffe der Abu Dhabi National Oil Company während der Passage angegriffen.
Am 18. August wurde zudem ein Schiff während der Durchfahrt von einem unbekannten Geschoss getroffen. Der Maschinenraum wurde beschädigt und ein Besatzungsmitglied verletzt oder getötet. Am Sonntag passierten nur drei Schiffe die Meerenge - alle über die von Iran ausgewiesene Route, während über die omanische Route keine Passage registriert wurde.
Die USA verfügen zweifellos über erhebliche militärische Kräfte in der Region und halten ihre Seeblockade gegen iranische Häfen aufrecht. Das ist aber etwas völlig anderes als die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Trump behauptete bereits am 12. August, die USA hätten „total control“ und Iran könne nichts dagegen tun. Die Ereignisse seitdem - Angriffe auf Schiffe, stark eingeschränkter Verkehr und von Iran beziehungsweise Oman kontrollierte Fahrrouten - widersprechen genau diesem Satz.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Neuer US-Flugzeugträger im Nahen Osten eingetroffen
Die USA haben für ihren Militäreinsatz gegen den Iran einen neuen Flugzeugträger in die Region entsandt. Die „USS George Washington“ sei in ihrem Einsatzgebiet im Nahen Osten eingetroffen, teilte das für die Region zuständige US-Zentralkommandos Centcom heute mit.

Der neue Flugzeugträger löst die „USS Abraham Lincoln“ ab. Der monatelange Einsatz des Schiffes in der Krisenregion und Berichte über unhaltbare Zustände an Bord hatten für Kritik in den USA gesorgt. Abgeordnete der oppositionellen Demokraten forderten eine Untersuchung.

Die „USS Abraham Lincoln“ war am 21. November 2025 vom kalifornischen San Diego ausgelaufen, um im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten. Sie wurde jedoch noch vor den am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffen auf den Iran in die Krisenregion umgeleitet.

 
Lassen die USA heimlich nachts Schiffe durch die Straße von Hormus fahren?
Seit zwei Wochen könnten dank einer verdeckten US-Operation jede Nacht bis zu 20 Schiffe die blockierte Meerenge passieren, behaupten US-Beamte. Der Ölpreis steigt trotzdem.
Der 60-tägige Waffenstillstand zwischen Iran und den USA ist beendet, die Meerenge von Hormus weiter blockiert, und der Ölpreis steigt und steigt - am Donnerstag bereits auf fast 94 Dollar (der Sorte Brent). Da scheint ein Bericht des stets gut informierten amerikanischen Nachrichtenportals Axios die Lage beruhigen zu wollen - mit überraschenden Neuigkeiten: Wie zwei US-Beamte Axios schilderten, führen die USA angeblich schon seit zwei Wochen eine äußerst erfolgreiche, verdeckte Operation in der Meerenge von Hormus durch.

Demnach habe das US-Militär heimlich, still und leise einen Schifffahrtskorridor in die Straße von Hormus hinein und auch wieder hinaus eingerichtet, um so täglich Millionen Barrel Öl zu transportieren. Jede Nacht in den vergangenen zwei Wochen seien auf diesem Weg bis zu 20 Öltanker über einen südlichen Kanal entlang der Küste des Oman in die Meerenge ein- und ausgefahren. Und bis zu 10 Millionen Barrel Öl hätten so transportiert werden können.


 
Iranischer Präsident wirbt für ein Ende der militärischen Eskalation
Gleichzeitig prüft der Iran laut Medien die Möglichkeit, US-amerikanische Militärziele in Europa anzugreifen

Teheran – Fast ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn hat der iranische Präsident für ein Ende der militärischen Eskalation geworben. Früher oder später müsse der Krieg beendet werden, sagte Massoud Pezeshkian laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. "Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind." Die USA seien durch den Krieg in der ganzen Welt verhasst, meinte der Präsident, der im Iran das Amt des Regierungschefs ausübt.Athen reagiert mit erhöhter Wachsamkeit auf jüngste Warnungen aus Teheran.

Pezeshkian lehnte bei seiner Rede eine Kapitulation kategorisch ab. "Wir werden uns unter keinen Umständen der Einschüchterung beugen, daran besteht keinerlei Zweifel. Bis zum letzten Atemzug werden wir ihnen gegenüberstehen und ihnen eine vernichtende Antwort geben", sagte er.

Ende Februar hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen und das Land fast 40 Tage lang aus der Luft angegriffen. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit massiven Raketenangriffen auf US-Ziele in der Golfregion. Eine vereinbarte Waffenruhe wurde wiederholt gebrochen, zuletzt gab es nur mehr vereinzelte gegenseitige Attacken. Eine diplomatische Lösung für ein Kriegsende gibt es weiter nicht. Der Konflikt beeinträchtigt den Schiffsverkehr in der für die internationale Erdöl- und Erdgasversorgung wichtigen Straße von Hormuz massiv.

 
Wirtschaftskrieg: Iran droht Verbündeten der USA
Teheran hat allen Länder, die sich am Wirtschaftskrieg der USA gegen den Iran beteiligen, mit ihrer Einstufung als „Feinde“ gedroht.

Der Leiter des nationalen Sicherheitsrats des Iran, Mohsen Resai, warnte gestern im Staatsfernsehen alle Länder in der Region „und auf der ganzen Welt“ davor, „sich dem von den USA geführten Wirtschaftskrieg anzuschließen“. Sie würden dann vom Iran als „Feind“ betrachtet.

Trump: Umfassender „Wirtschaftskrieg“
US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angesichts der stockenden Verhandlungen mit Teheran einen umfassenden „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran angekündigt. Es werde sich um „die vernichtendste Wirtschaftsoperation“ aller Zeiten handeln, sagte er. Zudem drohte Trump jedem Land, das den Iran unterstütze oder mit ihm Geschäfte mache, mit „enormen“ Strafmaßnahmen.

Die US-Regierung rief ihre Verbündeten sowie China zur Unterstützung dieses „Wirtschaftskriegs“ auf. Die Regierung in Peking wies das jedoch zurück. Am Montag will US-Finanzminister Scott Bessent sich in einer Pressekonferenz dazu äußern, wie genau Washington den wirtschaftlichen Druck auf den Iran erhöhen will.

 
Kaizen Inside Story: Im Staub einer Flugzeugklappe steht das Urteil über Trumps Krieg
Wie ein Krieg wirklich läuft, steht selten im Pressebriefing, eher im Dreck auf dem Gerät. Auf der Klappe eines Kampfjets im Persischen Golf haben festsitzende US-Soldaten mit dem Finger Botschaften in den Staub gezogen, so wie frustrierte Männer im Vietnamkrieg ihre Helme beschrifteten. „Operation Epstein Fury“ steht dort, daneben „Bibis Cucks“. Eine andere Zeile kündigt „Friedensabkommen Nr. 64″ an, das alles „für das Heilige Land“. Ein Feld für Tic-Tac-Toe hat auch noch Platz gefunden. Nichts daran klingt nach einem Heer, das an seinen Auftrag glaubt.

Die Sprüche greifen zu rohen, teils hässlichen Feindbildern, und ihre Botschaft ist doch unmissverständlich. „Sei ein braver Goy und tu, was Israel dir sagt“, hat einer gekratzt, ein anderer „Ich liebe Israel, ich bin ein braver Goy“. Wieder ein anderer bekennt seine Liebe zu „Flock-Kameras“, jener Überwachungstechnik von zu Hause. So schreiben Männer, die glauben, sie bluteten für die Sache eines Fremden und für die Ablenkung von einer Affäre. Ein Krieg, begonnen, um von den Epstein-Akten und dem übrigen Unheil dieser Regierung abzulenken, hat sein eigenes Zeugnis auf die Klappe geschrieben.

Am deutlichsten wird die Lage dort, wo die Menschen eingeschlossen sind. Auf der USS Abraham Lincoln, seit 9 Monaten im Einsatz für den Krieg gegen den Iran, hätten sich die Zustände so verschlechtert, dass einzelne Seeleute über Bord gesprungen seien, um ihnen zu entkommen. Die Besatzung kämpfe seit Wochen mit knappem Essen und widerwärtigen hygienischen Verhältnissen. Bei Gesprächsrunden mit der militärischen Führung, unter ihnen der amtierende Marineminister Hung Cao, ist es laut geworden. Angehörige haben die Sorge geäußert, es gehe um die seelische Verfassung der Mannschaft und um die Gefahr, dass Besatzungsmitglieder sich etwas antun könnten. Bei mehreren dieser Zusammenkünfte haben Familien offen von Angst gesprochen.

 
Vor neuen US-Sanktionen
Peseschkian räumt Probleme im Iran ein
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat am Sonntag eingeräumt, dass der Iran gerade eine schwierige Zeit durchmacht. Dabei bezog er sich auch auf die Androhung von US-Präsident Donald Trump, einen „Wirtschaftskrieg“ gegen Teheran zu führen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte zuletzt die „härtesten Sanktionen der Geschichte“ gegen den Iran verkündet und wollte diese am Montag vorstellen.

„Ich bin mir bewusst, dass unsere Gesellschaft derzeit mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um eine Verschlimmerung der Lage zu verhindern“, sagte Peseschkian am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede. „Wir befinden uns in einem umfassenden Krieg auf wirtschaftlicher, militärischer und sicherheitspolitischer Ebene“, fügte er hinzu.

 
US-Finanzminister: Treten in „Endphase“ ein
Die USA treten nach den Worten von Finanzminister Scott Bessent in die „Endphase“ des Iran-Kriegs ein. "Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher „D-Day" – die größte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde“, schrieb Bessent auf der Plattform X.

Er will auf einer für heute angekündigten Pressekonferenz die „härtesten Sanktionen der Geschichte“ gegen den Iran vorstellen. Diejenigen, die fürchteten, sich Teheran zu widersetzen, sollten die Kosten einer Provokation Washingtons nicht unterschätzen, warnte Bessent.

US-Präsident Donald Trump habe die militärischen Fähigkeiten des Irans „zerschlagen“, schrieb Bessent. Nahezu 100 Prozent der Militärfabriken der Islamischen Republik seien zerstört und das Atomprogramm des Landes zunichtegemacht. „Wir treten nun in die Endphase ein“, so Bessent.

 
Zurück
Oben