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Iran News....

Einigung mit USA laut iranischen Regierungsvertretern noch weit entfernt
Das US-Militär hat laut Berichten die iranische Insel Qeshm angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten außerdem Explosionen an drei Tankern in der Straße von Hormus

Washington/Teheran – Eine Einigung für ein Kriegsende im US-Iran-Konflikt ist laut einem iranischen Regierungsvertreter noch weit entfernt. Der Iran werde die "überzogenen Forderungen" der USA nicht akzeptieren, sagte der Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit laufen verstärkte diplomatische Bemühungen.

Zuvor hatte das US-Militär die iranische Insel Qeshm angegriffen. Der Axios-Reporter Barak Ravid schrieb auf X, ein Kampfflugzeug der USA habe eine Stellung der Revolutionsgarden auf der Insel attackiert, nachdem von dort eine Rakete auf ein US-Flugzeug abgefeuert worden sei. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte Dienstag früh die Militärschläge und sprach von "begrenzten" Angriffen, bei denen es sich nicht um eine Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen handle. Die iranische Nachrichtenagentur Irna meldete fünf Explosionen kurz hintereinander auf der Insel in der Straße von Hormus. Ein weiterer Insider sagte, es habe sich um Abwehrmaßnahmen gegen den Einsatz von Boden-Luft-Raketen auf US-Ziele gehandelt. Der Sender Fox News berichtete, die Angriffe seien eine Reaktion auf den Beschuss eines US-Flugzeugs durch den Iran.

 
Straße von Hormus: Iran meldet Brand auf vier Tankern
In der Straße von Hormus sind laut iranischen Angaben vier Öltanker in Brand geraten. Die Tanker hätten versucht, die strategisch wichtige Meerenge zu durchqueren, und seien auf Minen aufgelaufen, teilte die iranische Revolutionsgarde heute laut iranischem Staatsfernsehen mit.

Zwei weitere „Schiffe oder Wasserfahrzeuge“ seien ebenfalls gestoppt worden, hieß es weiter. Die Revolutionsgarde gab zudem an, eine Drohne über der Meerenge abgeschossen zu haben.

Die Straße von Hormus steht im Mittelpunkt des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat Teheran die für den weltweiten Öl- und Gashandel zentrale Meerenge weitgehend blockiert. Der Iran greift dort regelmäßig Schiffe an, die versuchen, die Meerenge ohne Genehmigung zu passieren. Die USA verhängten im Gegenzug eine Seeblockade iranischer Häfen.

 
Iran: „Amerikaner haben Nein zum Krieg gesagt“
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sieht in der US-Wahl eine Absage an den Krieg mit seinem Land. „Die Amerikaner haben ‚Nein zum Krieg‘ gesagt und wir unterstützen diese Botschaft“, schreibt Ghalibaf auf der Onlineplattform X.

Die Regierung in Washington dürfe den Willen der Öffentlichkeit nicht ignorieren und den Iran daher nicht angreifen. Sollte sie den Willen der Bevölkerung missachten, um „internationalen Geldgebern und Erpressern“ zu dienen, werde die US-Führung erfahren, dass das iranische Nein mit einem Alptraum einhergehe.
 
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