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Islam und Sklaverei
Frage:
Ich lese oftmals von Atheisten und Christen, wie sie den Islam kritisieren und anklagen, weil der Islam die Sklaverei erlaubt. Sie sagen, dass dies die Freiheit der Menschen und ihre Rechte beschneidet. Wie kann man diesen Menschen antworten?
Antwort:
Alles Lob gebührt Allah, dem Herr der Welten.
Der Islam bestätigt, dass Allah, gepriesen ist Er und erhaben, den Menschen voll verantwortlich erschuf und ihm Pflichten auferlegte, aus denen sich Belohnung oder Strafe ergeben, basierend auf dem freien Willen und der Wahlmöglichkeit des Menschen. Kein Mensch hat das Recht, diese Freiheit einzuschränken oder einfach die Wahlmöglichkeit zu rauben; wer auch immer es wagt, dies zu tun, ist ein Übeltäter und Unterdrücker.
Dies ist eines der Grundprinzipien im Islam. Falls die Frage aufkommt, warum der Islam Sklaverei erlaubt, so antworten wir klar und ohne uns zu schämen, dass Sklaverei im Islam eben gestattet ist, oder besser gesagt: es ist nicht verboten, doch wir sollten die Angelegenheit mit Gerechtigkeit und dem Ziel, nach der Wahrheit zu streben, untersuchen und wir sollten die Einzelheiten der Regeln über Sklaverei im Islam hinsichtlich des Ursprungs und der Gründe dafür betrachten und wie man mit dem Sklaven umgehen muss und inwiefern seine Rechte und Pflichten denen freier Männer gleichgestellt sind sowie die Wege, auf denen er seine Freiheit erlangen kann.
Als der Islam kam, gab es viele Gründe für die Sklaverei, wie z. B. Kriege, Schulden (wenn der Schuldner seine Schuld nicht begleichen konnte, wurde er ein Sklave), Entführungen und Raubzüge, Armut und Bedürftigkeit.
Die Sklaverei verbreitete sich nur durch Entführungen auf diese erschreckende Art über alle Kontinente; die Hauptquelle für Sklaven in Europa und Amerika in späteren Jahrhunderten war diese Methode. Die Texte des Islams nehmen eine ablehnende Haltung dagegen ein. Es heisst in einem Hadith: "Allah, erhaben ist Er, sagte: 'Es gibt Drei, deren Gegner Ich am Tag der Auferstehung sein werde, und wessen Gegner Ich bin, den werde Ich besiegen… Ein Mann, der einen freien Mann verkaufte und seinen Preis aufbrauchte.'" (al-Bukhari #2227).
Es ist hervorzuheben, dass man keinen Text im Koran oder der Sunna finden kann, der dazu aufruft, andere als Sklaven zu nehmen, wohingegen es zig Texte im Koran und den Ahadith des Gesandten saws. gibt, die dazu aufrufen, Sklaven freizulassen und sie zu befreien.
Die Gefangennahme von Gefangenen während des Krieges war die übliche Art, um Sklaven zu bekommen. Gefangene werden unweigerlich während jedes Krieges gemacht und die vorherrschende Sitte jener Zeit war es, dass sie keinen Schutz oder Rechte besaßen; sie wurden entweder getötet und versklavt. Doch der Islam brachte zwei weitere Möglichkeiten: bedingungslose Freilassung oder Lösegeld. Allah sagt: "… Danach (lasst sie) als Wohltat (d. h. ohne Lösegeld) frei oder gegen Lösegeld (entsprechend dem, was dem Islam nutzt) …" (Sure 47:4).
Während der Schlacht von Badr akzeptierte der Prophet saws. Lösegeld von den muschrik Gefangenen des Krieges und liess sie gehen. Der Gesandte liess auch viele Gefangene ohne Lösegeld gehen und setzte sie frei.
Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung einiger Prinzipien des gerechten und freundlichen Umgangs mit Sklaven:
1. Ihnen Nahrung und Kleidung zu gewährleisten, wie sie auch der Besitzer hat.
Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050).
2. Ihre Würde bewahren
Ibn 'Umar liess einen seiner Sklaven frei, dann hob er einen Stock vom Boden auf und sagte: "Es liegt nicht mehr Belohnung darin als es diesem hier entspricht, doch ich hörte den Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagen: `Wer seinen Sklaven schlägt oder prügelt, dessen Sühne ist es, ihn freizulassen.`" (Muslim #1657).
3. Ein Sklave kann sich selbst von seinem Besitzer kaufen und frei sein
Wenn jemand aus einem Grund versklavt ist, es dann aber offensichtlich wird, dass er seine Übeltaten aufgegeben und seine Vergangenheit hinter sich gelassen hat und dass er zu einem Mann geworden ist, der das Schlechte verurteilt und nach dem Guten strebt, ist es dann erlaubt, seiner Bitte zu entsprechen und ihn freizulassen? Der Islam schreibt das vor.
Allah sagt: "… Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wisst. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. …" (24:33).
Im Islam wurden Menschen nicht grundlos versklavt, wie es die westlichen Länder taten. Die Sklaverei im Islam unterscheidet sich völlig von derjenigen, der westlichen Länder (damals). Man durfte nur Kriegsgefangene, die gegen die Muslime kämpften, als Sklaven nehmen, jedoch sie genau so behandeln, wie man sich selber behandelt. Der Sklave war vielmehr ein Arbeitnehmer, der für den Arbeitgeber arbeiten musste. Wer einen Sklaven hatte, der musste ihn (wie Mohammed im Hadith sagt) die gleiche Kleidung geben, gutes Essen und ihn wie einen Bruder behandeln.
Sklaverei gibt es auch in der heutigen Zeit: siehe Prostitution.
Frage:
Ich lese oftmals von Atheisten und Christen, wie sie den Islam kritisieren und anklagen, weil der Islam die Sklaverei erlaubt. Sie sagen, dass dies die Freiheit der Menschen und ihre Rechte beschneidet. Wie kann man diesen Menschen antworten?
Antwort:
Alles Lob gebührt Allah, dem Herr der Welten.
Der Islam bestätigt, dass Allah, gepriesen ist Er und erhaben, den Menschen voll verantwortlich erschuf und ihm Pflichten auferlegte, aus denen sich Belohnung oder Strafe ergeben, basierend auf dem freien Willen und der Wahlmöglichkeit des Menschen. Kein Mensch hat das Recht, diese Freiheit einzuschränken oder einfach die Wahlmöglichkeit zu rauben; wer auch immer es wagt, dies zu tun, ist ein Übeltäter und Unterdrücker.
Dies ist eines der Grundprinzipien im Islam. Falls die Frage aufkommt, warum der Islam Sklaverei erlaubt, so antworten wir klar und ohne uns zu schämen, dass Sklaverei im Islam eben gestattet ist, oder besser gesagt: es ist nicht verboten, doch wir sollten die Angelegenheit mit Gerechtigkeit und dem Ziel, nach der Wahrheit zu streben, untersuchen und wir sollten die Einzelheiten der Regeln über Sklaverei im Islam hinsichtlich des Ursprungs und der Gründe dafür betrachten und wie man mit dem Sklaven umgehen muss und inwiefern seine Rechte und Pflichten denen freier Männer gleichgestellt sind sowie die Wege, auf denen er seine Freiheit erlangen kann.
Als der Islam kam, gab es viele Gründe für die Sklaverei, wie z. B. Kriege, Schulden (wenn der Schuldner seine Schuld nicht begleichen konnte, wurde er ein Sklave), Entführungen und Raubzüge, Armut und Bedürftigkeit.
Die Sklaverei verbreitete sich nur durch Entführungen auf diese erschreckende Art über alle Kontinente; die Hauptquelle für Sklaven in Europa und Amerika in späteren Jahrhunderten war diese Methode. Die Texte des Islams nehmen eine ablehnende Haltung dagegen ein. Es heisst in einem Hadith: "Allah, erhaben ist Er, sagte: 'Es gibt Drei, deren Gegner Ich am Tag der Auferstehung sein werde, und wessen Gegner Ich bin, den werde Ich besiegen… Ein Mann, der einen freien Mann verkaufte und seinen Preis aufbrauchte.'" (al-Bukhari #2227).
Es ist hervorzuheben, dass man keinen Text im Koran oder der Sunna finden kann, der dazu aufruft, andere als Sklaven zu nehmen, wohingegen es zig Texte im Koran und den Ahadith des Gesandten saws. gibt, die dazu aufrufen, Sklaven freizulassen und sie zu befreien.
Die Gefangennahme von Gefangenen während des Krieges war die übliche Art, um Sklaven zu bekommen. Gefangene werden unweigerlich während jedes Krieges gemacht und die vorherrschende Sitte jener Zeit war es, dass sie keinen Schutz oder Rechte besaßen; sie wurden entweder getötet und versklavt. Doch der Islam brachte zwei weitere Möglichkeiten: bedingungslose Freilassung oder Lösegeld. Allah sagt: "… Danach (lasst sie) als Wohltat (d. h. ohne Lösegeld) frei oder gegen Lösegeld (entsprechend dem, was dem Islam nutzt) …" (Sure 47:4).
Während der Schlacht von Badr akzeptierte der Prophet saws. Lösegeld von den muschrik Gefangenen des Krieges und liess sie gehen. Der Gesandte liess auch viele Gefangene ohne Lösegeld gehen und setzte sie frei.
Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung einiger Prinzipien des gerechten und freundlichen Umgangs mit Sklaven:
1. Ihnen Nahrung und Kleidung zu gewährleisten, wie sie auch der Besitzer hat.
Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050).
2. Ihre Würde bewahren
Ibn 'Umar liess einen seiner Sklaven frei, dann hob er einen Stock vom Boden auf und sagte: "Es liegt nicht mehr Belohnung darin als es diesem hier entspricht, doch ich hörte den Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagen: `Wer seinen Sklaven schlägt oder prügelt, dessen Sühne ist es, ihn freizulassen.`" (Muslim #1657).
3. Ein Sklave kann sich selbst von seinem Besitzer kaufen und frei sein
Wenn jemand aus einem Grund versklavt ist, es dann aber offensichtlich wird, dass er seine Übeltaten aufgegeben und seine Vergangenheit hinter sich gelassen hat und dass er zu einem Mann geworden ist, der das Schlechte verurteilt und nach dem Guten strebt, ist es dann erlaubt, seiner Bitte zu entsprechen und ihn freizulassen? Der Islam schreibt das vor.
Allah sagt: "… Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wisst. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. …" (24:33).
Im Islam wurden Menschen nicht grundlos versklavt, wie es die westlichen Länder taten. Die Sklaverei im Islam unterscheidet sich völlig von derjenigen, der westlichen Länder (damals). Man durfte nur Kriegsgefangene, die gegen die Muslime kämpften, als Sklaven nehmen, jedoch sie genau so behandeln, wie man sich selber behandelt. Der Sklave war vielmehr ein Arbeitnehmer, der für den Arbeitgeber arbeiten musste. Wer einen Sklaven hatte, der musste ihn (wie Mohammed im Hadith sagt) die gleiche Kleidung geben, gutes Essen und ihn wie einen Bruder behandeln.
Sklaverei gibt es auch in der heutigen Zeit: siehe Prostitution.
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