Sieht zur Zeit wieder sehr schlecht aus:
Nahost-Konflikt droht wieder zu eskalieren: Die Messer von Jerusalem | tagesschau.de
Inszenierte OpferIsraelische Soldaten bei ihrem liebsten Hobby. Frauen und Kinder schlagen.
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Ursache und Wirkung vertauscht: Die Doppelseite im »Stern« ... (© pr)
... zeigt nicht die wahre Geschichte. (© dpa)Sehr guter Kommentar:
Eskalation im Nahen Osten
Bitte die Karten auf den Tisch legen
Die Lage um Jerusalem eskaliert, man raunt von einer dritten Intifada. Höchste Zeit für Netanyahu und Abbas, offen zu deklarieren, wie sie sich eigentlich die Zukunft vorstellen.
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Die einzelnen Gewalttaten, so schrecklich sie sind, sind nur verständlich, wenn man sie als Symptome auffasst. Das eigentliche Problem ist, dass es momentan nicht den leisesten Hauch einer politischen Perspektive gibt. Wenn der israelische Regierungschef Netanyahu nicht mehr an die Zweistaatenlösung glaubt, soll er das offen deklarieren; aber dann bitte schön auch erklären, was seiner Meinung nach die Alternative wäre. Eine Einstaatenlösung? Wie sollte ein solches Land weiterhin sowohl jüdisch wie auch demokratisch sein? Denn Netanyahu wird ja nicht müde, den jüdischen Charakter des Staates Israel zu betonen und von den Palästinensern auch zu fordern, diese Eigenart anzuerkennen. Aber ein Staat, der die Palästinenser einschliesst und ihnen die vollen demokratischen Bürgerrechte verleiht, wäre eben nicht mehr jüdisch.
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Würde man den Palästinensern hingegen die vollen Bürgerrechte vorenthalten, wäre dieser Staat nicht mehr demokratisch. Hat Netanyahu eine solche Zweiklassengesellschaft im Kopf? Wohlan, dann soll er es so deklarieren.Oder glaubt er doch weiterhin an eine Zweistaatenlösung, wie er gelegentlich versichert? Dann soll er den Siedlungsbau stoppen und ernsthafte Verhandlungen aufnehmen. Oder glaubt er ernstlich, man könne den Status quo dauerhaft aufrechterhalten, ohne Aufbegehren, ohne Aufstand?
Dasselbe gilt für die Gegenseite. Was meint Palästinenserpräsident Abbas, wenn er das Osloer Friedensabkommen für nichtig erklärt? Was will er genau? Im Moment ist offensichtlich niemand an einer ernsthaften Lösung interessiert. Die Betonköpfe auf beiden Seiten profitieren von den Spannungen., die israelischen Hardliner und die Hamas spielen sich in die Hände. Das Hickhack um den Tempelberg ist sinnlos. Sobald etwas als heilig gilt, gibt es keine Kompromisse. Eine Lösung für dieses heikle Problem sollte am Ende von Verhandlungen stehen, nicht am Anfang. Solange die Palästinenser keinen Anreiz für eine friedliche Beilegung des Konflikts haben, werden sie sich publikumswirksame Schaukämpfe mit den Israeli an symbolträchtigen Orten liefern.
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Eskalation im Nahen Osten: Bitte die Karten auf den Tisch legen - NZZ Meinung
Nicht eines Tages....., denn der IS ist mit den Omar Hadid Brigaden bereits da und denen ist Hamas zu lasch. Allerdings haben die mehr Akzeptanz unter der palästinensischen Bevölkerung als es gut tut.......werden Israeli und Palästinenser vielleicht eines Tages auf sich selber zurückgeworfen.
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