Großbritannien konnte sich mit Frankreich nicht über die Aufteilung der Interessenssphären in Nahost einigen und erkannte weder das Faisal-Weizmann-Abkommen an noch die eigenen während des Weltkriegs den
Haschemiten gemachten Zusagen für ein selbständiges Großarabien, was arabischen Widerstand gegen eine weitere jüdische Besiedlung Palästinas, die nun als gegen die Interessen der großarabischen Nation gerichtete imperialistische britische Politik angesehen wurde, hervorrief.
Daraufhin entstand Widerstand gegen eine weitere jüdische Besiedlung Palästinas
bei den dort ansässigen Arabern und denen der weiteren Region. Sie sahen diese nun als Ausdruck imperialistischer britischer Politik, die gegen ihr Ziel einer großarabischen Nation gerichtet sei. Eine Resolution des syrischen Kongresses vom 2. Juli 1919 wandte sich gegen ein jüdisches Gemeinwesen
„im südlichen Teil Syriens, Palästina genannt“. Arabische Delegierte protestierten vor einer von US-Präsident
Woodrow Wilson entsandten Kommission gegen einen Judenstaat.