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Gast20029
Guest
Doch, Israel tut genau das. Man lässt in Westjordanland Siedlungen bauen. Klarer kann man das nicht machen.
Das heißt, wenn sie sich vereinigen wird es in etwa eine gleiche Zahl von Juden und Araber geben, so dass es sich um einen arabisch-jüdischen Staat handeln wird. Im Moment sind die Araber in Israel nur 20%, also deutlich in der Minderheit - es ist praktisch ein jüdischer Staat. Die israelischen Eliten wollen zwar das ganze Palästina kontrollieren, nicht aber, indem sie alle Gebiete offiziell anektierren, weil man damit allen Palästinenser Bürgerrechte geben würde. Man muss sie genau dazu zwingen: wenn sie das gesamte Palästina kontrollieren wollen, dann müssen sie auch allen Einwohner Palästinas als gleichberechtigte Bürger behandeln.
Das Westjordanland wurde von Jordanien annektiert und von Israel zurückerobert, nicht von Palästinensern. Das ist Geschichte. Bitte mal nachlesen.
Von welchen "israelischen Eliten" schreibst du eigentlich? Wenn du VTs nachhängst, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.
Zum Thema "Frieden".
In Gedenken an Shira
Am 8. Januar 2017 wurden in Jerusalem vier junge Israelis getötet, als ein palästinensischer Attentäter einen Lastwagen in eine Gruppe wartender Soldaten steuerte. Eine der Toten war die 20-jährige Shira Tzur aus Haifa.
Witwe des Terroristen erhält als Dank üppige Rente - Fokus Jerusalem
RAMALLAH/JERUSALEM, 16.01.2017 (FJ) – Die Witwe des Terroristen, der vergangene Woche mit einem Lastwagen vier israelische Soldaten überrollt und getötet sowie 15 weitere verletzt hat (FJ berichtete), erhält zum Dank für das „Martyrium“ ihres Mannes eine monatliche Rente.
Nach Informationen der Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) soll die Frau, die in Ost-Jerusalem wohnt, gemäß dem Gesetz der Palästinensischen Autonomiebehörde rund 760 Euro monatlich erhalten. PMW hat herausgefunden, dass Familien von Märtyrern mindestens 365 Euro monatlich erhalten. Die Witwen bekommen zusätzlich 104 Euro, für jedes Kind gibt es 52 Euro. Der Mörder der vier israelischen Soldaten hat vier Kinder. Wer in Jerusalem wohnt bekommt 78 Euro obendrauf. Darüber hinaus wird die Witwe nächsten Monat eine einmalige Zahlung von 1.580 Euro erhalten. Nach Gesetzen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hat die Witwe des Attentäters lebenslang Anspruch auf diese monatliche Rente.
Eigener „Märtyrerfonds“
Der Fonds der PA für „Märtyrer“ hat offenbar ein Jahresbudget von 160 Millionen Euro. Von diesem Geld werde monatlich an 35.000 palästinensische Familien Zahlungen getätigt, darunter an Angehörige von Selbstmordattentätern. Auch inhaftierten Terroristen steht ein monatliches „Gehalt“ zu. Die niedrigsten Summen, die ausgegeben werden, entsprechen den durchschnittlichen Monatslöhnen in den palästinensischen Gebieten. Wer in einem israelischen Gefängnis sitzt, kann Geld aus einem weiteren Fonds erhalten. Entsprechend der Dauer bekommen die Familien, die ein Mitglied im Gefängnis haben, mehr Geld. Möglich sind laut PMW bis zu 3.000 Euro im Monat. Voraussetzung ist aber der Kampf gegen Israel. Ein gewöhnlicher Dieb bekomme keine Zuwendungen.
Auch deutsche Steuergelder helfen bei der Finanzierung dieser monatlichen Renten. Allein im Jahr 2015 flossen nach Angaben des Rundfunks Berlin Brabndenburg (RBB) 162 Millionen Euro aus Deutschland an die Palästinenser.