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Israel-Palästina Konflikt Sammelthread

Die Juden waren in der Region Palästina in der Minderheit aber nicht fremd sondern hatten einen Historischen und Kulturellen Bezug zu diesem Gebiet.
Ein historischer und kultureller Bezug reicht meiner Meinung nach nicht, um dort einen Staat zu errichten, der eigentlich von einer Minderheit gegründet wird und wohin dann Menschen von überall einwandern, um dann die Mehrheit zu bilden. Die Rechte der ansässigen Bevölkerung werden/wurden massiv ignoriert.

Ich bin gegen den Bau weiterer Siedlungen im Westjordanland und auch gegen die jetzige Regierung. Aber bei diesem Thema darf man nicht vergessen, dass die Araber viele Möglichkeiten für ein Friedensabkommen mit Israel ungenutzt liessen.
Die Haltung einiger arabischer Staaten mag sicher ignorant erscheinen. Letztendlich müssen sie aber auch früher oder später den Staat Israel anerkennen. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Offiziell anerkennen Israel in der Region ja Ägypten, Jordanien, Katar, Bahrain und der Oman. Der Libanon, Syrien, der Irak, der Iran und Saudi-Arabien tun das bis heute immer noch nicht.
 
An der Grenze zum Libanon hat die Hizbullah einen israelischen Militärkonvoi angegriffen. 15 israelische Soldaten sind tot.

http://sputniknews.com/middleeast/20150128/1017445210.html

Glücklicherweise ist es nicht ganz so schlimm, aber schon schlimm genug:

Gefechte zwischen Hisbollah und Israel

Zwei Israelis und ein UN-Soldat getötet


Stand: 28.01.2015 16:28 Uhr

Im Grenzgebiet zwischen dem Libanon und Israel ist es zu den heftigsten Gefechten seit Jahren gekommen. Erst starben zwei israelische Soldaten bei einem Hisbollah-Angriff. Beim Gegenschlag wurde ein UN-Friedenssoldat im Südlibanon getötet.
...
Gefechte zwischen Hisbollah und Israel: Zwei Israelis und ein UN-Soldat getötet | tagesschau.de

Sputnik ist wohl das russische Pendant zu BLÖD???

Die israelische Armee gibt übrigens die Zahl der eigenen Opfer prinzipiell erst dann an, wenn die Angehörigen informiert werden konnten - damit diese die Nachricht nicht aus den Medien erfahren müssen...
 
Glücklicherweise ist es nicht ganz so schlimm, aber schon schlimm genug:

Gefechte zwischen Hisbollah und Israel

Zwei Israelis und ein UN-Soldat getötet


Stand: 28.01.2015 16:28 Uhr

Im Grenzgebiet zwischen dem Libanon und Israel ist es zu den heftigsten Gefechten seit Jahren gekommen. Erst starben zwei israelische Soldaten bei einem Hisbollah-Angriff. Beim Gegenschlag wurde ein UN-Friedenssoldat im Südlibanon getötet.
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Gefechte zwischen Hisbollah und Israel: Zwei Israelis und ein UN-Soldat getötet | tagesschau.de

Sputnik ist wohl das russische Pendant zu BLÖD???

Die israelische Armee gibt übrigens die Zahl der eigenen Opfer prinzipiell erst dann an, wenn die Angehörigen informiert werden konnten - damit diese die Nachricht nicht aus den Medien erfahren müssen...

Genau so scheint es!
 
Die IDF steht vor grossen Problemen, was schon seit 2006 den israelischen Generälen und Kommandanten schlaflose Nächte bereitet hat. Es gibt wenige Beispiele in der Modernen Militärgeschichte, wo die eine Seite mit so wenigen Kämpfern/Soldaten mit "begrenzten" Mitteln die Gegenseite in eine Matt-Position gebracht haben, obwohl man über die modernsten Kampftechniken verfügt, wo nur wenige Staaten da mithalten können.

Doch Israel ist heute mit der asymmetrischen Kriegsführung konfrontiert, wie damals die Amerikaner im Vietnam. Die Amis haben damals jede Schlacht gegen den Vietkong gewonnen, aber den Krieg trotzdem verloren, weil das Ziel nicht erreicht wurde und nahezu dasselbe hat jetzt Israel mit der Hamas und Hezbollah. Schon die letze Gaza-Aggression war ein reinstes Fiasko für die IDF (mit so hohen Verlusten und kaum Landgewinn) und nur durch glückliche Umstände, kamen die 220 IDF-Soldaten nicht ums Leben, als sie ein vermintes Gebiet im Sommer 2014 betreten haben.




 
Unter Israelis aus dem religiösen oder rechten Lager sei die Akzeptanz der regelmäßigen Eskalationen der Gewalt deutlich höher, schreibt der Journalist Roger Alpher in Haaretz. Er gibt diese Einschätzung überspitzt mit folgenden Worten wieder: »Wenn ich über Auswanderung nachdenke, teile ich den Realismus, den Rentenminister Uri Orbach (Anm.: von der nationalreligiösen Partei Habayit Hayahudi) an den Tag legt. Ich stimme ihm zu, wenn er sagt, dass wir uns und unsere Kinder darauf einstellen müssen, alle paar Jahre einen Krieg zu führen.« Die Schuld daran gibt Alpher jedoch beiden Seiten zu gleichen Teilen: »Wegen Siedlern wie ihm und radikalen arabischen Gruppen wie der Hamas und der ­Hizbollah werden auch weiterhin Raketen auf uns geschossen werden. Nur ist das nicht mehr das Land, in dem ich meine Kinder großziehen möchte.«

Die Einschätzung, dass die religiösen und politisch rechten Kräfte in der israelischen Gesellschaft an Einfluss gewinnen werden, wird von vielen liberalen Israelis geteilt. Der 39jährige Yonatan Knoll ist in einem Kibbuz aufgewachsen und arbeitet an der Physik-Fakultät der Univer­sität Haifa. Er sagt: »Im Gegensatz zur Generation meiner Eltern sind es heute nur noch die Nationalreligiösen, die bereit sind, für das Land zu kämpfen und zu sterben.« Diese könnten über kurz oder lang entscheidende Schlüsselpositionen besetzen – was es wiederum liberalen Israelis schwer machen wird, sich in diesem Staat wiederzufinden. »Wenn ein Nationalreligiöser Präsident wird und über Krieg und Frieden entscheidet, würde ich meine Kinder nicht zur Armee schicken. Nur müsste ich in einer solchen Situation auch darüber nachdenken, das Land zu verlassen.« Wo jüdische Israelis außerhalb ­Israels in Frieden leben können, ist eine andere Frage.

jungle-world.com - Archiv - 04/2015 - Ausland - Junge Israelis wollen auswandern
 
Warum beschießt Hisbollah dann Israel? 5 Kornet ATGMs hat Hisbollah heute vormittag auf die IDF Fahrzeuge gefeuert. Warum?

Vergiss nicht, dass die IDF vor nicht all zu langer Zeit einige Hezbollah-Soldaten und den iranischen General in Syrien getötet haben. Das heute war die erwartete Antwort und Rache der Hezbollah in der Nähe der Schebaa-Farmen, die Israel okkupiert hat, aber Libanon rechtlich gehören.


 
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