Afroasiatis
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Geplant war einen Staat für die Juden und einen für die Araber.
Von wem geplant? Von den Arabern?
Israel war im Jahr 2000 trotzdem bereit Westjordanland und Gaza komplett den Arabern zu überlassen und alle jüdischen Siedlungen abbauen und es war die palästinensische Seite, die ablehnte und eine blutgierige Terrorkampagne (zweite Intifada) startete.
Das ist umstritten. Und nicht vergessen, dass die zweite Intifada durch den Sharon-Besuch initiert wurde.
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Das Problem dabei ist. Die Worte sind der materielle Träger des Gedankens. Und nach Worten folgen Taten.
Wenn es eine religiöse Manifestation gibt, ein Buch mit Glaubenssätzen und sich nach diesem Buch und den dazugehörenden Lehren und Hadhiten eine religiöse Ideologie bildet, dann können sich nach diesen Glaubenssätzen eben auch Manifestationen bilden, die sich durch Taten bezeugen lassen. Das heißt , Menschen töten aus ihre Überzeugung heraus, aus ihrem Glaubenssatz und ihrer religiösen Ideologie heraus. Die Hamas hat ihren eigenen Glaubenssatz in ihrer Charta verfasst, der sich an den Islam bindet.
Das heißt, sie arbeiten mit allen Möglichkeiten den Krieg weiterzuführen und ihn zu gewinnen, dh. die Israelis und Israel zu vernichten. Das ist ihr religiöses Ziel!
Wenn man so einer Geisteskrankheit gegenübersteht, hat man keine andere Wahl als sich bis aufs Blut zu verteidigen.
Da ist die Behauptung, Israel würde einen Apartheitsstaat aufbauen, grotesk.
Nein, bei der Politik ist ziemlich oft zu beobachten, dass aus den Wörtern keine Taten folgen. Im Allgemeinen sollte man Wörter und Bindungen an Charten nicht zu ernst nehmen. Das alles steht da, damit es verändert wird. Als für die Hamas-Gewalt, nicht vergessen, dass sie ein Antwort auf die zionistische Gewalt ist (und umgekehrt, natürlich).
Auch der Islam als Faktor wird überbewertet. Da fließen auch islamophobische Elemente, auf die anscheinend die zionistische Propaganda massiv investieren will. Im Wesentlichen geht es hier um einen territorialen Konflikt zwischen zwei Nationalismen, die beide gelegentlich religiöse Legitimierung suchen. Es sind die Islamisten und die Islamophoben, die daraus einen rein religiösen, sogar kulturellen, Konflikt machen wollen.
Wenn Israel die Besatzung und den Siedlungsbau fortsetzt, hat er zwei Auswähle: entweder wird es zu einem arabisch-jüdischen Staat, oder zu einem Apartheid-Staat mit vielen kleinen Bantustans. Und es gibt keine Zeichen, dass die zionistischen Eliten den Anspruch auf einen jüdischen Staat aufgeben, es bleibt also nur eine Möglichkeit. Das ist reine Vernnuft.
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Stimmt, natuerlich ist das der interessanteste Teil des Artikels, nicht etwa die arabische Endloesung der Judenfrage, sondern der Part: "westlicher, jüdisch-christlicher Moralvorstellungen"
~Metatron
Nein, die zionistische Sehnsucht nach einem neuen Holocaust (die in einer zauberhaften Art und Weise durch die ..Besatzung und die Unterdrückung eines kleinen Teils der arabischen Bevölkerung verhindert wird
Was dagegen interessant ist, ist wenn diese Ultranationalisten die aggressive Politik mit dem traditionellen Gedanken von einer westlichen-europäischen Überlegenheit gegen die nicht-westlichen, nicht-europäischen "Untermenschen" verbinden suchen. Im Allgemeinen ist es bemerkenswert, wie ähnlich ihre Argumentation zu diesen der alten kolonialen Mächten ist. Noch interessanter ist, wenn man darin auch ein religiöses Element einbauen will (christlich-jüdisch), das a priori alle Muslimen von dieser Gemeinschaft der "überlegenen Menschen" ausschließen will. Im Allgemeinen sieht man in der Welt die Tendenz, dass viele im Westen auf eine Verstärkung der Rolle der Religion und besonders der religiösen Unterscheidungen investieren wollen, vor allem diesen zwischen Muslimen und nicht-Muslimen - auf diese wollen auch einige Ultranationalisten im Israel anscheinend sich anschließen. Das ist auch eine Ironie der Geschichte, weil die ideologischen Vorfahren dieser westlichen Islamophoben auch auf einer solchen Unterscheidung investieren wollten - nur dass diese gegen die Juden gerichtet war.