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Japan News

128 Raketen-Silos
Japans neue Kriegsschiffe werden zu Raketen-Festungen
Japan baut zwei gewaltige Kriegsschiffe mit 128 Raketen-Silos. Sie sollen ballistische Flugkörper abfangen und künftig auch Ziele weit im Landesinneren bekämpfen.
Japan baut zwei außergewöhnlich große Lenkwaffenkreuzer für die Raketenabwehr. Die sogenannten Aegis System Equipped Vessels, kurz ASEV, sollen rund 190 Meter lang werden. Mit jeweils 128 vertikalen Startzellen erhalten sie mehr Startplätze für Raketen als viele amerikanische Zerstörer und die japanischen Maya-Schiffe.

Die beiden Einheiten ersetzen ein ursprünglich geplantes System landgestützter Aegis-Ashore-Anlagen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Japan gegen ballistische Raketen zu schützen. Nach Angaben von „The War Zone“ sollen sie darüber hinaus auch Einsätze gegen Drohnen, Schiffe und Ziele an Land ermöglichen.

Japans neue Kriegsschiffe werden zu Raketen-Festungen
Das Herzstück der Schiffe ist das SPY-7-Radar von Lockheed Martin. Vier fest installierte Antennenfelder sind jeweils rund 4,3 Meter hoch. Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums verfügt das Radar über eine bis zu fünfmal höhere Ortungsleistung als das ältere SPY-1-System.

Zur Bewaffnung gehören zunächst voraussichtlich SM-3- und SM-6-Flugkörper. SM-3-Raketen können Gefechtsköpfe ballistischer Raketen außerhalb der Erdatmosphäre abfangen. SM-6-Flugkörper sind vielseitiger einsetzbar und sollen unter anderem gegen Flugzeuge, Schiffe und bestimmte hypersonische Waffen wirken.

Später könnten Tomahawk-Marschflugkörper und eine reichweitenverstärkte Variante der japanischen Type-12-Anti-Schiffsrakete hinzukommen. Laut „The War Zone“ ist dies ab etwa 2032 vorgesehen. Damit könnten die Schiffe Ziele in einer Entfernung von bis zu rund 1600 Kilometern erreichen. Geplant sind außerdem Laserwaffen gegen Drohnenschwärme.

 
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