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Jemen News

Schwere Gefechte im Jemen: Hunderte geflohen
Im Jemen kommt es weiterhin zu schweren Kämpfen zwischen Truppen der international anerkannten Regierung und der Huthi-Miliz. In den westlichen Provinzen Tais und Hudaida kam es laut Augenzeugenberichten erneut zu Gefechten.

Örtlichen Behördenangaben zufolge seien infolge der Gefechte Hunderte Menschen aus den betroffenen Gebieten geflohen. Die Familien hätten sich in andere Gebiete in Sicherheit gebracht. Darunter seien auch Menschen gewesen, die zuvor bereits in Flüchtlingslagern gelebt hätten.

Staatsagentur: Huthi-Kämpfer getötet
Die staatliche Nachrichtenagentur Saba berichtete unter Berufung auf das Militär, rund 50 Huthi-Kämpfer seien bei Gefechten getötet oder verletzt worden. Mehrere weitere seien gefangen genommen worden. Eine genaue Aufschlüsselung der Toten und Verletzten sowie Angaben zu Verlusten aufseiten der Regierungstruppen wurden nicht veröffentlicht.

 
Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen
Im Jemen sind bei neuen Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz mehr als 140 Menschen getötet worden. Seit gestern seien mindestens 84 Soldaten der Regierungsarmee getötet worden, die meisten von ihnen bei Raketenangriffen, hieß es gestern aus Militärkreisen. Verschiedene Huthi-Quellen sprachen von 57 Toten aufseiten der Miliz. Auch Zivilisten sollen den Kämpfen zum Opfer gefallen sein.

Gestern hatte die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen von Medizinern und Militär erfahren, dass in der von Regierungskräften gehaltenen Stadt Tais sechs Zivilisten bei einem Raketenangriff auf einen Bus getötet wurden. Weitere sieben Menschen seien verletzt worden.

Kämpfe um Hafen nahe Meerenge Bab al-Mandab
Die Huthis hatten am Donnerstag einen Vorstoß in Richtung der Küste an der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer gestartet. Nach Angaben aus Militärkreisen versucht die Miliz, den bisher von Regierungstruppen gehaltenen Hafen Mokka nahe der Meerenge abzuschneiden und in Gebiete am Bab al-Mandab vorzudringen.

 
Huthis: Saudischer Angriff auf Gefängnis im Jemen
Die Huthi-Miliz im Jemen hat neue saudische Angriffe auf ihre Stellungen gemeldet. Saudi-Arabien habe im Gouvernement al-Dschauf im Nordwesten des Landes Luftangriffe geflogen, hieß es gestern in einer Mitteilung der Huthis. Dabei wurden nach Angaben der von den Huthis kontrollierten Gesundheitsbehörde 14 Menschen getötet oder verletzt.

Bei den Attacken wurde nach Angaben aus Huthi-Kreisen auch ein Gefängnis getroffen. Mehrere Häftlinge seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Personen sollen sich noch unter den Trümmern befinden.

Zum Zeitpunkt des Angriffs waren laut den Angaben 35 Häftlinge in dem Gefängnis. Auf einem von den Huthis veröffentlichten Video waren schwere Schäden an Teilen des Gebäudes zu sehen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Huthis kündigen Antwort auf Angriffe an
Die „saudische Aggression gegen den Jemen“ werde nicht unbeantwortet bleiben, teilte Huthi-Sprecher Jahja Sari mit. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht.

 
Huthis: Über 30 saudische Angriffe auf Regionen im Jemen
Saudi-Arabien hat nach Angaben der proiranischen Huthi-Miliz im Jemen mehr als 30 Luftangriffe auf verschiedene Regionen ausgeführt.

Betroffen gewesen seien die jemenitischen Provinzen Marib, al-Dschawf, Tais und Hudaida, meldete heute ein Fernsehsender der Miliz. Von saudi-arabischer Seite gab es bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Angaben der Huthis.

Zuvor waren bei Angriffen der Huthi-Miliz auf Ölanlagen im Süden Saudi-Arabiens mehr als 70 Menschen verletzt worden. Riad gab kurzzeitig Warnungen für drei an den Jemen grenzende Gebiete heraus.

Der Zivilschutz warnte vor „potenziellen Gefahren“ in den Provinzen Nadschran und Dschasan und in der Stadt Abha. Die Huthis meldeten anschließend saudi-arabische Gegenangriffe.

 
Bericht: Huthis rücken Richtung Meerenge Bab al-Mandab vor
Im Jemen nehmen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz um strategisch wichtige Gebiete am Roten Meer zu. Die Huthi-Miliz rückt nach Angaben von Augenzeugen und Militärkreisen weiter in Richtung der Hafenstadt Mokka an der Westküste vor.

Regierungstruppen und ihre Verbündeten zogen sich nach Angaben aus Kreisen des Militärs aus dem Gebiet bei Hais nördlich von Mokka zurück.

Tarik Saleh, Anführer der Nationalen Widerstandskräfte, rief alle regierungstreuen Kräfte dazu auf, sich „neu zu formieren“. Es seien Anweisungen ergangen, in Abstimmung mit der von Saudi-Arabien angeführten Koalition zur Unterstützung der Regierung ein „alternatives Kommandozentrum an einem sicheren Ort zur Neuformierung der Truppen“ einzurichten.

Straße von Bab al-Mandab wichtige Schifffahrtsroute
Mokka liegt unmittelbar nördlich der Straße von Bab al-Mandab. Diese ist neben der Straße von Hormus eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten, unter anderem für Rohöl und Flüssiggas.

 
Berichte: Huthis kontrollieren Hafenstadt Mokka
Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben im Jemen die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka unter ihre Kontrolle gebracht. Das berichten dpa und Reuters mit Verweis auf Augenzeugenberichte und mit der Sache vertraute jemenitische Militärkreise. Damit weiten die Rebellen ihren Einfluss auf die Meerenge Bab al-Mandab aus, die als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt gilt.

Laut Reuters griffen die Huthis zudem die militärisch bedeutsamen Hanisch-Inseln an. Die Sorge vor einer Blockade der Seewege ließ den Preis für die Rohölsorte Brent um 3,5 Prozent auf über 100 Dollar pro Barrel steigen.

Huthi-Sprecher Mohammed Abdulsalam erklärte auf der Plattform X, die Schifffahrt und der internationale Handel im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab seien weiterhin sicher. Der Jemen stelle keine Bedrohung für den Schiffsverkehr dar. Die Einsätze der Huthis seien defensiv und beschränkten sich auf zuvor angekündigte Ziele. Die Aktionen würden eingestellt, sobald die Angriffe auf den Jemen endeten und die Blockade aufgehoben würde.

Zentrale Route für Rohöl und Treibstoff
Die Meerenge Bab al-Mandab liegt zwischen dem Jemen auf der Arabischen Halbinsel einerseits und Dschibuti sowie Eritrea an der afrikanischen Küste andererseits. Sie ist eine Hauptroute für Rohöl und Treibstoff aus der Golfregion in Richtung Mittelmeer und Asien.

 
Zweite Hafenstadt
Huthis vor Kontrolle des Roten Meeres
Die Huthi-Rebellen haben am Freitag im Jemen eine zweite strategisch wichtige Stadt an der Meerenge Bab al-Mandab erreicht. Damit kontrollieren der Iran und die verbündeten Huthis zumindest zu wesentlichen Teilen die beiden weltweit wichtigsten Schiffsrouten, um Öl von der Arabischen Halbinsel zu exportieren. Der Ölpreis schnellte in die Höhe.

Die Islamisten hätten den Küstenort Dhubab erreicht, sagen zwei Vertreter der jemenitischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz treibt im Jemen damit ihren Vormarsch entlang der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer voran. Die Huthis berichteten zugleich von saudischen Luftangriffen auf die am Vortag von den Huthis eingenommene Stadt Mokka.

Dhubab gilt zusammen mit der nahe gelegenen Insel Perim als Schlüssel für die Kontrolle über Bab al-Mandab, einer der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Transport von Öl und anderen Waren. Laut den Regierungsvertretern zog sich die jemenitische Armee von der Insel zurück.

 
Huthi kontrollieren Gebiet um wichtige Meerenge, Saudi-Ost-West-Pipeline brennt
Die Huthi-Kämpfer haben die unter dem Namen Perim bekannte Insel Mayyun erreicht – eine weitere Bedrohung des für den Welthandel wichtigen Schifffahrtswegs durch das Rote Meer

Sanaa – Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach Angaben eines örtlichen Regierungsvertreters in der Meerenge Bab al-Mandab strategisch wichtige Orte eingenommen und damit die Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsstraße übernommen. Boote mit Huthi-Kämpfern hätten die auch unter dem Namen Perim bekannte Insel Mayyun erreicht, erklärte er am Freitag. Es wurde auch von der Einnahme des Küstenortes Dhubab berichtet, der gemeinsam mit der Insel als Schlüssel zur Meerenge gilt.

Brand bei Pipeline
Satellitenaufnahmen vom Donnerstag zeigten Rauch in der Nähe der saudiarabischen Ost-West-Pipeline. Die Pipeline dient dem Königreich als wichtige Ausweichroute, um Rohölexporte am gesperrten Persischen Golf vorbeizuleiten. Eine Bestätigung für einen Zwischenfall gab es von saudiarabischer Seite zunächst nicht. Weder die Regierung in Riad noch der staatliche Ölkonzern Aramco reagierten auf Anfragen.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) vom Freitag fielen die saudiarabischen Rohölexporte im August um täglich 2,3 Millionen Barrel auf sechs Millionen Barrel – den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahrzehnten. Als Grund nannte die IEA auch die Angriffe der Huthis auf Schiffe im Bab al-Mandab. Die Rohölpreise steuerten am Freitag erstmals seit Mitte Mai auf einen Wochenschlusskurs von mehr als 100 Dollar pro Barrel zu.

 
Katastrophe: Die Huthi kontrollieren nun die Zufahrt zur Bab-el-Mandeb-Straße.
Die Huthi haben die Insel Perim und die Stadt Dubab an der Küste des Jemen eingenommen. Die Insel liegt direkt in der Meerenge und teilt diese in zwei Schifffahrtskanäle. Die Kontrolle über diese strategischen Punkte verschafft ihnen Schlüsselpositionen unmittelbar an der Meerenge.

Bab-el-Mandeb verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten zwischen Asien und Europa.


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Die Stunde des Untergangs Amerikas als Welthegemon wurde nun eingeläutet, wir sind Zeugen eines historischen Ereignises: den Niedergang der Pax Americana. Ein Welthegemon muss die Kontrolle über wichtige Seewege und die Sicherheit des Welthandels gewährleisten – dies ist die grundlegende historische Definition von Hegemonie. Die Kontrolle des Iran über die Straße von Hormus und das Rote Meer markiert das Ende der amerikanischen Hegemonie und verändert die weltweite Ordnung zur See. Eines der Grundprinzipien – die Freiheit der Schifffahrt – ist gefährdet. Die Krise in der Straße von Hormus und jetzt auch im Roten Meer ist ein Symptom für den Zusammenbruch der maritimen Weltordnung. An ihre Stelle tritt ein Seeraum, der zunehmend fragmentiert, unsicherer und stärker militarisiert ist.

Sollte sich endgültig herausstellen, dass die USA nicht in der Lage sind, das Rote Meer oder die Straße von Hormus zu kontrollieren, wird sich der Welthandel grundlegend verändern. Es wird zu einer Fragmentierung der Globalisierung kommen: Meerengen könnten für amerikanische, europäische oder saudische Schiffe gesperrt werden, während sie für Schiffe aus China oder den BRICS-Staaten sicher bleiben. China wird dazu übergehen, seine Schiffe selbst zu eskortieren; Indien wird die Kontrolle über seinen Teil des Indischen Ozeans übernehmen, Russland und die Türkei über ihre jeweiligen Einflusszonen.

Das Ende der Pax Americana bedeutet das Ende der unipolaren Welt. Die USA werden zwar die stärkste Regionalmacht in der westlichen Hemisphäre bleiben, aber ihre Rolle als globale Hegemonialmacht verlieren.

Als im Frühjahr der Konflikt zwischen dem Iran und den USA ausbrach, nannte ein Balkaner aus Amerika meine Aussage, Trump könne Amerika das Genick brechen, Unsinn, heute lässt sich mit Gewissheit sagen: Trump did it, aus MAGA wurde MAMA ".... minor again" :mrgreen: Das amerikanische Imperium hat nicht einmal 100 Jahre überdauert.
 
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