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Der Krieg zwischen Huthis und Saudi-Arabien kehrt wieder zurück
Am Montag hinderte ein saudischer Luftangriff ein iranisches Flugzeug an der Landung in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. Die Huthis drohen mit Eskalation

Das Begräbnis des geistlichen Führers des Iran, Ali Khamenei, ist vorüber – die Sicherheitskrise, die es im Jemen ausgelöst hat, wird immer schärfer. Am Montag wurde der Flughafen von Sanaa bombardiert, laut Angaben der jemenitischen Huthi-Rebellen, die Sanaa kontrollieren, war es ein saudischer Angriff. Die Huthis drohten mit Vergeltung, die "Phase der Deeskalation" mit Saudi-Arabien sei vorüber.

Die Saudis hinderten mit dem Angriff ein Flugzeug der iranischen Mahan Air an seiner zweiten Landung in Sanaa. Die Maschine hatte am 3. Juli eine Huthi-Delegation zu den Khamenei-Feierlichkeiten aus der jemenitischen Hauptstadt abgeholt, um sie nach Teheran zu fliegen. Der Flug am Montag sollte sie zurückbringen.

Saudi-Arabien und die international anerkannte jemenitische Regierung protestierten schon nach dem ersten Flug gegen die Verletzung der Regeln, unter denen der Flughafen Sanaa nach Einstellung ihrer Kämpfe 2022 wieder geöffnet worden war. Seit Jahren hat es – zumindest offiziell – keine iranische Landung mehr dort gegeben. Riad sieht die Flüge als Versuch, eine Verbindung zwischen Teheran und Sanaa zu etablieren, die es als Bedrohung seiner Sicherheit ansieht.

 
Rotes Meer: Schiff sinkt nach Beschuss vor Küste des Jemen
Ein unter indischer Flagge fahrendes Handelsschiff ist nach einem Beschuss vor der Küste des Jemen gekentert und gesunken. In einem Medienbericht hieß es gestern, die jemenitischen Huthi-Rebellen seien für den Angriff verantwortlich. Die Huthis äußerten sich zunächst nicht.

Der indische Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal schrieb auf der Plattform X, alle 14 Besatzungsmitglieder der „MSV Faize Noore Oliya“ seien von der Küstenwache des Jemen gerettet und in den Hafen von Mokka gebracht worden. Das Außenministerium erklärte, die Regierung in Neu-Delhi stehe im Kontakt mit den jemenitischen Behörden über den Vorfall.

 
Jemen: 38 Soldaten sterben bei Huthi-Angriff
Bei Drohnen- und Raketenangriffen der proiranischen Huthis im Jemen sind heute nach Angaben von Rettungskräften mindestens 38 Regierungssoldaten getötet worden.

Die Huthis reklamierten die Attacken für sich, einem jemenitischen Militärvertreter zufolge richteten sie sich gegen Armeelager im Zentrum des Landes und nahe der Grenze zu Saudi-Arabien. Eine der Raketen traf Soldaten während ihres Morgenappells.

Der Jemen leidet seit mehr als einem Jahrzehnt unter einem Bürgerkrieg, der als Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und Saudi-Arabien gilt.

 
Erneut Tote bei Huthi-Angriffen im Jemen
Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz hat erneut Ziele in der jemenitischen Provinz Marib mit Raketen und Drohnen angegriffen. Anrainerinnen und Anrainer berichteten der Nachrichtenagentur dpa, sie hätten gestern mehrere Explosionen am Stadtrand von Marib gehört.

Über einem Militärlager der international anerkannten jemenitischen Regierung seien Rauchwolken aufgestiegen. Es gab Berichte über mehrere Tote. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Huthi-Miliz habe Wohngebiete und Lager für Binnenvertriebene in Marib angegriffen. Mindestens zwei Personen seien getötet worden, 14 weitere Menschen verletzt.

Aus Militärkreisen hieß es, dass bei einem Angriff auf Stellungen regierungstreuer Truppen in der Provinz Marib mindestens zwei Militärangehörige getötet und drei weitere verletzt wurden.

Huthis bestätigen Angriff
Die Miliz bestätigte den Angriff. Ein Sprecher erklärte, man habe Militärlager der regierungstreuen Truppen mit einer großen Zahl von Raketen und Drohnen angegriffen. Jede militärische Aufrüstung, die mit dem „saudischen Feind“ in Verbindung stehe, werde entschieden bekämpft.

 
Bericht über Regierungsoffensive gegen Huthi-Miliz im Jemen
Im jüngst wieder aufgeflammten Konflikt im Jemen dauern die Auseinandersetzungen an: Truppen der international anerkannten Regierung haben heute Früh Stellungen der Huthi-Miliz im Westen des Landes angegriffen, wie es Agenturangaben zufolge aus dem Umfeld der Regierung hieß. Ziele seien unter anderem Raketenabschussrampen gewesen.

Im Jemen kämpft die international anerkannte Regierung gemeinsam mit Saudi-Arabien seit Jahren gegen die Huthi-Miliz. Diese hatte große Teile des Jemen 2014 förmlich überrannt und in einen Bürgerkrieg gestürzt. 2022 trat in dem Konflikt eine inoffizielle Waffenruhe in Kraft, kleinere Gefechte gab es weiterhin. Im Zuge des Iran-Krieges eskalierte dieser Konflikt aufs Neue.

Huthi-Angriff auf Hafenstadt Mokka
Die Huthis hatten örtlichen Angaben zufolge gestern Abend ballistische Raketen und Drohnen auf ein Wohnviertel der von der Regierung kontrollierten Hafenstadt Mokka an der Westküste des Jemen abgefeuert.

 
Jemen: Tote nach Huthi-Angriff auf Schiff nahe Rotem Meer
Bei einem Angriff auf ein jemenitisches Handelsschiff in der Meerenge Bab al-Mandab sind nach Angaben des jemenitischen Verkehrsministeriums vier Besatzungsmitglieder getötet worden.

Vier weitere Besatzungsmitglieder sowie ein Mitglied eines Rettungsteams seien verletzt worden, teilte das Ministerium gestern mit. Bei den Getöteten handle es sich um drei Pakistaner und einen Indonesier. Zuvor hatte der stellvertretende Informationsminister Fajad al-Numan der dpa den Angriff bestätigt.

Das Schiff „Tahama“, das Lebensmittel geladen habe, sei in der Früh während der Fahrt durch die strategisch wichtige Meerenge von drei ballistischen Raketen getroffen worden. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, zudem sei das Schiff beschädigt worden. Als Rettungskräfte versucht hätten, die Besatzung zu erreichen und Verletzte in Sicherheit zu bringen, sei eine weitere Rakete auf das Schiff abgefeuert worden. Nach Angaben der Küstenwache wurden bei diesem zweiten Angriff zwei Angehörige der Rettungskräfte getötet.

Internationale Maßnahmen gefordert
Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen.

 
Jemen: Militär greift Huthi-Stellungen an
Im Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz weiter. Bei einem Angriff auf Stellungen der Huthis sollen nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreters gestern mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein. Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht. Die Huthi-Miliz äußerte sich zunächst nicht.

An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel begannen Regierungstruppen demzufolge mit einer größeren Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Dabei seien schwere Artillerie und Drohnen eingesetzt worden. Dem vorausgegangen sei ein Huthi-Angriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Gebiete in der Provinz al-Hudaida und der weiter südlich gelegenen Hafenstadt Mokka.

 
Tote nach Huthi-Angriff im Jemen
Bei einem Raketenangriff der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen auf die jemenitische Hafenstadt Mokka am Roten Meer sind heute mindestens vier Zivilisten getötet worden. Das teilte die Regierung des Jemen mit.

Die jemenitische Nachrichtenagentur SABA berichtete zudem unter Berufung auf Militärkreise, die Huthis hätten Mokka mit sechs Raketen getroffen, wobei vier Zivilisten getötet und mehrere Fischerboote in Brand gesetzt worden seien.

Die Huthi-Rebellen erklären ihrerseits, sie hätten mit ballistischen Raketen Waffen und Kriegsschiffe angegriffen, die zu den von Saudi-Arabien unterstützten Truppen gehörten.

Jemen griff Huthi-Stellungen an
Bei einem Angriff auf Stellungen der Huthis sollen tags zuvor nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreters mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein. Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht.

 
Insider: Huthi-Angriffe auf Stellungen nahe Küste des Jemen
Die Huthis im Jemen haben jemenitischen Armeekreisen zufolge heute erneut Ziele in der Nähe der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab angegriffen. Die mit dem Iran verbündete Miliz habe fünf ballistische Raketen auf Stellungen der international anerkannten jemenitischen Regierung gefeuert, hieß es weiter.

Um welche Ziele es sich dabei genau handelte, wurde bisher nicht mitgeteilt. Es war den Angaben zufolge unklar, ob es dabei Schäden oder Opfer gab.

Der von der Miliz kontrollierte Fernsehsender al-Massirah meldete, die Huthis hätten militärische Schiffe im Roten Meer mit Raketen beschossen. Ziel seien ein saudi-arabisches Landungsschiff und vier Begleitboote vor der Küste der jemenitischen Hafenstadt Mokka gewesen. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Aus Saudi-Arabien gab es bisher keine Stellungnahme dazu.

 
Armeekreise: Tote nach Huthi-Angriffen im Jemen
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat jemenitischen Armeekreisen zufolge gestern mit einem Raketenangriff auf die im Westen des Landes gelegene Provinz al-Hudaida mindestens drei Zivilisten getötet, darunter ein 13-jähriges Kind. Die Miliz habe zwei ballistische Raketen auf Bauernhöfe geschossen, hieß es weiter. Die Opferzahl sei vorläufig, die Behörden untersuchten den Vorfall.

Der größte Teil der Provinz al-Hudaida wird von den Huthis kontrolliert, der nun beschossene Bereich jedoch von Regierungstruppen, die von Saudi-Arabien unterstützt werden. Am Vormittag lieferten einander die Konfliktparteien ungeachtet internationaler Appelle zur Deeskalation in mehreren Provinzen Kämpfe. Tags zuvor hatte das UNO-Menschenrechtsbüro von Regierungstruppen und Rebellen ein sofortiges Ende aller gegenseitigen Angriffe verlangt.

Britische Behörde: Frachtschiff im Roten Meer getroffen

 
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