Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

König Aleksandar I. Karadjordjevic von Jugoslawien: 90. Jahrestag seit dem tötlichen Attentat

Nur unter euch Albanern.
Siehe Brief von Skanderbeg an die Tarantiner:

„
Moreover, you scorn our people, claiming the Albanians as nothing more than sheep, and according to your customs think of us with only insults. It would seem you know nothing of the origins of our race. Our elders were the Epirotes from whence Pyrrhus himself came forth, the might of whom the Romans could barely withstand. Those very Epirotes whom with their weapons set forth and conquered Taranto and much of Italy.

There exists no challenge to their might from the likes of the Tarentines, a species of wet men born only to catch fish.

And since you proclaim Albania a part of Macedonia, then you grant also our elders as nobles who went as far as India under Alexander the Great, defeating all the peoples that came before them with great ease.

From those men descend these who you call sheep. But the nature of things is not changed. Why do your men run away in the faces of sheep?"

Was ist dein Gegenargument?
 
Und weil er nur bei uns Albanern als Albaner gesehen wird, ist das auch hinlänglich von allen Historikern aus Europa bestätigt, bis auf serbische Cetnik-Pseudo-Historiker. :mrgreen:

Verstehe.
 

Er rief „Es lebe der König!“ und ermordete ihn. Wenige Minuten später wurde er zu Tode geprügelt.​

Das Attentat von Marseille – ein bedeutender Erfolg der Ustascha

Am 9. Oktober 1934 wurde der jugoslawische König Alexander I. Karađorđević während eines Staatsbesuchs in Frankreich ermordet. Der Attentäter war ein Mitglied der revolutionären Organisation VMRO. Er hatte einen Revolver in einem Blumenstrauß versteckt. Bei dem Anschlag kam auch der französische Außenminister Louis Barthou ums Leben.

König Alexander und Außenminister Barthou​

Der Besuch fand vor dem Hintergrund der französischen Bemühungen statt, ihre Bündnisse mit den Staaten Osteuropas zu stärken und damit ein Gegengewicht zum nationalsozialistischen Deutschland zu schaffen. Außenminister Barthou war ein überzeugter Verfechter dieser Politik.

König Alexander strebte seinerseits eine enge Zusammenarbeit mit Frankreich an, um den italienischen Expansionsbestrebungen unter Benito Mussolini entgegenzuwirken. Italien erhob Ansprüche auf weitere Gebiete an der Adriaküste.

Im Inneren Jugoslawiens herrschten jedoch erhebliche nationale Spannungen und soziale Ungleichheiten. 1929 hatte Alexander eine Königsdiktatur errichtet und das Parlament aufgelöst. Diese Politik verschärfte die Konflikte und radikalisierte Teile der Bevölkerung.

Zu den Gegnern des Königs gehörten Mitglieder der VMRO, die für die Befreiung Mazedoniens von fremder Herrschaft kämpften. Sie lehnten Alexanders zentralistische Politik und die serbische Vorherrschaft ab. Gemeinsam mit der von Ante Pavelić geführten kroatischen Ustascha-Bewegung organisierten sie das Attentat.

Der Attentäter rief „Es lebe der König!“​

Das Attentat ereignete sich am Nachmittag während der Fahrt des Königs durch die Straßen von Marseille. Ein Mann trat aus der Menschenmenge, hielt einen Blumenstrauß in der Hand und rief: „Es lebe der König!“

Der Ausruf diente jedoch nur der Tarnung. Bei dem Mann handelte es sich um Vlado Černozemski, der neben dem Blumenstrauß einen Revolver bei sich trug. Er feuerte mehrere Schüsse auf den König ab und tötete ihn.

Unmittelbar danach brachen Panik und Chaos aus. Die Polizei griff ein. Černozemski wurde noch auf der Straße von der aufgebrachten Menschenmenge schwer misshandelt und starb, bevor er von der Polizei in Gewahrsam genommen werden konnte.

Auch der französische Außenminister Barthou wurde tödlich verletzt. Er war versehentlich von einem Polizisten getroffen worden, der auf den Attentäter schießen wollte.

Die Rolle der Ustascha​

Vier Ustascha-Mitglieder hatten dabei geholfen, Černozemski die Gelegenheit für den Anschlag zu verschaffen. Sie wurden kurz nach dem Attentat festgenommen und in Frankreich vor Gericht gestellt. Das Gericht verurteilte sie zu lebenslanger Haft.

Nach dem deutschen Sieg über Frankreich im Jahr 1940 wurden sie von den Nationalsozialisten freigelassen. Die Ustascha bestritt stets ihre Beteiligung an dem Attentat.

Frankreich verdächtigte zunächst Hitler​

Französische Politiker, die mit den komplizierten politischen Verhältnissen auf dem Balkan wenig vertraut waren, vermuteten zunächst, dass Hitler hinter dem Mord steckte. Sie befürchteten, Deutschland wolle durch die Ermordung des Königs das französische Bündnissystem in Osteuropa destabilisieren.

Als Hermann Göring an der Beerdigung Alexanders teilnahm, bezeichnete er den König als „jugoslawischen Hitler“. Er äußerte sich anerkennend über dessen autoritäre Herrschaft und darüber, dass Alexander die aus seiner Sicht funktionsuntüchtigen demokratischen Strukturen des Landes beseitigt hatte.

Jugoslawien geriet nach dem Attentat weiter unter Druck​

Nach dem Tod Alexanders übernahm Prinz Paul die Regentschaft, da der Thronfolger Peter noch minderjährig war. Die politischen und nationalen Spannungen im Königreich verschärften sich weiter.

Um den Staat zu erhalten und den Forderungen der Kroaten entgegenzukommen, wurde 1939 die autonome Banovina Kroatien geschaffen. Doch die politische Neuordnung kam zu spät: 1941 marschierten die nationalsozialistischen Truppen ein, und Jugoslawien zerfiel innerhalb kurzer Zeit.

 
Zurück
Oben