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Künstliche Intelligenz

KI-Anwendungen für Porno-Deepfakes werden verboten
Das Europaparlament hat ein Verbot von Anwendungen beschlossen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) sexualisierte Bilder von Menschen ohne deren Zustimmung erstellen können.

Die Abgeordneten stimmten heute in Straßburg für die Gesetzesänderung, die ab dem 2. Dezember gelten soll. Sie ist Teil einer breiteren Reform der europäischen KI-Regeln.

Skandal in Musks Chatbot Grok
Die EU reagiert damit unter anderem auf Vorfälle vom Anfang des Jahres, als Nutzerinnen und Nutzer mit Hilfe des Chatbots Grok von US-Milliardär Elon Musk Millionen sexualisierte KI-Bilder von Frauen und Kindern erstellten und online verbreiteten. Mehrere Länder sowie die EU-Kommission leiteten Ermittlungen gegen Grok ein, einige sperrten den Chatbot.

KI-Regeln sollen einfacher umsetzbar werden
Das Verbot der Anwendungen ist Teil des heute beschlossenen KI-Omnibus, der nach Angaben der EU die Regeln des EU-KI-Verordnung einfacher umsetzbar machen soll.

 
Jaja
Amazon-Gründer Bezos: KI könnte zu Arbeitskräftemangel führen, nicht Jobabbau
Der Multimilliardär ist selbst auch KI-Unternehmer

Amazon-Gründer Jeff Bezos rechnet durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) mit einem Arbeitskräftemangel statt mit dem Verlust von Arbeitsplätzen für Menschen. Er widerspreche der Sorge, dass KI den Menschen überflüssig mache, sagte Bezos am Mittwoch auf der Technologiekonferenz VivaTech in Paris. Er glaube vielmehr, dass die Technologie einen Mangel an Arbeitskräften verursachen werde.

Die Menschen hätten unendlich viele Aufgaben und seien derzeit durch Barrieren eingeschränkt, die durch KI abgebaut werden könnten. Viele Umfragen rund um den Globus zeigen hingegen, dass die Mehrheit der Menschen einen Verlust von Arbeitsplätzen durch einen verstärkten KI-Einsatz fürchten.

 
OpenAI-Chef Altman ruft nach KI-Regulierung – und schiebt damit die Verantwortung ab
Im Wettrennen mit China werden Trump und Co den westlichen Unternehmen keine Steine in den Weg legen. Was KI können und tun soll, müssen somit diejenigen beantworten, die sie nutzen

Seite an Seite mit US-Präsident Donald Trump nahm OpenAI-CEO Sam Altman Mittwochabend am runden Tisch der G7-Regierungschefs Platz. Während Altman üblicherweise in seiner Arbeit an der die Menschheit überbietenden Superintelligenz nicht mit Superlativen geizt, übte er sich dieses Mal in Bescheidenheit – wie der Klassenrowdy am Elternsprechtag. Die Staaten sollen die Kontrolle über die KI nicht den Tech-Riesen überlassen, sagte ausgerechnet der Chef des kurz vor seinem Börsengang stehenden, aber verstärkt um Marktanteil kämpfenden Silicon-Valley-Vorreiters.

Trumps neues Dekret
Inmitten des wachsenden Unmuts wegen Milliardeninvestments in Rechenzentren, der Überflutung des Alltags mit KI-Tools und der Furcht vor der Auslöschung ganzer Berufssparten mag das besänftigend klingen. Gleichzeitig ist es ein Versuch, die Verantwortung für das, was die eigene Branche tut, von sich zu weisen. Dass die Politik diese Aufgabe übernehmen und die Tech-Konzerne mit ihrer enormen Wirtschaftsmacht zurechtstutzen wird, darf bezweifelt werden. Erst vor wenigen Tagen hat Trump ein neues Dekret unterzeichnet, in dem er den Vorsprung der USA im KI-Wettrennen preist und verspricht, nichts zu tun, "was uns bei diesem Vorsprung in die Quere kommt".

 
Guter Preis, Daten in der EU: Der österreichische KI-Begleiter Eustella stellt sich vor
Mit Partnern wie Geizhals und Bitpanda will man schnell bekannter werden und aktuelle Ergebnisse liefern

Die ganze KI-Welt ist von den USA (und China) besetzt. Die ganze KI-Welt? Nein, denn ein kleines österreichisches Dorf – oder sagen wir passenderweise Start-up – will sich das nicht gefallen lassen und präsentierte Mittwochabend in Wien Eustella. Nach eigenen Angaben handelt es sich um Europas erste vollständig souveräne KI-Agenten-Plattform.

Mit konkurrenzfähigen Preisen, mehreren verlässlichen Modellen und natürlich der mit der App verbundenen Unabhängigkeit von US-Entscheidungen will man den Markt erobern.

Europäische Infrastruktur
Grundsätzlich soll Eustella US-Produkte wie Gemini oder ChatGPT ersetzen, so der Plan. Deshalb agiert die App nicht nur als Chatbot, den man neben aktuellen Aktienkursen auch rund um das Wetter befragen kann, sondern bietet auch die Nutzung beziehungsweise Erstellung von sogenannten Agenten, die komplexere Aufgaben erledigen können.

Als Beispiel schlägt das System etwa vor, einen zehntägigen Trip nach Italien zu planen – inklusive Flügen und Hotels. Das dauert eine Weile, wird dann aber einigermaßen nachvollziehbar als Text präsentiert. Auch Bildgenerierung ist vorhanden, wie man das von anderen Tools dieser Art kennt.

 
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