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Künstliche Intelligenz

Autonomer KI-Tischtennisroboter Ace schlägt erstmals Top-Spieler
Der von Sony AI mit österreichischer Unterstützung entwickelte Roboter demonstriert, dass eine Maschine im Sport auf Spitzenniveau mit Menschen mithalten kann

In Schach, Go oder komplexen Videospielen sind sie uns längst überlegen. Künstliche-Intelligenz-Systeme – legendär: Deep Blue und AlphaGo – punkten vor allem in Spielen mit klar definierten Regeln. Anders sieht es bei Sportarten aus, die neben mentaler Stärke auch Körpereinsatz und Schnelligkeit verlangen. Aber auch hier gibt es große Fortschritte, wie ein chinesischer Roboter zeigte, der kürzlich den Halbmarathon in Peking in Rekordzeit absolvierte und damit erstmals der menschlichen Konkurrenz davonlief.

Zwar beeindrucken Roboter immer wieder durch ihre Wendigkeit und Vielseitigkeit – wie zuletzt die Kung-Fu-Roboter, die beim chinesischen Neujahrsfest mit einer spektakulären Tanzeinlage überraschten. Aber in realen Spielsituationen, wo Wahrnehmung, Planung und Handlung innerhalb von Millisekunden gefragt sind, stießen Roboter immer wieder auf Hürden.

Am Mittwoch wurde in der Fachzeitschrift Nature ein autonomer Roboter vorgestellt, der laut dem Entwicklungsteam von Sony das erste selbstständige System ist, das auf künstlicher Intelligenz basiert und Tischtennis auf hohem Niveau beherrscht. Der Roboter namens Ace wurde von Forschenden des Sony-Standorts in Zürich mit österreichischer Unterstützung entwickelt und im Spiel mit japanischen Spitzenspielerinnen und -spielern getestet.

 
OpenAI beendet exklusive Partnerschaft mit Microsoft
Wenige Monate vor dem erwarteten Börsengang räumt OpenAI seinem Investor Microsoft keinen exklusiven Zugang zu seiner Technologie mehr ein. Der ChatGPT-Entwickler kann damit künftig sämtliche Produkte auch an konkurrierende Cloud-Firmen wie Amazon Web Services (AWS) und Google verkaufen.

Microsoft bleibe aber der vorrangige Anbieter von Cloud-Dienstleistungen und könne die OpenAI-Programme über eine Lizenzvereinbarung bis 2032 nutzen, teilte das Unternehmen heute mit.

Früher Geldgeber von OpenAI
Der Softwarekonzern gehört zu den frühen Geldgebern von OpenAI und hat bisher mehr als 13 Milliarden Dollar (elf Mrd. Euro) investiert. Gemessen an der 850 Milliarden Dollar (724 Mrd. Euro) schweren Gesamtbewertung von OpenAI ist die Beteiligung inzwischen etwa 230 Milliarden Dollar (196 Mrd. Euro) wert. Zudem muss der Konzern weiteren Angaben zufolge künftig keine Umsatzbeteiligung an OpenAI mehr zahlen.

 
Gericht hat Schwierigkeiten, Juroren zu finden, die Elon Musk nicht hassen
"Rassistischer Dreckskerl" und "Vollidiot von Weltklasse" unter den Aussagen. Das Gericht stellt sich der Realität und akzeptiert die meisten vorgeschlagenen Juroren trotzdem

Wenn sich Elon Musk und Sam Altman vor Gericht begegnen, ist für die restliche Welt die Zeit gekommen, das Popcorn auszupacken. Pflegen die beiden doch, was man mit gewissem Recht eine erbitterte Feindschaft nennen kann. Waren einst beide an der Gründung von ChatGPT-Hersteller OpenAI beteiligt, haben sich die Wege schon lange getrennt, seitdem bekämpft man sich einmal auf X, dann wieder vor Gericht. Doch nun beginnt das Drama bereits, bevor auch nur ein Satz von den beiden gesagt wurde.

Musk polarisiert
Am ersten Tag des Verfahrens hatte das Gericht die Aufgabe, neun Juroren auszuwählen, die fair und unabhängig über den Rechtsstreit Musk v. Altman urteilen können. Doch schon dieser üblicherweise recht triviale Akt stellte sich als überraschend schwierig heraus. Wie sich zeigte, ist es nämlich gar nicht so einfach, Juroren zu finden, die kein Problem mit Elon Musk haben.

Zu Musk befragt, war von potenziellen Jurorinnen und Juroren etwa Folgendes zu hören: "Elon Musk ist ein gieriger, rassistischer, homophober Dreckskerl". Eine andere Person gab hingegen zu Protokoll: "Elon Musk ist ein Vollidiot von Weltklasse", wie The Verge vom Verfahren berichtet. Und eine Dritte: "Ich mag Tesla überhaupt nicht. Als Frau mit dunkler Hautfarbe bin ich mir der verletzenden Äußerungen und Handlungen, die Elon Musk getätigt hat und an denen er beteiligt war, sehr bewusst".

 
Taylor Swift zieht Grenze – Stimme und Bild sollen vor KI geschützt werden

Taylor Swift geht einen Schritt, der zeigt, wie ernst das Problem geworden ist. Sie lässt zwei kurze Sprachaufnahmen und ein Konzertbild als Marke eintragen, um sich gegen künstlich erzeugte Kopien ihrer Stimme und ihres Aussehens zu schützen. Es geht nicht um alte Songs oder bekannte Aufnahmen, sondern um neue Inhalte, die täuschend echt wirken können, ohne dass sie je eingesungen wurden. Genau dort entsteht die Lücke, die bisher kaum abgesichert ist. In den Aufnahmen bewirbt sie ihr Album „The Life of a Showgirl“ und nennt Plattformen wie Streaming-Dienste. Nichts Besonderes auf den ersten Blick, aber rechtlich ein gezielter Schritt. Denn wer diese Sätze kopiert oder nachbildet, greift künftig nicht nur in ein Persönlichkeitsrecht ein, sondern in eine geschützte Marke.

Der Ansatz ist neu. Bisher lief Schutz über Urheberrecht, also über konkrete Aufnahmen. Künstliche Intelligenz kann jedoch Stimmen nachbauen, ohne eine bestehende Datei zu kopieren. Genau das macht die bisherigen Regeln angreifbar. Mit der Marke entsteht ein zusätzlicher Schutzraum, der genau diese Lücke abdecken soll. Auch Matthew McConaughey hat ähnliche Schritte unternommen. Der Druck wächst, weil die Technik schneller ist als die Gesetze. Für Künstler geht es längst nicht mehr nur um Musik oder Film, sondern um die eigene Identität als wirtschaftlichen Wert.

Swift hat diesen Weg früh erkannt. Schon vor einem Jahr hielt sie Hunderte Markenrechte in verschiedenen Ländern, von Songtiteln bis zu persönlichen Details. Jetzt geht es einen Schritt weiter. Nicht mehr nur der Name ist geschützt, sondern die Art, wie er klingt und aussieht.

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Warum wird KI-generierte Musik überhaupt auf Spotify erlaubt?
 
Fehlende Umsätze, Rechtsstreit mit Musk: Die vielen Baustellen des Sam Altman
Sowohl OpenAI als auch xAI haben zuletzt neue Modelle vorgestellt. Vor Gericht gesteht Elon Musk, Sam Altmans Modelle zum Training genutzt zu haben

Eigentlich sollte bei OpenAI Feierlaune herrschen, denn immerhin hat man soeben mit GPT-5.5 ein neues, agentenbasiertes Modell vorgestellt und verspricht dafür eine "neue Klasse von Intelligenz". Laut OpenAI übertrifft dies beim Programmieren und bei anspruchsvoller Mathematik in Benchmarks Konkurrenten wie Anthropics Claude Opus 4.7 und Googles Gemini 3.1 Pro. Für Interesse sorgen außerdem Medienberichte, laut denen der ChatGPT-Entwickler angeblich an einem eigenen KI-Smartphone arbeitet.

Doch Nachrichten rund um Produkte und Innovationen werden von Berichten überschattet, dass es bei OpenAI auf wirtschaftlicher Ebene nicht allzu rosig läuft. So dürfte das Unternehmen seine selbst gesteckten Umsatzziele weit verfehlen. Zwar hat OpenAI noch Geld der Investoren auf der hohen Kante, doch die Konkurrenz schläft nicht: Claude-Entwickler Anthropic prüft aktuell eine Finanzierungsrunde, mit der man die Bewertung von OpenAI übertreffen würde, Meta und Google wiederum können ihr KI-Business auf einem bereits äußerst lukrativen Kerngeschäft aufbauen.

Teure Rechenzentren
Geht es bezüglich des Umsatzes nicht aufwärts, so wird man laut Finanzchefin Sarah Friar die geplanten Rechenzentren nicht bauen können. Sie versucht nun, die Kosten zu senken und Ausgabendisziplin durchzusetzen – was Gründer und CEO Sam Altman wiederum missfallen dürfte, der für sein Faible für große Ankündigungen bekannt ist.

 
KI soll unter 13-Jährige von Meta-Plattformen fernhalten
Der US-Technologiekonzern Meta weitet den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) aus, um das Alter von Kindern und Jugendlichen auf Plattformen wie Instagram, Facebook und Threads künftig strenger zu kontrollieren.

Die neuen Maßnahmen zielten zum einen darauf ab, Kinder unter 13 Jahren von den Plattformen zu entfernen, teilte das Unternehmen heute mit. Zum anderen sollen Jugendliche, die sich fälschlicherweise als Erwachsene ausgeben, in strengere Sicherheitseinstellungen gezwungen werden. Die Funktionen werden nun weltweit eingeführt.

KI stöbert auch in Fotos und Videos
Die KI-gestützte Software analysiert dabei nicht mehr nur textbasierte Profilinformationen, sondern erfasst auch den Kontext von Bildern, Kommentaren und Videos (Reels).

Erkennt die KI auf einem Foto etwa Glückwünsche, Ballons und Kuchen zum elften Geburtstag, wird das Konto als potenziell minderjährig eingestuft und bei Bestätigung des Verdachts gelöscht. Betroffene können jedoch Widerspruch einlegen und ihr Alter durch Ausweisdokumente nachweisen.

Druck von Europäischer Kommission
Meta wird in vielen Ländern vorgeworfen, bisher zu wenig zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu tun. Jüngst hatte die EU-Kommission dem US-Konzern vorgeworfen, Kinder nicht ausreichend vor den Gefahren ihrer Angebote zu schützen.

 

Warum wird KI-generierte Musik überhaupt auf Spotify erlaubt?

Ich glaube, auch in der Hinsicht kann man die Zeit nicht wirklich aufhalten. Manche der KI-Songs die ich in den letzten Wochen gehört habe, sind qualitätsmäßig in keinster Weise im Nachteil gegenüber "normaler" Musik. Die Zeit irgendwelcher Garagen-Bands die es zu Weltruhm bringen, dürfte ohnehin mehr oder weniger vorbei sein.
 
Zeuge: Musk wollte mit OpenAI Besiedlung des Mars finanzieren
Tech-Milliardär Elon Musk wollte laut einer Aussage vor Gericht mit OpenAI die Besiedlung des Mars finanzieren. Der Präsident des KI-Start-ups, Greg Brockman, sagte dazu gestern im Zeugenstand im Prozess zwischen seiner Firma und dem Gründer von Tesla und SpaceX aus.

Bei einem Treffen im Jahr 2017 habe Musk die Führung von OpenAI beansprucht und argumentiert, er benötige 80 Milliarden Dollar (68,38 Mrd. Euro) für den Aufbau einer Stadt auf dem Mars, sagte Brockman. Als es bei dem Treffen zu Unstimmigkeiten über die Eigentümerstruktur gekommen sei, sei Musk wütend geworden. Er habe ein Gemälde an sich genommen, das ihm als Dankeschön überreicht werden sollte, und sei davongestürmt.

Aussage im Prozess Musk gegen OpenAI
Musk hatte OpenAI mitgegründet. Er wirft Firmenchef Sam Altman vor, ihn um 38 Millionen Dollar betrogen zu haben. Das Unternehmen habe seine ursprünglichen gemeinnützigen Ziele aufgegeben, damit dieser sich selbst bereichern könne. Musk fordert deswegen in dem Verfahren auch 150 Milliarden Dollar Schadenersatz.

 
Einigung auf Verbot von KI-Anwendungen für Deepfakes
KI-Anwendungen zum missbräuchlichen Erstellen sexualisierter Deepfakes sollen in der EU künftig verboten sein. Vertreter der Mitgliedsstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes, wie die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft heute mitteilte.

Bevor die Änderungen in Kraft treten können, muss die Einigung vom Plenum des EU-Parlaments und dem Rat der Regierungen der Mitgliedsstaaten bestätigt werden. In der Regel gilt das als Formalsache. Geht die Reform durch, würde das Verbot ab 2. Dezember 2026 federführend vom KI-Amt der EU durchgesetzt werden, das vor zwei Jahren geschaffen wurde.

Bei Deepfakes wird etwa das Gesicht einer Person in ein anderes Video eingefügt oder die Stimme künstlich nachgeahmt, sodass es wirkt, als würde sie Dinge tun oder sagen, die tatsächlich nie passiert sind.

Durch die Entwicklung von KI ist die Erstellung täuschend echter Inhalte sehr viel einfacher geworden. Das neue Verbot soll explizit auch auf das Erstellen von Inhalten abzielen, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen.

KI-Chatbot Grok im Fokus
Auf EU-Ebene rückte das Thema Ende vergangenen Jahres durch den KI-Chatbot Grok in den Fokus: Bis die von Tech-Milliardär Elon Musk geführte US-Firma hinter der Software diese Funktion einschränkte, befahlen Menschen der KI immer wieder, Frauen in von ihnen ausgewählten Bildern zu entkleiden.

 
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