Die Zeiten sind unsicher, aber eines ist fix: Die KI wird's nicht richten!
Maschinen ersetzen in manchen Branchen Menschen. Warum blinder KI-Glaube Unternehmen mehr kostet, als er bringt
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird beim Personal gespart. So weit, so bekannt. Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine besonders perfide Methode breitgemacht: Erst lässt man Angestellte neue Tools trainieren. Und während sie ihr Wissen brav in die KI füttern, schaffen sie sich sozusagen selbst ab. So wurden in manchen Callcentern schon die Angestellten mit Chatbots ersetzt.
Doch die Rechnung geht nicht immer auf. Nicht nur, weil diese Chatbots gefühlt noch nie ein Kundenproblem zufriedenstellend lösen konnten – sondern vor allem auch wirtschaftlich. Eine aktuelle Auswertung der deutschen Beratungsfirma Gartner zeigt, dass der "Kollege KI" als Ersatz für den Menschen sich nicht zwingend auf den Gewinn eines Unternehmens auswirkt. Der erwartete Produktivitätsschub bleibt in vielen Fällen aus. Tatsächlich messbaren Erfolg fahren stattdessen jene Unternehmen ein, die auf gezielte Weiterbildung der Beschäftigten setzen.
Vielleicht sollten wir also doch nicht wie die aufg'schreckten Hendln alles nachmachen, was uns das Silicon Valley vorzeigt. Auch dort haben übrigens bereits manche Unternehmen eingeräumt, dass sie vorschnell gehandelt haben – und Menschen, die sie zuvor gekündigt hatten, wieder eingestellt.
Es liegt an uns
Was die Auswertung jedenfalls zeigt: Wer das Personal als bloßen Kostenfaktor betrachtet, ist am falschen Dampfer. Stattdessen geht es mehr denn je darum, den Menschen ins Zentrum zu rücken. Denn dort, wo Menschen sich entfalten und weiterentwickeln können und wo auch Fehler gemacht werden dürfen, entsteht Innovation. Die passiert ganz sicher nicht dort, wo die KI wie ein Damoklesschwert über ganzen Abteilungen hängt.
www.derstandard.at
Maschinen ersetzen in manchen Branchen Menschen. Warum blinder KI-Glaube Unternehmen mehr kostet, als er bringt
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird beim Personal gespart. So weit, so bekannt. Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine besonders perfide Methode breitgemacht: Erst lässt man Angestellte neue Tools trainieren. Und während sie ihr Wissen brav in die KI füttern, schaffen sie sich sozusagen selbst ab. So wurden in manchen Callcentern schon die Angestellten mit Chatbots ersetzt.
Doch die Rechnung geht nicht immer auf. Nicht nur, weil diese Chatbots gefühlt noch nie ein Kundenproblem zufriedenstellend lösen konnten – sondern vor allem auch wirtschaftlich. Eine aktuelle Auswertung der deutschen Beratungsfirma Gartner zeigt, dass der "Kollege KI" als Ersatz für den Menschen sich nicht zwingend auf den Gewinn eines Unternehmens auswirkt. Der erwartete Produktivitätsschub bleibt in vielen Fällen aus. Tatsächlich messbaren Erfolg fahren stattdessen jene Unternehmen ein, die auf gezielte Weiterbildung der Beschäftigten setzen.
Vielleicht sollten wir also doch nicht wie die aufg'schreckten Hendln alles nachmachen, was uns das Silicon Valley vorzeigt. Auch dort haben übrigens bereits manche Unternehmen eingeräumt, dass sie vorschnell gehandelt haben – und Menschen, die sie zuvor gekündigt hatten, wieder eingestellt.
Es liegt an uns
Was die Auswertung jedenfalls zeigt: Wer das Personal als bloßen Kostenfaktor betrachtet, ist am falschen Dampfer. Stattdessen geht es mehr denn je darum, den Menschen ins Zentrum zu rücken. Denn dort, wo Menschen sich entfalten und weiterentwickeln können und wo auch Fehler gemacht werden dürfen, entsteht Innovation. Die passiert ganz sicher nicht dort, wo die KI wie ein Damoklesschwert über ganzen Abteilungen hängt.
Die Zeiten sind unsicher, aber eines ist fix: Die KI wird's nicht richten!
Maschinen ersetzen in manchen Branchen Menschen. Warum blinder KI-Glaube Unternehmen mehr kostet, als er bringt