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Künstliche Intelligenz

Die Zeiten sind unsicher, aber eines ist fix: Die KI wird's nicht richten!
Maschinen ersetzen in manchen Branchen Menschen. Warum blinder KI-Glaube Unternehmen mehr kostet, als er bringt

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird beim Personal gespart. So weit, so bekannt. Doch in den vergangenen Jahren hat sich eine besonders perfide Methode breitgemacht: Erst lässt man Angestellte neue Tools trainieren. Und während sie ihr Wissen brav in die KI füttern, schaffen sie sich sozusagen selbst ab. So wurden in manchen Callcentern schon die Angestellten mit Chatbots ersetzt.

Doch die Rechnung geht nicht immer auf. Nicht nur, weil diese Chatbots gefühlt noch nie ein Kundenproblem zufriedenstellend lösen konnten – sondern vor allem auch wirtschaftlich. Eine aktuelle Auswertung der deutschen Beratungsfirma Gartner zeigt, dass der "Kollege KI" als Ersatz für den Menschen sich nicht zwingend auf den Gewinn eines Unternehmens auswirkt. Der erwartete Produktivitätsschub bleibt in vielen Fällen aus. Tatsächlich messbaren Erfolg fahren stattdessen jene Unternehmen ein, die auf gezielte Weiterbildung der Beschäftigten setzen.

Vielleicht sollten wir also doch nicht wie die aufg'schreckten Hendln alles nachmachen, was uns das Silicon Valley vorzeigt. Auch dort haben übrigens bereits manche Unternehmen eingeräumt, dass sie vorschnell gehandelt haben – und Menschen, die sie zuvor gekündigt hatten, wieder eingestellt.

Es liegt an uns
Was die Auswertung jedenfalls zeigt: Wer das Personal als bloßen Kostenfaktor betrachtet, ist am falschen Dampfer. Stattdessen geht es mehr denn je darum, den Menschen ins Zentrum zu rücken. Denn dort, wo Menschen sich entfalten und weiterentwickeln können und wo auch Fehler gemacht werden dürfen, entsteht Innovation. Die passiert ganz sicher nicht dort, wo die KI wie ein Damoklesschwert über ganzen Abteilungen hängt.

 
Vier Kinder mit Elon Musk – und plötzlich steht Shivon Zilis mitten im OpenAI-Krieg
Jahrelang arbeitete Shivon Zilis fast unsichtbar im Hintergrund der amerikanischen KI-Welt. Sie gehörte zu den wenigen Personen, die gleichzeitig engen Zugang zu Elon Musk, Sam Altman, Greg Brockman und den frühen Strukturen von OpenAI hatten. Während draußen Milliardenbewertungen, Machtkämpfe und KI-Hypes Schlagzeilen machten, wurde Zilis intern immer mehr zur Verbindung zwischen den zerstrittenen Lagern. Jetzt steht sie plötzlich selbst im Mittelpunkt eines der wichtigsten Prozesse der Technologiebranche. Vor Gericht in Kalifornien schilderte Zilis detailliert, wie sie zwischen OpenAI und Musk vermitteln musste, während Musk bereits heimlich an einem konkurrierenden KI-Projekt arbeitete und gleichzeitig begann, Mitarbeiter von OpenAI abzuwerben.

Besonders brisant wirkten veröffentlichte Nachrichten aus dem Jahr 2023. Nachdem Sam Altman erfahren hatte, dass Musk aktiv Talente von OpenAI abziehen wollte, schrieb Zilis an eine Freundin, sie müsse aus dem Vorstand zurücktreten. Wenn der Vater ihrer Kinder plötzlich gegen OpenAI arbeite, gebe es praktisch keine andere Möglichkeit mehr. Die Aussagen zeigen, wie eng persönliche Beziehungen, Milliardeninteressen und Machtkämpfe in der KI-Branche inzwischen miteinander verschmolzen sind. Zilis hatte nicht nur eine zentrale Rolle bei OpenAI, Tesla, Neuralink und später Musks KI-Firma xAI. Sie bekam auch insgesamt vier Kinder mit Musk.

Vor Gericht erklärte sie, Musk habe ihr ursprünglich angeboten, Samenspender für eine künstliche Befruchtung zu werden. Damals seien beide noch nicht in einer festen Beziehung gewesen. Die ersten Zwillinge wurden 2021 unter strenger Geheimhaltung geboren. Selbst ihr eigener Vater habe zunächst nichts davon gewusst. Gleichzeitig wurde Zilis intern offenbar immer stärker zur Vermittlerin zwischen Musk und OpenAI. In Nachrichten fragte sie Musk direkt, ob sie weiter eng mit OpenAI zusammenarbeiten solle, um Informationen fließen zu lassen. Musk antwortete, sie solle „nah und freundlich“ bleiben, während er bereits plante, Mitarbeiter von OpenAI zu Tesla und später xAI zu holen.

Heute wirkt der gesamte Fall wie ein Blick hinter die Kulissen jener kleinen Gruppe von Personen, die den weltweiten KI-Boom kontrollieren. Während öffentlich ständig von der Zukunft der Menschheit gesprochen wird, zeigen die Gerichtsdokumente vor allem Machtkämpfe, persönliche Abhängigkeiten, Loyalitätskonflikte und milliardenschwere Konkurrenz zwischen ehemaligen Partnern. Shivon Zilis sitzt inzwischen genau in der Mitte dieses Konflikts.

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Die Maschinen suchen jetzt selbst nach den Schwachstellen – und die erste echte Warnung ist bereits da
Jahrelang klang es wie eine dieser futuristischen Warnungen aus Sicherheitskonferenzen, die man kurz liest und wieder vergisst. Irgendwann würden kriminelle Hacker künstliche Intelligenz nutzen, um eigenständig Sicherheitslücken zu finden, die bislang kein Mensch entdeckt hatte. Irgendwann würden Programme anfangen, selbst nach den Schwachstellen des Internets zu suchen. Genau dieser Punkt scheint jetzt erreicht zu sein. Google veröffentlichte am Montag einen Bericht, der in der Sicherheitsbranche für erhebliche Unruhe sorgt. Nach Angaben des Konzerns habe eine kriminelle Hackergruppe versucht, einen großangelegten Cyberangriff mit Hilfe eines KI-Modells vorzubereiten. Ziel war offenbar eine bislang unbekannte Sicherheitslücke in einem weit verbreiteten Open-Source-Verwaltungssystem. Solche Schwachstellen gelten in der Branche als besonders gefährlich, weil die Hersteller selbst noch nichts von ihnen wissen. Deshalb spricht man von sogenannten Zero-Day-Lücken.

Nach Darstellung von Google nutzten die Angreifer ein Modell, um die Schwachstelle nicht nur zu finden, sondern auch direkt für einen Angriff vorzubereiten. Genau davor warnen Sicherheitsforscher seit Jahren. Denn bisher galt die Suche nach solchen Lücken als extrem aufwendig. Oft arbeiteten spezialisierte Gruppen monatelang an einzelnen Systemen. Jetzt könnte ein Teil dieser Arbeit automatisiert werden. Besonders bemerkenswert ist dabei weniger die technische Seite als die Geschwindigkeit, mit der sich die Lage verändert. Noch vor wenigen Jahren galten Zero-Day-Lücken als seltene Ware, die auf illegalen Märkten Millionenbeträge erzielen konnte. Inzwischen sprechen Sicherheitsfirmen offen darüber, dass moderne KI-Systeme Schwachstellen in gigantischen Mengen aufspüren können.

Der Druck wurde zuletzt noch größer, nachdem das Unternehmen Anthropic sein neues Modell Mythos vorgestellt hatte. Laut Anthropic identifizierte das System tausende unbekannte Sicherheitslücken in großen Betriebssystemen und Internetbrowsern – darunter Fehler, die seit Jahrzehnten unentdeckt geblieben sein sollen. Gerade deshalb wurde das Modell nicht frei veröffentlicht, sondern nur ausgewählten Firmen und Behörden in den USA und Großbritannien zugänglich gemacht. Google erklärt, man habe den jüngsten Angriff rechtzeitig entdeckt. Die Sicherheitslücke sei geschlossen worden, bevor größerer Schaden entstanden sei. Die betroffene Software nennt der Konzern allerdings nicht. Auch die verantwortliche Hackergruppe bleibt offiziell unbekannt. Bekannt ist nur, dass der Angriff offenbar ein Python-Skript nutzte und darauf abzielte, Zwei-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Dafür hätten die Täter zusätzlich gültige Zugangsdaten wie Benutzernamen oder Passwörter benötigt.

 
Musk vs. Altman
Prozess zu OpenAI geht in Schlussphase
Die Tech- und Wirtschaftswelt schaut am Montag erneut auf ein Gericht im kalifornischen Oakland. Dort geht der Prozess von Multimilliardär Elon Musk gegen Sam Altman, den Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, in die Schlussphase. Dabei geht es um die grundlegende Frage, wie Unternehmen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) Milliarden verdienen, finanziert und aufgebaut werden sollen. In der vierten Prozesswoche wird erwartet, dass die beratende Jury eine erste Urteilsempfehlung abgibt.

Die Letztentscheidung in dem Zivilprozess liegt bei Richterin Yvonne Gonzalez Rogers. „Das Urteil in Oakland wird einen rechtlichen Präzedenzfall für eine Branche schaffen, die zum Zeitpunkt der Verabschiedung der entsprechenden Gesetze noch gar nicht existierte“, schrieb die Wirtschaftszeitschrift „Forbes“.

Denn werden OpenAI und seine Führungsriege verurteilt, würde sich die Umwandlung des Tech-Giganten von einer Non-Profit-Organisation (NPO) in eine hybride Form, bei der eine Non-Profit-Stiftung die Dachorganisation eines gewinnorientierten Unternehmens darstellt, als nicht rechtsmäßig herausstellen. Der Fall entscheidet laut „Forbes“ damit auch darüber, ob das Geschäftsmodell führender „KI-Labore“ legal ist oder große rechtliche Bedenken mit sich bringt.

 
Niederlage für Musk
US-Jury weist Klage gegen OpenAI ab
Der US-Multimilliardär Elon Musk hat im Prozess gegen den ChatGPT-Entwickler OpenAI und dessen Chef Sam Altman eine Niederlage erlitten. Die Geschworenen des Gerichts im kalifornischen Oakland kamen am Montag zu dem Schluss, dass Musk erst nach Ablauf der Verjährungsfrist vor Gericht gezogen war. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers urteilte entsprechend.

Musk verlangte unter anderem Schadenersatz in Höhe von bis zu 134 Milliarden Dollar (umgerechnet 114 Milliarden Euro), die Absetzung von Altman und Topmanager Greg Brockman sowie die Rückumwandlung des Unternehmens in eine rein gemeinnützige Organisation. Der Tech-Milliardär, ein früherer Geldgeber von OpenAI, warf Altman und Brockman vor, sie hätten „eine wohltätige Organisation gestohlen“.

Um diesen Vorwurf ging es zentral in dem elftägigen Prozess in Oakland. Am Ende entscheidend war aber der Zeitpunkt von Musks Klage im Jahr 2024. Er hatte die Unterstützung von OpenAI bereits 2020 vollständig eingestellt und konnte die Geschworenen nicht überzeugen, dass er erst später Verdacht über das Verhalten seiner einstigen Mitstreiter geschöpft habe. In Kalifornien verjähren solche Vorwürfe nach drei Jahren.

 
KI sollte die Zukunft verkaufen – jetzt verkauft sie plötzlich Angst: Ex-Google-Chef gnadenlos ausgepfiffen – Unsere Recherchen gegen Musk
Noch vor kurzer Zeit klang künstliche Intelligenz wie ein Werbeversprechen ohne Ende. Schneller arbeiten. Besser lernen. Krankheiten früher erkennen. Das Leben einfacher machen. Wer die großen Technologiekonzerne hörte, bekam den Eindruck, dass Widerstand kaum existiere. Die Zukunft sei angekommen und jeder werde davon profitieren. Inzwischen zeigt sich in den USA ein anderes Bild. Die Technik wächst weiter. Der Widerstand wächst schneller.

Der frühere Google-Chef Eric Schmidt bekam das vor wenigen Tagen direkt zu spüren. Bei einer Abschlussrede an der University of Arizona sprach er über den gewaltigen Wandel durch künstliche Intelligenz. Er erklärte den Studenten, dass die Entwicklung größer, schneller und folgenreicher sein werde als frühere technische Umbrüche. Statt Applaus kamen Buhrufe.

Es war kein Einzelfall. In den vergangenen Wochen häufen sich Umfragen, die eine deutliche Skepsis gegenüber künstlicher Intelligenz zeigen. Die Gründe sind dabei sehr unterschiedlich. Verbraucher ärgern sich über steigende Strompreise. Beschäftigte fürchten um Arbeitsplätze. Eltern sorgen sich um Auswirkungen auf Bildung und die psychische Gesundheit von Kindern. In vielen Regionen ist die Debatte inzwischen längst aus dem Internet herausgewachsen. Menschen demonstrieren gegen Rechenzentren. Kommunalwahlen werden davon beeinflusst. Lokalpolitiker berichten von wachsendem Druck. Teilweise wurden Grenzen überschritten. Im April soll ein zwanzigjähriger Mann aus Texas einen Molotowcocktail auf das Wohnhaus von OpenAI-Chef Sam Altman geworfen und zusätzlich Drohungen gegen die Firmenzentrale in San Francisco ausgesprochen haben. Gegen einen Stadtrat in Indianapolis wurden kurz zuvor dreizehn Schüsse auf seine Haustür abgegeben, nachdem er einem Rechenzentrumsprojekt zugestimmt hatte.

 
150 Milliarden Dollar weg – Musks Angriff auf OpenAI scheitert vorerst
Elon Musk wollte vor Gericht einen gewaltigen Schlag gegen OpenAI landen. Stattdessen bekam er nun selbst einen Rückschlag. Geschworene im Bundesgericht in Nordkalifornien wiesen seine Klage gegen OpenAI und Firmenchef Sam Altman einstimmig zurück. Als Begründung nannten sie die Verjährung der Ansprüche. Drei Wochen lang hatten die Geschworenen Unterlagen geprüft und Zeugen angehört. Musk wirft Altman seit Langem vor, OpenAI von einer gemeinnützigen Forschungseinrichtung in eine gewinnorientierte Struktur umgebaut zu haben.

Nach seiner Darstellung investierte er rund 38 Millionen Dollar und sieht frühere Vereinbarungen verletzt. Seine Forderung ging weit über Geld hinaus. Er verlangte 150 Milliarden Dollar Schadenersatz und wollte die heutige Führung aus dem Unternehmen entfernen. Das Geld sollte nach seinen Angaben an den gemeinnützigen Bereich von OpenAI gehen. Die Gegenseite zeichnete jedoch ein anderes Bild. OpenAI-Anwalt William Savitt erklärte vor Gericht, Musk reagiere auf eine Niederlage aus der Vergangenheit. Er erinnerte daran, dass Musk selbst vorgeschlagen haben soll, OpenAI unter die Kontrolle von Tesla zu bringen. Nachdem andere Mitgründer dies abgelehnt hätten, sei er ausgestiegen. Die Entscheidung der Geschworenen ist allerdings noch nicht das letzte Wort. Das endgültige Urteil liegt bei Richterin Yvonne Gonzalez Rogers.
 
Falsche Zitate von KI: "Als hätte ich einen Stock im Arsch"
Ein Buch über Wahrheit beinhält Zitate, die die KI erfunden hat. Besser kann man die Krise der Wahrheit und Ehrlichkeit in Zeiten der KI nicht auf den Punkt bringen

Es ist so circa das Peinlichste, das einem Autor passieren kann. Man schreibt ein Buch über Wahrheit in Zeiten der KI. Und dann stellt sich heraus: Viele Zitate im Buch sind erfunden. Die KI hat sie fabriziert. Genau das flog jetzt auf. Der Autor Steve Rosenbaum veröffentlichte das Buch The Future of Truth – es bekam viel Aufmerksamkeit. Sogar die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa schrieb das Vorwort. Doch die New York Times legte offen: Zitate darin sind von der künstlichen Intelligenz erfunden.

Wie ein Spiegel
Zum Beispiel wird der Technik-Kolumnistin Kara Swisher die Aussage in den Mund gelegt: "Das bestentwickelte KI-Sprachmodell ist wie ein Spiegel. Es reflektiert unsere eigenen Moralvorstellungen, geschliffen und wortgewandt, aber letztlich leer unter der Oberfläche. (...)" Absurd ist daran auch: Das klingt überhaupt nicht, wie Swisher spricht oder schreibt. Sie ist für ihren saloppen, unverblümten Stil bekannt. Die New York Times kontaktierte die Kolumnistin, ob sie dieses Zitat getätigt hatte. "Niemals", meinte Swisher. Und ergänzte, sie "klinge, als hätte ich einen Stock im Arsch." Allein dieser Satz zeigt, wie sich Swishers Sprache von den glatt gebügelten Formulierungen der KI abhebt.

 
Ich "schummle" auch ein wenig mit KI
Ein Viertel der täglichen KI-User schummelt an der Uni
Ein Viertel der Studierenden, die täglich generative Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, schummelt. Bei jenen, die KI seltener nutzen, sind es sieben Prozent. Das zeigt eine große Studie mit knapp 100.000 Studierenden von US-Unis.

KI-unterstütztes Fehlverhalten sei also „weder allgegenwärtig noch vernachlässigbar“, schreiben die Autoren im Fachjournal „Science“ und plädieren für eine Reform der Leistungsbewertung. Die Zahlen seien auch auf europäische Länder übertragbar.

“Sensible Verhaltensweisen“ gemessen
Künstliche Intelligenz (KI) hat Schummeln im Bildungsbereich auf ein neues Niveau gehoben, verlässliche Abschätzungen dazu fehlten bisher aber. Ein Team um Igor Chirikov von der University of California in Berkeley, dem auch Ivan Smirnov vom Complexity Science Hub (CSH) Wien angehörte, hat nun erstmals belastbare Daten geliefert.

Dazu haben sie 2024 eine große repräsentative Stichprobe von 20 großen öffentlichen forschungsintensiven US-Universitäten befragt. Sie verwendeten dabei eine indirekte Methode, „die darauf ausgelegt ist, sensible Verhaltensweisen zu messen, die Befragte bei einer direkten Befragung möglicherweise nur ungern offenlegen“, schreiben die Experten in der Publikation.

Je öfter genutzt, desto mehr geschummelt
Es zeigte sich, dass die KI-Nutzung unter Studierenden weit verbreitet ist: Zwei Drittel gaben an, im akademischen Jahr 2023/24 KI verwendet zu haben, 37 Prozent nutzten es regelmäßig (monatlich oder öfter).

 
Die KI-Rakete ist voll: Wie effizient sollen wir noch werden?
Der Traum vom KI-gestützten Mitarbeiter nimmt in immer mehr Firmen Form an. Aber können und wollen wir noch effizienter werden?

Was man heute in Mitarbeitergesprächen oft hört, ist das Wort "Effizienzsteigerung". Offenbar ist ein Gros von uns zu langsam beim Emails beantworten, beim Projektabschluss oder vergleichbaren Tätigkeiten. Wohl auch deshalb glauben und hoffen viele Firmen darauf, dass die KI-Blase nie platzen wird. Meta und Co. setzen fast alles auf diese Karte – entlassen tausende Mitarbeiter, um auch den Rest der Welt davon zu überzeugen, dass wir nur noch wenige Menschen brauchen werden, die dank KI wesentlich effizienter arbeiten können.

Spannend, dass Kritik nur selten laut wird. Die meisten von uns besuchen, wohl getrieben durch einen ungebrochenen Überlebenswillen, KI-Kurse und zahlen privat einen Chatgpt- oder Gemini-Account. "Alle sind im KI-Hype. Jeder muss KI verwenden. Zweifel daran zu haben, ist ein bisschen uncool", erklärt die Journalistin Corinna Milborn kürzlich in einem Interview kritisch.

 
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