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Künstliche Intelligenz

Plastische Chirurgie: KI weckt unrealistische Erwartungen
Vorab durch künstliche Intelligenz erstellte Fotos erlauben keine Aussage, was anatomisch wirklich möglich ist. Welche Probleme nach Eingriffen im Ausland auftreten.
Eine schmälere Nase, eine straffere Haut: Mit KI ist es möglich, ein Bild des eigenen Gesichts vorab so zu ändern, wie man gerne nach einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff aussehen würde. „Aber die KI verändert nicht nur Bilder, sondern auch Erwartungen“, sagte Albert Fuchs, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, bei der Jahrestagung seiner Fachgesellschaft.

„Die mit der KI erzielten Veränderungen wirken mitunter so fotografisch echt, dass sie wie ein bereits erreichtes Operationsergebnis erscheinen. Aber die KI kann nicht zeigen, was anatomisch und chirurgisch möglich ist und was in der Gesamtschau auch sicher durchzuführen ist.“

Plastische Chirurgen: Patienten umfassend aufklären
Das Problem sei, dass sich ein solches KI-Bild in den Köpfen der Patienten einbrennt und die Erwartungen an das OP–Ergebnis erhöht. „Aber eine Nase muss nicht nur zum Gesicht passen, sie muss auch eine gute Atmung ermöglichen.“ Ähnlich äußerte sich auch der Präsident der Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Rafic Kuzbari: „Wir sind zum Teil mit Patientenerwartungen konfrontiert, die nicht ganz realistisch sind.“

 
Gestern hat sich unsere Fünfjährige mit Chat GPT unterhalten-und sie fragte, wo bist du denn,GPT-ich bin an keinem Ort,sie bist du ein Roboter? GPT-ja so ähnlich ( GPT wußte das es sich um eine Fünfjährige handelt)....und wie siehst du aus? ich habe keinen Körper.......sie-Bist du nur ein MUND?, da lacht GPT-ha-ha-ha.....ne bin ich nicht....usw.usw......dann hat mein Sohn auf dessen Schoß sie saß gesagt, jetzt ist gut....................also alleine die Interaktion gestern, so um die 10 Minuten, war schon sehr spannend mit zuzuhören..............alle meine Aussagen zur KI bewahrheiten sich tgl. mehr und mehr..........:)
 
Sexualisierte KI-Deepfakes von 138 Politikerinnen gefunden – auch Lena Schilling betroffen
Eine EU-weite Studie fand zahlreiche Webseiten mit KI-generierten Nacktfotos von Politikerinnen. Auch die Grünen-Abgeordnete Lena Schilling wurde zum Opfer. Sie fordert schnelleres Handeln

Lena Schilling wurde übel, als sie erstmals KI-generierte Nacktfotos von sich im Internet sah, erzählt sie im Interview. Vor zwei Wochen wurde die EU-Abgeordnete der Grünen darüber informiert, dass derartige Webseiten mit sexualisierten Inhalten von ihr existieren. "Fotos von mir wurden auf KI-Plattformen verwendet, um mich gegen meinen Willen auszuziehen", erklärt Schilling im Gespräch mit dem STANDARD und den Salzburger Nachrichten.

Nach der Übelkeit kam die Wut, sagt Schilling: "Die Wut darüber, dass jemand glaubt, es ist okay, so etwas gegen den Willen von Frauen zu machen." Für sie war klar: Sie muss rechtliche Schritte setzen und versuchen, die Webseiten offline zu nehmen. Die EU-Abgeordnete und ihr Team haben die Fälle dokumentiert, gemeldet und bei der österreichischen Polizei angezeigt.

Frauen 33-mal häufiger betroffen
Schilling wurde im Rahmen einer Untersuchung der Berliner Denkfabrik Agora – Digitale Transformation auf die Inhalte hingewiesen. In einer aktuell laufenden Erhebung prüft Studienautor Benjamin Shultz, wie viele Abgeordnete im EU-Parlament und in nationalen Parlamenten in den 27 EU-Mitgliedsstaaten von gefälschten Nacktbildern im Netz betroffen sind.

 
USA und Russland streichen Ethik und menschliche Kontrolle aus UN‑Entwurf zu KI-Waffen
Bei Verhandlungen in Genf reisten beide Parteien mit einer Übermacht an Anwälten an

In den ersten 24 Stunden des Krieges gegen den Iran nutzte das US-Militär KI von Anthropic, um fast 1000 Ziele zu identifizieren, die sie bombardierten. Als am 28. Februar unbeabsichtigt eine Grundschule in Minab zerstört und mindestens 123 Kinder getötet wurden, verließ man sich blind auf Maven, ein KI-gestütztes System von Palantir. Die Nutzung von automatisierten Waffensystemen ist in kurzer Zeit von der theoretischen Überlegung zu einem manifesten Bestandteil im Kriegsgeschehen geworden – und schreitet schnell voran. Während Fachleute vehement warnen, ließen die USA und Russland jedoch jüngst entsprechende Regulierungen aus einem UN-Dokument streichen.

Weit verwässert
Anfang September fand in Genf ein Treffen von Hunderten Vertretern der UN-Mitgliedsstaaten statt. Sie sollten ein Abkommen zur Regulierung des Einsatzes tödlicher autonomer Waffen ausarbeiten. Es wäre der erste seiner Art. Rechtlich bindend wäre das Schriftwerk zu KI-Waffensystemen erst einmal nicht, es könnte jedoch den Weg für einen bindenden Vertrag ebnen, sollten sich die Staaten einigen.

 
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