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Klimawandel + Umweltschutz

Während in Deutschland lediglich über sogenannten Klimaschutz geredet und der Strom immer noch bis zu 25% aus Kohle bezogen wird, geht die Schweiz mit gutem Beispiel voran.

Auch in Sachen Demokratie könnte Deutschland von der Schweiz lernen.

StromquelleSchweizDeutschland
💧 Wasserkraftca. 55–60 %ca. 4–5 %
☢️ Kernenergie (AKW)ca. 30–35 %0 % (seit 2023)
🌬️ Windkraftca. 1 %ca. 30–35 %
☀️ Solarenergieca. 8–10 %ca. 15–17 %
🌱 Biomasseca. 2–3 %ca. 7–8 %
🔥 Kohlepraktisch 0 %ca. 20–25 %
🔥 Erdgassehr geringca. 10–15 %
 
Während in Deutschland lediglich über sogenannten Klimaschutz geredet und der Strom immer noch bis zu 25% aus Kohle bezogen wird, geht die Schweiz mit gutem Beispiel voran.

Auch in Sachen Demokratie könnte Deutschland von der Schweiz lernen.

StromquelleSchweizDeutschland
💧 Wasserkraftca. 55–60 %ca. 4–5 %
☢️ Kernenergie (AKW)ca. 30–35 %0 % (seit 2023)
🌬️ Windkraftca. 1 %ca. 30–35 %
☀️ Solarenergieca. 8–10 %ca. 15–17 %
🌱 Biomasseca. 2–3 %ca. 7–8 %
🔥 Kohlepraktisch 0 %ca. 20–25 %
🔥 Erdgassehr geringca. 10–15 %
die Schweiz hat unmengen an Gletschern, das kann sich Deutschland eben nicht einfach so aus dem Arsch ziehen du Experte
 
Umfangreiche Evakuierungen bei Waldbrand in Südfrankreich
An Frankreichs Atlantikküste bei Bordeaux sind Tausende Touristinnen und Touristen wegen eines Waldbrandes vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Wie die Präfektur in Bordeaux gestern Abend mitteilte, habe der in der Früh in der Ortschaft Saumos ausgebrochene Brand sich auf eine Fläche von 800 Hektar ausgedehnt.

Wegen extrem ungünstigen Wetters werde der Brand mit einem Großaufgebot von 500 Feuerwehrleuten, vier Löschflugzeugen und 150 Einsatzfahrzeugen bekämpft. Bisher sei niemand verletzt worden. Aus Sicherheitsgründen ordnete die Präfektin des Departements Gironde am Nachmittag umfangreiche Evakuierungen an.

Rund 700 Bewohnerinnen und Bewohner mussten zwei Stadtteile des Ortes Le Porge verlassen, der dortige Campingplatz „La Grigne“ mit rund 3.500 Urlaubern wurde geräumt. Die Betroffenen wurden zum nahe gelegenen Urlaubsort Lacanau dirigiert. Auch ein Strand von Le Porge, wo sich rund 600 Fahrzeuge befanden, wurde evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen wurden von rund 90 Beamten der Gendarmerie koordiniert.

Spital in Sizilien evakuiert
Auch auf der italienischen Insel Sizilien kämpfen Feuerwehrleute derzeit gegen zahlreiche Waldbrände. Seit dem Wochenende seien die Einsatzkräfte wegen mehr als tausend Bränden zu Löscharbeiten ausgerückt, teilte die Feuerwehr mit. Im Zentrum der Insel mussten wegen eines seit Tagen wütenden Feuers demzufolge über hundert Menschen aus einem Spital in Sicherheit gebracht werden. Die Lage sei „ernst“.

 
Klima-Expertin Engels: "Wir müssen mehr unwahrscheinliche Allianzen eingehen"
Die Soziologin Anita Engels erklärt, wie man die Klimawende doch noch organisieren könnte und was sie für einen schädlichen Denkfehler hält

Die deutsche Soziologin Anita Engels hat ein ambitioniertes Buch geschrieben: Die Klimawende jetzt organisieren. Strategien gegen Stillstand und Ohnmacht. Sie wirbt etwa dafür, dass engagierte Menschen sich in Beruf, Freundeskreis oder Vereinen zusammenschließen, um eine wirkungsvolle Klimapolitik anzukurbeln.

STANDARD: Umfragen zeigen, dass die meisten Menschen sich eine klimafreundliche Politik wünschen, etwa einen stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien. Warum überträgt sich dieser Wunsch so wenig auf die politische Umsetzung?

Engels: Der erste Grund ist, dass dieser Wunsch nach Klimaschutz sehr abstrakt ist. Je konkreter die Veränderung in den eigenen Lebensbereich rückt, desto geringer wird die Zustimmung. Der zweite Grund ist, dass die Politik im Moment von anderen Dingen angetrieben wird. Die Regierungen sagen in etwa: Wir haben eine Wirtschaftskrise und geopolitische Probleme, und Klimaschutz schadet der Industrie vor Ort eher.

STANDARD: Ist das nicht wahnsinnig kurzsichtig?

Engels: Ja, denn eigentlich wäre es eine Staatsaufgabe, den Industrien den Weg zu einer nicht-fossilen Wirtschaftsweise zu erleichtern und diesen Übergang möglichst schnell hinzubekommen.

 
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