Golf von MExiko
Tierbestände drastisch gesunken
In großen Bereichen des Golfs von Mexiko sind die Tierbestände sowie die genetische Vielfalt seit 2011 drastisch geschrumpft. Forschende vermuten einen Zusammenhang mit der schweren Ölkatastrophe auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010.
Von 2011 bis 2015 gingen die Bestände je nach Tiergruppe um 60 bis 85 Prozent zurück, stellte das Team um Tracey T. Sutton von der Nova Southeastern University fest. Die niedrige Zahl der Fische, Krebstiere und Kopffüßer in den Tiefen des Meeres halte seit mehr als einem Jahrzehnt an. Für die in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“) erschienene Studie wurden Daten bis 2023 aus verschiedenen Analysen ausgewertet.
Besonders stark betroffen sind ökologisch grundlegende Tiergruppen wie bestimmte Krill (Euphausiacea) und Laternenfische, die zu den Tiefseefischen zählen. Diese Arten tragen zum Kohlenstoffkreislauf bei und sind zentrale Nahrungsquellen für größere Meeresbewohner wie Thunfische, Wale und Delfine sowie für Seevögel.
Genetische Analysen von drei Laternenfischarten deuten zudem auf einen Rückgang der genetischen Vielfalt hin. Das sei sowohl eine Bestätigung des Bestandsrückgangs als auch eine Folge davon, berichten die Autoren und Autorinnen.
Natürliche Ursache unwahrscheinlich
Die verfügbaren Belege schließen den Erkenntnissen zufolge natürliche Phänomene als wahrscheinliche Ursachen aus. Vielmehr dürften ein großflächiges Verschmutzungsereignis und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen den Rückgang ausgelöst haben.
science.orf.at
Tierbestände drastisch gesunken
In großen Bereichen des Golfs von Mexiko sind die Tierbestände sowie die genetische Vielfalt seit 2011 drastisch geschrumpft. Forschende vermuten einen Zusammenhang mit der schweren Ölkatastrophe auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010.
Von 2011 bis 2015 gingen die Bestände je nach Tiergruppe um 60 bis 85 Prozent zurück, stellte das Team um Tracey T. Sutton von der Nova Southeastern University fest. Die niedrige Zahl der Fische, Krebstiere und Kopffüßer in den Tiefen des Meeres halte seit mehr als einem Jahrzehnt an. Für die in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“) erschienene Studie wurden Daten bis 2023 aus verschiedenen Analysen ausgewertet.
Besonders stark betroffen sind ökologisch grundlegende Tiergruppen wie bestimmte Krill (Euphausiacea) und Laternenfische, die zu den Tiefseefischen zählen. Diese Arten tragen zum Kohlenstoffkreislauf bei und sind zentrale Nahrungsquellen für größere Meeresbewohner wie Thunfische, Wale und Delfine sowie für Seevögel.
Genetische Analysen von drei Laternenfischarten deuten zudem auf einen Rückgang der genetischen Vielfalt hin. Das sei sowohl eine Bestätigung des Bestandsrückgangs als auch eine Folge davon, berichten die Autoren und Autorinnen.
Natürliche Ursache unwahrscheinlich
Die verfügbaren Belege schließen den Erkenntnissen zufolge natürliche Phänomene als wahrscheinliche Ursachen aus. Vielmehr dürften ein großflächiges Verschmutzungsereignis und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen den Rückgang ausgelöst haben.
Tierbestände drastisch gesunken
In großen Bereichen des Golfs von Mexiko sind die Tierbestände sowie die genetische Vielfalt seit 2011 drastisch geschrumpft. Forschende vermuten einen Zusammenhang mit der schweren Ölkatastrophe auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010.