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Kriegsschuldige der Balkankriege (sicht der westeuropäer)

tja fremde länder ist vielleichtn nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz so falsch, schließlich wollten Slowenien etc aus jugoslawien austreten oder etwa nicht und dadurch kam es dann zu auseinandersetzungen, so gesehen kann man das schon als eindringen in fremde länder sehen, wenn sich diese länder als unabhängig erklären.

Und über Ks braucht man sich nicht ewig streiten, denn es ist ganz klar, dass die damalige serbische Regierung viel zu sehr damit beschäftigt war Kriege zu führen als den Menschen in Ks endlich die Rechte, die eigentlich jedem menschen zustehen zu geben. Somit wär die schuldfrage wohl auch hier geklärt. Du kannst mir ehrlich nicht erzählen dass Serbien nicht die alleinige schuld dafür trägt, dass die Situation in Ks so dermaßen eskaliert ist :rolleyes:

Nein, es geht mir nicht um die geschichtlichen Hintergründe und was war und so. Sondern um die Wortwahl. Das es zum Krieg kam spielten X Faktoren eine Rolle. Aber bestimmt nicht weil Serben einfach bock hatten mal in wild fremde Länder (weit weg) einzumarschieren und dort aus spass zu mit dem Gewehr zu schiessen. - Es kommt in etwa so rüber.
 
ja hast recht, dann ist es natürlich in ordnung, dass die serbische Armee in Ks gewütet, war ja schließlich das eigene land :rolleyes:
Wenn du das Kosovo als albanisch betrachtest, dann ist das OK. Ist deine private Sache und natürlich sehen das die einen so, die anderen so. Aber es war von der offiziellen seite her immer noch serbisches Land (innerhalb der Staatsgrenzen) und ist es auch de facto heute noch (wie lange, weiss ich nicht). Darum ging ich auf deine Wortwahl ein "fremde Länder".
 
Festgenommen und sofort hingerichtet
Video über Kriegsverbrechen von Kroaten und Bosniaken an Serben 1995 löst in Serbien heftige Reaktionen aus

BELGRAD taz Ein serbischer Zivilist kniet, die Arme über dem Kopf. Ein bewaffneter, uniformierter Mann tritt ihn mit dem Fuß in den Bauch. "So macht man das", sagt der Soldat und schießt ihn nieder. Andere Mitglieder einer bosniakischen Milizeneinheit schauen zu. Diese Videoaufnahme sendete der Belgrader TV-Sender "B 92" vor wenigen Tagen. Das Filmmaterial vom August 1995 zeigt, wie in Kroatien während der Militäraktion "Oluja" (Sturm) zur Rückeroberung der Krajina kroatische und bosniakische Soldaten serbische Flüchtlinge quälen und verlassene serbische Dörfer in Brand setzen. Laut Augenzeugenberichten und wie auf dem Video zu sehen hätten die kroatische paramilitärische Einheit "Schwarze Mambas" und die Einheit der bosnischen Armee "Hamze" Dutzende Männer aus serbischen Flüchtlingskolonnen festgenommen und an Ort und Stelle hingerichtet.


taz, die tageszeitung :: Archiv
 
Kroatischer Menschenrechtler: Rund 40 Krajina-Serben bei Dvor getötet
Helsinki-Komitee äußerte sich nach Veröffentlichung von Erschießungsvideo

Belgrad - In der kroatisch-bosnischen Grenzstadt Dvor an der Una sind nach Angaben des Helsinki-Komitees für Menschenrechte in Kroatien im August 1995 rund 40 Krajina-Serben ermordet worden. Der Leiter des Komitees, Zarko Puhovski, sagte der in Novi Sad erscheinenden Tageszeitung "Gradjanski list", dass die Morde teils in den letzten Tagen der kroatischen Militäroffensive "Oluja" (Sturm) zur Rückeroberung der Krajina in den ersten August-Tagen und teils zwei Wochen später verübt worden seien.

Zu jener Zeit führten Puhovski zufolge Einheiten der kroatischen und der bosnischen Armee gemeinsame Militäraktionen auf dem Gebiet von Dvor durch. Zu diesen Einheiten hätten auch die kroatischen Milizen "Schwarze Mambas" und die bosniakischen "Hamzas" gehört.

Das Helsinki-Komitee habe keine Information darüber, wer für die Tötung der serbischen Flüchtlinge verantwortlich sei, betonte Puhovski weiter. "Unsere Aufgabe war es nur, die Opfer aufzuzählen und festzustellen, welche Einheiten auf dem Gebiet aktiv waren", stellte er fest.

Die Ermordung von Zivilisten im Zusammenhang mit der Operation "Sturm" sorgte in der Vorwoche erneut für Aufsehen, als der Belgrader Sender "B-92" ein Video ausstrahlte, das die Ermordung eines Serben aus der Krajina sowie die Misshandlung weiterer Serben zeigte. Die serbischen Behörden bezichtigten die "Schwarzen Mambas" bzw. die "Hamzas" der Taten. Tausende Krajina-Serben befanden sich damals auf der Flucht nach Bosnien-Herzegowina oder Serbien.

Die serbische Regierung rief die bosnischen Behörden am Dienstagabend auf, den ehemaligen Kommandanten des Fünften Armee-Korps, General Arif Dudakovic, wegen Kriegsverbrechen festzunehmen. Dudakovic wies die Vorwürfe zurück. Das Fünfte Korps operierte laut dem Helsinki-Komitee im August vor elf Jahren bei Dvor an der Una. Mit dem Erschießungsvideo befassen sich inzwischen die Justizbehörden in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien.

derStandard.at
 
Man beachte, das amtliche links aus Kanada die Grausamkeiten und Verbrechen gut belegen und Kanadische Soldaten gegen den UN - Befehl, sogar Kroatische Soldaten aus Agim Cekus Einheit erschossen, als sie Zivilisten massakrierten.

Wie Kanadier Agim Cekus Massaker in Medak erlebten

Kanadas grösste militärische Auseinandersetzung seit dem Korea-Krieg

Während der kroatischen Erstürmung des Medak-Tales, das Ende 1993 noch von den Serben gehalten wurde, waren die Kanadier wohl die am intensivsten in den Krieg involvierte UN-Truppe. Aber immer noch wird aus politischen Gründen diesem Ereignis kaum Beachtung geschenkt.

Die kanadische UN Truppe im Medak-Tal

Ungeachtet der Intensität dieses Kampfes war er (UN Offizier Stopford) mehr über die kroatischen Truppen an der unmittelbaren Front besorgt. Sie schienen eine Spezial-Einheit zu sein, die sich zu allen, was er bisher am Balkan gesehen hatte, total unterschied. Gut ausgerüstet mit einer Auswahl modernster Waffen, die Mitglieder waren alle jung, fit und vor Kraft protzend. Die Männer von Stopford haben beobachtet, wie ein Teil der kroatischen Truppen durch US-Helfer ausgebildet und trainiert wurden.

Die Kroaten liesen sich durch die Präsenz der kanadischen UN-Truppen nicht beeindrucken. Im Tal von Medak konnte man dumpfe Explosionen hören und man hörte gelegentlich vereinzelte Schüsse. Gleich vorne bei einer Gruppe von Gebäuden hörte Stopford plötzlich laute Schreie, die begleitet wurden von Maschinengewehr-Salven. Kurz auf einen Augeblick der Stille folgte ein heiseres Gelächter. Einen kurzen Moment später lies eine Explosion die Erde erbeben und ein Gebäude auf einem Bauernhof ging in Flammen auf. Stopford rannte umgehend zurück zu seinen APC und nahm per Funk Kontakt zu seinem Hauptquartier auf. Mit einer emotionell beladenen Stimme versuchte Stopford zu erklären dass die Kroaten "ethnische Säuberungen" im Medak-Tal begonnen hätten. "Sie müssen einschreiten", schrie er, "Sie bringen Menschen um! wir können nicht warten!".

Lt. Col Celvin, der sich vier Kilometer weiter hinter befand, brauchte Stopfords Report nicht, um zu wissen, was vor sich ging. Im Tal war überall Feuer zu sehen. Er nahm per Funk Kontakt mit dem UN-Hauptquartiwer in Zagreb auf und verlangte die Erlaubnis sofort einzugreifen. Er erhielt den Befehl seine Position nicht zu verlassen und Beweise für einen späteren UN-Kriegsverbrecher-Prozess zu sammeln. Stopford war ausser sich.

Er verlies seinen APC, lief in die Richtung der kroatischen Positionen, wo ein kleines Dorf in Flammen stand. Immer noch waren Schüsse zu hören, die von betrunkenen Gelächter begleitet wurden. Ein betrunkener kroatischer Soldat kam aus einem Gebäude heraus und torkelte geradewegs auf Stopford zu. Im Gebäude konnte man die Schreie eines Mädchens hören. Auf dem Kopf des kroatischen Soldaten befand sich eine blutverschmierte Unterhose. Der Kanadier trat vor, setzte ein Magazin in seine Waffe und löste den Hebel der Sicherung. Stopford wollte, mitgerissen von Entsetzen und Wut, den Kroaten an Ort und Stelle umbringen. Der Kroate grinste, schmiss sein Gewehr auf den Boden und hob seine Hände in die Höhe. Er war nun unbewaffnet. Es wäre kaltblütiger Mord gewesen, ihn jetzt zu erschiessen. Stopford konnte es nicht tun. Als er zurück zu seinen Posten lief, konnte er die betrunkenen Vergewaltiger lachen hören.

Als die Sonne am Horizont zu sehen war, konnte man ein Medak-Tal sehen, dass erfüllt war von Rauchschwaden und Flammen. Während die frustrierten Soldaten von 2PPCLI auf den Befehl warteten in das Tal zu marschieren, wurde die ethnische Säuberung fortgesetzt, die begleitet wurde von Schüssen und Schreien.

Die Kroaten begannen sich auf ihre vorherigen Linien zurückzuziehen, wobei sie alles mitnahmen, was sie bei ihren Brandschatzungen nicht zerstören konnten. Der gesamte Viehbestand wurde quasi standrechltich erschossen, und Häuser wurden in Brand gesteckt.

Französische Aufklärungstruppen und Mitglieder des kanadischen Kommandos marschierten in das Tal ein und fanden schnell Leichen von serbischen Zivilisten, einige fingen bereits an zu verwesen, andere wurden erst vor kurzem niedergemetzelt. In einem Dorf sah Celvin die Leichen zweier junger Mädchen, die wiederholt vergewaltigt wurden und die danach - an Stühlen gefesselt - angezündet wurden.

Verwesende Leichen

Beständig fiel der Regen die ganze Nacht lang. Kanadische Soldaten waren im "Niemandsland" stationiert und sie erwarteten einen möglichen Gegenangriff, entweder von der Serben oder von den Kroaten. Schliesslich sind in den frühen Morgenstunden Teams der UN-Zivilpolizei angekommen um die ermordeten Opfer und die abgebrannten Ruinen in Augenschein zu nehmen. Die verwesenden Leichen die im freien herumlagen wurden katalogisiert und dann der Friedensmission zur Bestattung übergeben. Die emotionalen Auswirkungen auf die Kanadier waren unkalkulierbar. Sie haben verwesende Leichen gesehen und sie lebten mit dem immerwährenden Gestank des Todes. Sie haben hilflos mitansehen müssen, wie Leute gestorben sind oder ermordet wurden.

Als jedoch die Verluste bekanntgegeben wurden, die von den kanadischen Truppen den kroatischen Kräften zugefügt wurden, wuchs ihre Moral wieder an. Offiziell gaben die Kroaten zu, dass 20 ihrer Soldaten durch die UN Truppen im Medak-Tal aufgerieben wurden. Inoffiziell hat man den Verlust auf 30 Tote und 100 Verletzte beziffert.

Es war die schwerste Operation, in der die kanadischen Truppen seit dem Korea-Krieg involviert waren. Und trotzdem hatten sie nur vier verwundete und einen Toten zu beklagen.

http://www.ltgov.bc.ca/whatsnew/sp/sp_jul30_2003.htm
http://www.ltgov.bc.ca/whatsnew/sp/sp_sep28_1_2003.htm
Professionalism Under Fire: Canadian Implementation of the Medak Pocket Agreement, Croatia 199
The Medak Pocket
NATIONAL SECURITY AND THE FUTURE
 
Nein, es geht mir nicht um die geschichtlichen Hintergründe und was war und so. Sondern um die Wortwahl. Das es zum Krieg kam spielten X Faktoren eine Rolle. Aber bestimmt nicht weil Serben einfach bock hatten mal in wild fremde Länder (weit weg) einzumarschieren und dort aus spass zu mit dem Gewehr zu schiessen. - Es kommt in etwa so rüber.

dann hab ich mich wohl falsch ausgedrückt, ich hab sicher nicht gesagt dass die serben, aus spass gerne leute umbringen.

Vonmiraus dann ist eben die JNA ins eingene Land einmarschiert. Nur die länder hatten sich für unabhängig erklärt. Und wem passte das nicht, dem jugoslawischen Oberhaupt, und wer war das jugoslawische oberhaupt, genau Milosevic, und von wem wurde dieser unterstütz, vom serbischen volk natürlich. Erklär mir doch mal bitte wies die Serben die einzigen waren welche sich dagegen sträubten dass jeder sein eigenes Land kriegt. Ich mein das war doch schon beschlossene sache oder etwa nicht. Hätte Milos nicht auf die Vereinigunen aller serbischen Gebiete bestanden, hätte es vielleicht gar nicht mal so einen schlimmen krieg gegeben. Klar waren mehrere Faktoren schuld, aber milosevic war an der Spitze, d.h. er trug den Großteil der Verantwortung, schließlich hatte er die Befehlsgewalt.
Und dann die ganzen späteren Sachen in Bosnien und Ks die ganzen Säuberungen und massenvergewaltigungen, war das dann auch die JNA :rolleyes:
 
dann hab ich mich wohl falsch ausgedrückt, ich hab sicher nicht gesagt dass die serben, aus spass gerne leute umbringen.

Vonmiraus dann ist eben die JNA ins eingene Land einmarschiert. Nur die länder hatten sich für unabhängig erklärt. Und wem passte das nicht, dem jugoslawischen Oberhaupt, und wer war das jugoslawische oberhaupt, genau Milosevic, und von wem wurde dieser unterstütz, vom serbischen volk natürlich. Erklär mir doch mal bitte wies die Serben die einzigen waren welche sich dagegen sträubten dass jeder sein eigenes Land kriegt. Ich mein das war doch schon beschlossene sache oder etwa nicht. Hätte Milos nicht auf die Vereinigunen aller serbischen Gebiete bestanden, hätte es vielleicht gar nicht mal so einen schlimmen krieg gegeben. Klar waren mehrere Faktoren schuld, aber milosevic war an der Spitze, d.h. er trug den Großteil der Verantwortung, schließlich hatte er die Befehlsgewalt.
Und dann die ganzen späteren Sachen in Bosnien und Ks die ganzen Säuberungen und massenvergewaltigungen, war das dann auch die JNA :rolleyes:


boaaaahh alte du hast keine ahnung...hör lieber auf bevor du dich noch lächerlicher machst :rolleyes:........
 
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