Ich erinnere mich noch an die Kommentare von serbischen Nationalisten auf X, Instagram oder Youtube, oder hier im BF auch von Maradona, die den Kosovaren nach der Wiederwahl von Donald Trump sinngemäß drohten: „Ihr Albaner wart für Hillary Clinton, aber Trampe Srbine hat gewonnen. Das wird Trampe Srbine euch nicht verzeihen und jetzt ist es aus mit euch. Serbien wird sich Kosovo einverleiben. UUAAAHH Trampe Srbine UAAAHH". Diese armseligen Gestalten haben aber Trampe Srbines Eier umsonst in den Mund genommen.
Maradona zog auch mal Parallelen zum Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien, bei dem Aserbaidschan zuvor von Armeniern besiedelte Gebiete militärisch zurückerobert hat. Er wird immer mutiger mit seiner Kriegs-Rhetorik, weil er das von seinem Wunschvater Vucic so vorgelebt bekommt und er seinen Anhängern glauben lassen möchte, dass Trampe Srbine sie im Bezug auf Kosovo unterstützen wird.
Aber es kommt für Maradona noch schlimmer:
Es handelt sich hier nicht um Meinungen, Wunschdenken oder Wahlkampfparolen, sondern um eine formell im US-Bundesrecht festgeschriebene außenpolitische Grundsatzentscheidung. Diese ist Teil des National Defense Authorization Act (NDAA) und findet sich konkret in
SEC. 1280. RELATIONS BETWEEN KOSOVO AND SERBIA.
Der Gesetzestext wurde am 18. Dezember 2025 verabschiedet und von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet, womit diese Position ausdrücklich unter seiner Präsidentschaft verbindlich im US-Bundesrecht festgeschrieben wurde.
Darin wird ausdrücklich festgelegt, dass die USA keine Grenzänderungen, Gebietstausche oder ethnisch begründeten Teilungen im Westbalkan als Mittel zur Konfliktlösung unterstützen, ausdrücklich auch im Kontext Kosovo–Serbien.
Zitat (Original, US-Gesetzestext):
"It shall not pursue any policy that advocates for land swaps, partition, or other forms of redrawing borders along ethnic lines in the Western Balkans as a means to settle disputes between nation states in the region."