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foxy black
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Kammerdiener des Papstes festgenommen - Verratsverdacht
Seit Wochen spielte ein Insider Journalisten vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan zu - nun haben die Ermittler einen Verdächtigen inhaftiert. In seiner Wohnung wurden stapelweise Unterlagen gefunden. Es soll sich laut italienischen Zeitungen um einen Diener des Papstes handeln.
Rom - Normalerweise dringt nichts nach draußen, wenn römische Kardinäle die politischen und finanziellen Verhältnisse im Kirchenstaat sortieren. Sie regeln ihre Macht- und Geldgeschäfte am liebsten unter sich, hinter den dicken Mauern des Vatikans, möglichst unbehelligt von den Medien. Doch in den vergangenen Monaten gelangten immer wieder geheime Informationen in die Öffentlichkeit.
Monatelang suchten die Ermittler nach dem Maulwurf. Der Vatikan sprach von "VatiLeaks" - in Anspielung auf die Veröffentlichung geheimer US-Botschaftsdepeschen auf der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Papst Benedikt XVI. beauftragte Mitte März eine Sonderkommission mit den Ermittlungen.
Nun wurde bekannt, dass der Informant offenbar einer der engsten Mitarbeiter des Papstes ist: ein Diener.
G. soll Journalist Material für sein Buch geliefert haben
Der Maulwurf spielte Journalisten Dokumente zu, die in alle Bereiche des vatikanischen Alltags reichten. So erfuhr die Öffentlichkeit von einem Netz aus Lügen, Korruption und Missmanagement - und sogar von einem möglichen Attentat auf den Papst.
"VatiLeaks": Butler des Papstes soll Vatikan-Maulwurf sein - SPIEGEL ONLINE
Seit Wochen spielte ein Insider Journalisten vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan zu - nun haben die Ermittler einen Verdächtigen inhaftiert. In seiner Wohnung wurden stapelweise Unterlagen gefunden. Es soll sich laut italienischen Zeitungen um einen Diener des Papstes handeln.
Rom - Normalerweise dringt nichts nach draußen, wenn römische Kardinäle die politischen und finanziellen Verhältnisse im Kirchenstaat sortieren. Sie regeln ihre Macht- und Geldgeschäfte am liebsten unter sich, hinter den dicken Mauern des Vatikans, möglichst unbehelligt von den Medien. Doch in den vergangenen Monaten gelangten immer wieder geheime Informationen in die Öffentlichkeit.
Monatelang suchten die Ermittler nach dem Maulwurf. Der Vatikan sprach von "VatiLeaks" - in Anspielung auf die Veröffentlichung geheimer US-Botschaftsdepeschen auf der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Papst Benedikt XVI. beauftragte Mitte März eine Sonderkommission mit den Ermittlungen.
Nun wurde bekannt, dass der Informant offenbar einer der engsten Mitarbeiter des Papstes ist: ein Diener.
G. soll Journalist Material für sein Buch geliefert haben
Der Maulwurf spielte Journalisten Dokumente zu, die in alle Bereiche des vatikanischen Alltags reichten. So erfuhr die Öffentlichkeit von einem Netz aus Lügen, Korruption und Missmanagement - und sogar von einem möglichen Attentat auf den Papst.
"VatiLeaks": Butler des Papstes soll Vatikan-Maulwurf sein - SPIEGEL ONLINE
