Moldawien ruft Notstand bei Energie aus
Das Parlament in Moldawien hat gestern die Einführung eines 60-tägigen Notstands bei Energie beschlossen, nachdem russische Angriffe in der benachbarten Ukraine eine Stromleitung lahmgelegt hatten, die den Großteil des Energiebedarfs des Landes deckt.
Die Maßnahme, die von der proeuropäischen Regierung des Landes eingebracht wurde, wurde im 101-köpfigen Parlament mit 72 Stimmen angenommen. Die oppositionellen Sozialisten und Kommunisten lehnten die Entscheidung ab.
„Maßnahme aus Verantwortungsbewusstsein“
Das sei „keine Maßnahme, die aus Panik, sondern aus Verantwortungsbewusstsein heraus getroffen wird“, erklärte Regierungschef Alexandru Munteanu vor der Abstimmung.
Hintergrund ist, dass die frühere Sowjetrepublik Strom aus dem benachbarten EU-Mitgliedsland Rumänien importiert, insbesondere über eine Stromleitung (Issacea-Vulcanesti-Leitung) die auch durch den Süden der Ukraine verläuft.
Sandu: Russland für Unterbrechung verantwortlich
Wie die moldawische Staatspräsidentin Maia Sandu auf der Plattform X mitteilte, wurde die „wichtigste Stromverbindung“ des Landes nach Europa allerdings unterbrochen – die Verantwortung dafür trage Russland, kritisierte sie.
Das Parlament in Moldawien hat gestern die Einführung eines 60-tägigen Notstands bei Energie beschlossen, nachdem russische Angriffe in der benachbarten Ukraine eine Stromleitung lahmgelegt hatten, die den Großteil des Energiebedarfs des Landes deckt.
Die Maßnahme, die von der proeuropäischen Regierung des Landes eingebracht wurde, wurde im 101-köpfigen Parlament mit 72 Stimmen angenommen. Die oppositionellen Sozialisten und Kommunisten lehnten die Entscheidung ab.
„Maßnahme aus Verantwortungsbewusstsein“
Das sei „keine Maßnahme, die aus Panik, sondern aus Verantwortungsbewusstsein heraus getroffen wird“, erklärte Regierungschef Alexandru Munteanu vor der Abstimmung.
Hintergrund ist, dass die frühere Sowjetrepublik Strom aus dem benachbarten EU-Mitgliedsland Rumänien importiert, insbesondere über eine Stromleitung (Issacea-Vulcanesti-Leitung) die auch durch den Süden der Ukraine verläuft.
Sandu: Russland für Unterbrechung verantwortlich
Wie die moldawische Staatspräsidentin Maia Sandu auf der Plattform X mitteilte, wurde die „wichtigste Stromverbindung“ des Landes nach Europa allerdings unterbrochen – die Verantwortung dafür trage Russland, kritisierte sie.