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Moldawien News

Albanesi

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http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1507696,00.html

Am Sonntag (6.3.) ist in Moldawien ein neues Parlament gewählt worden. Die Moldawier wollen endlich Fortschritt - doch die Wahlbeobachter der OECD sehen das Land eher im Rückwärtsgang.



In der Republik Moldawien, nach Albanien eines der ärmsten Länder Europas, ist am Sonntag (6.3.) ein neues Parlament gewählt worden, das dann auch den Präsidenten bestimmen wird. Mit endgültigen Ergebnissen ist erst im Laufe der nächsten Tage zu rechnen. Überraschungen wird es aber wohl nicht geben. Die Kommunisten sind Favoriten, Umfragen prognostizierten eine Mehrheit von zwischen 49 und 62 Prozent der Stimmen für die Kommunisten. Dennoch gilt die Wahl Richtungswahl, in der sich auch entscheidet, wie ernst es den Moldauern und vor allem der regierenden kommunistischen Partei mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist.



Die Moldau ist eine Nachfolgerepublik der Sowjetunion und wird mit dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union in den nächsten Jahren zum EU-Nachbarn. Doch bisher macht das Land mit anderen Themen Schlagzeilen: Menschenhandel, Schmuggel und den Konflikt mit dem russisch-sprachigen Osten des Landes, der Region Transnistrien.




Mehr Informationen zu Moldawien finden Sie auf der DW-WORLD Europakarte




"Alle Leute hier wollen Veränderung, sie wollen nach Europa und ein besseres Leben", meint Maria Varnik. "Wir wollen nicht so ein Chaos wie jetzt, wir wollen etwas Neues, etwas Intelligenteres." Sie verteilt im Zentrum der moldauischen Hauptstadt Chisinau Zeitungen mit Werbung für ihre Partei, die Christdemokraten. Die Oppositionspartei hat im Wahlkampf die Farbe Orange aus der Ukraine übernommen und hofft nun darauf, dass der Funke der Freiheit auf das kleine Land zwischen Rumänien und der Ukraine, zwischen Europa und Russland, überspringt.





Doch im Zentrum der Stadt hatten sich in den Tagen vor der Wahl nur knapp hundert Männer vor dem Präsidentenpalast versammelt. Und das nicht mal wegen der bevorstehenden Parlamentswahl. Sie gedenken des Beginns des bewaffneten Konflikts mit der abtrünnigen Region Transnistrien vor 13 Jahren, der bis heute das Land teilt. Kaum einer trägt orange, dagegen einige Männer gelbe Schals und Armbinden - das Zeichen des "Blocks Demokratisches Moldau", einem oppositionellen Parteienbündnis im Parlament.



"Polizei eine Propaganda-Behörde"



Vor zwei Jahren schlossen sich drei und später noch mehr Parteien zu diesem Block zusammen, als immer deutlicher wurde, dass die seit 2001 regierende kommunistische Partei die Entwicklung von Demokratie im Land zurückdrehen will. Serafim Urechean, Bürgermeister von Chisinau und einer der drei Spitzenkandidaten des Blocks wirft der kommunistischen Regierung auch massive Manipulationen im Vorfeld der Wahl vor: "Die Kommunisten nutzen ihren Einfluss auf die Verwaltung aus und haben die Polizei in eine Propaganda-Behörde verwandelt", sagt er. "Die Polizisten reißen Plakate auf der Straße ab und üben Druck auf die Opposition aus."



Kandidaten seien in einigen Regionen am Wahlkampf gehindert und verhaftet worden. Zudem könne ein Viertel der Moldauer in Transnistrien und im Ausland nicht wählen, weil es zu wenige Wahllokale gebe. Auch internationale Organisationen, wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sehen Rückschritte in der Demokratie-Entwicklung. Wurden die Wahlen der Jahre 1998 und 2001 noch als den "internationalen Standards entsprechend" gelobt, so kritisierte die OSZE schon im Vorfeld dieser Abstimmung den Missbrauch der öffentlichen Verwaltung durch die Regierungspartei und die Situation der Medien. In den staatlichen Medien werde massiv für die regierende Partei berichtet, der Zugang der Opposition zu den Medien sei dagegen eingeschränkt.





Wegen unklarer Regeln im Wahlgesetz hatten die größten privaten Fernsehsender erklärt, überhaupt nicht über die Wahlen zu berichten, so Dorin Chirtoaca vom Helsinki Komitee für Menschenrechte: "Man kann praktisch von einer Informationsblockade während des Wahlkampfes sprechen", sagt Chirtoaca. Der Wahlkampf begann erst mit den Fernsehdebatten zehn Tage vor der Wahl. Aber damit ist die Zeit viel zu kurz, damit sich die Bürger wirklich eine Meinung über die Kandidaten bilden könnten. "Das was man vorher in den Nachrichten sehen konnte, war auf der einen Seite sehr wenig und auf der anderen Seite, berichten die Medien, die landesweit zu empfangen sind, zum Vorteil der Regierung."



Meinungsmonopol der Kommunisten



So bleibt das Meinungsmonopol bei den Kommunisten, deren Vorsitzender und Präsident der Republik Moldau, Vladimir Voronin, durchaus Rückhalt in der Bevölkerung hat. Vor allem auf dem Land und bei den Rentnern, deren Pensionen in den vergangenen Jahren erhöht wurden, erhalten Voronin und die Kommunisten Unterstützung. Woronin erklärte nach der Stimmabgabe in der Hauptstadt Chisinau, er habe "für das Volk von Moldawien" gewählt.





Die Opposition konkurriert untereinander, jede Partei verfolgt ihre eigenen Interessen. Selbst eine Zusammenarbeit zwischen der jetzigen Opposition und den Kommunisten halten internationale Beobachter nach der Wahl für möglich. Bei den Parlamentswahlen geht es schließlich auch um die politische Zukunft des Präsidenten. Über eine Wiederwahl Voronins entscheidet das Parlament - dafür braucht er mindestens 61 von 101 Stimmen.



Wahltaktische Reformfreundlichkeit



Zwar zeigt sich Voronin, dem aktuellen Trend folgend, europa- und reformfreundlich. Er will, so scheint es, die Stimmung in der Bevölkerung auffangen. In dieser Woche traf er in Kiew noch den ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko und in Chisinau den georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili. Doch Beobachter sehen darin wahltaktische Manöver. Und auch der georgische Präsident sagte, er sei nicht gekommen Voronin zu unterstützen, sondern die Demokratie in der Moldau.



Dem folgend rief auch die moldauische orange "Mini-Bewegung" der Christdemokraten, die Kommunisten auf, die demokratischen Regeln zu achten. Christdemokraten-Sprecher Vlad Cubreacov: "Falls die Fälschungen massiv sein werden, werden die Straßen voll sein. Das hängt aber davon ab, wie das Regime von Voronin sich verhalten wird."
 
Moldawien ist eine ehemalige Sowjetrepubliken gewesen und deshalb ist sie zu Osteuropa gehörig , also ab damit ins Forum für aussenpoliotik!!
 
Albanesi schrieb:
In der Republik Moldawien, nach Albanien eines der ärmsten Länder Europas,

Ja was ist denn das??? :roll:

:D :lol:
:bigsmurf: :blob6: :blob8: :wav: :blob8: :blob6: :bigsmurf:
 
Albanesi schrieb:
Hmmm die Moldawier haben aber die gleichen wurzeln wie die balkanesischen Rumänen und untereinander können sich verständigen , also können die Moldawier doch eher als Balkanesen gelten !

Moldawien wird tatsächlich zu Südosteuropa gerechnet. Es ist nicht mehr oder weniger balkanisch als Rumänien und war früher ein Teil Rumäniens
stabili-82x130.jpg
 
Albanesi schrieb:
Doch bisher macht das Land mit anderen Themen Schlagzeilen: Menschenhandel, Schmuggel und den Konflikt mit dem russisch-sprachigen Osten des Landes, der Region Transnistrien.

In Transnistrien leben
40% Rumänen
28% Ukrainer
25% Russen

Siehe auch: Ethnische Karte von Moldau(Moldawien).

Jedoch regieren dort die 25% Russen über die anderen Völkerschaften und dieser anormale Zustand wird von den dort stationierenden russischen Truppen erhalten. Sie haben 1992 den Osten Moldawiens(Transnistrien) besetzt und seither unterstützten sie dort den Separtismus der während der Sowjetzeit kolonisierte russischen Minderheit.. Das was Russland dort treibt ist pures Verbrechen.
 
DER RUMÄNISCHE PRÄSIDENT SCHLÄGT DIE VEREINIGUNG MIT MOLDAWIEN (BESSARABIEN) VOR !!!

LATEST

President proposed unification with Basarabia


Romanian President Traian Basescu told the Basarabia Olympics laureates on Saturday that Bucharest officials had proposed that the Moldovan Republic should join the EU together with Romania, Rompres says. Traian Basescu said: "I want to tell you something to the extent to which it can be told: Romania made an offer to the Moldovan Republic, to its president, to join the EU together with us. But this is up to Chisinau authorities and the inhabitants of the Moldovan Republic, depending on what they want to do." As Romania's EU membership talks lasted several years, President Basescu's words can be interpreted as a proposal to unify Romania and the Moldovan Republic. On Saturday he said Romania was "the only state, the only people still separated, as the German nation had become a whole again." (...)

Romania still separated

Romania is still separated in two countries. The Moldavan-Romanian unification will be achieved within the EU and no other way, the President claimed. He arranged lunch with 50 Olympics laureates from the Moldova Republic visiting Bucharest these days. Basescu told the students: "I believe you will have the power and joy to share real history even with those people in your country who don't trust it." The President reminded Romania had denounced the Robbentrop-Molotov Pact that had "split the Romanian nation in two" and outlined Romania acknowledged the will of Chisinau authorities to be separate, to be an independent state "deciding on its own Euro-Atlantic future."

Basescu described himself as a politician supporting the need to be at very good terms with the Moldovan Republic, to settle an openness that would help the neighboring state "to quicken the pace" so that the two states would become a whole again in the future, this time within the EU. He mentioned Romania's foreign affairs strategy had decided on facilities for schoolchildren and students from the Moldovan Republic to come and visit or study in Romania. (...)

Voronin-Basescu Axis

Ever since his mandate started President Basescu has managed to build special relations with Vladimir Voronin, President of the Moldovan Republic. At the end of last year the latter described 2005 as "interesting from all points of view: politically, economically and socially."

According to President Voronin, his republic's main achievement in 2005 was the making of a pro-European parliamentary coalition. As for the second one, he claims it consists in "the significant improvement of the Moldovan Republic's relations with Romania and the one hand and with Ukraine on the other hand." Voronin commented: "We truly appreciate President Basescu's fair attitude at the Moldovan Republic, at its independence and territorial integrity. We can feel Romania is most sincerely preoccupied with the difficulties the Moldovan Republic is faced with." (...)

Quelle
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gibts dafür denn wirklich Hoffnungen? Wie siehst du dass denn? Bist du dafür, dagegen. Wo gibts Probleme und was würde eine Vereinigung bringen? Kenn ich da nicht so aus.. schreib doch mal was dazu ;-)
 
Hellenic schrieb:
Gibts dafür denn wirklich Hoffnungen? Wie siehst du dass denn? Bist du dafür, dagegen. Wo gibts Probleme und was würde eine Vereinigung bringen? Kenn ich da nicht so aus.. schreib doch mal was dazu ;-)

Ja, lies mal das:

Romanians want Basarabia to unify with Romania

If there were referendum on the unification of the Moldovan Republic with Romania, 51% of Romanians would vote for it, says latest opinion poll by CIVIS.

Only 27% of Romanians citizens are more skeptical and they would go for the present state of things to stay unchanged. (...)

Most Romanians have got no knowledge of president Traian Basescu's intentions and means to achieve such unification with the Moldovan Republic. 41% say they can't answer such a question. 35% believe the president wants it, but he can't do it. Only 14% claim the head of state "neither wants nor can" proceed to unification. 10% of Romanians opine the president wants and can do it.

"Few" and "very few" foreign affairs changes

As for Romania's foreign affairs strategy, 47% of citizens can perceive "few" and "very few" changes made in the last year. 36% say the opposite. (...)

44% of the people questioned distrust the professional training of Romanian ambassadors. Only 37% of Romanians are "satisfied" or "very satisfied" with Romania's foreign affairs policy. 15% are dissatisfied with it. Only 37% express satisfaction with the activity of Romanian foreign minister Mihai-Razvan Ungureanu.

Most citizens say they are impressed with president Traian Basescu's conduct at international level. 60% of Romanian look up to the head of state, whereas only 13% express unfavorable opinion. (...) (O.B., A.M.L.)

Quelle: http://www.ziua.ro/display.php?id=197103&data=2006-04-03&kword=Basarabia[/quote]
 
Moldawien ist rumänisches Land, es wird mehrheitlich von Rumänen bewohnt und hat bis 1944 zu Rumänien gehört. Danach hat es die Sowjetunion annektiert.
 
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