Wolfgang Hattmannsdorfer: „Wir werden mit diesem Klimagesetz gut fahren“
Der ÖVP-Wirtschaftsminister ist mit dem neuen Klimagesetz zufrieden. Aus seiner Sicht gehören alle Vorwürfe gegen die WKO geprüft – und Kinderbetreuung sei eine „ordentliche Hack’n“.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) zeigt sich mit der Regierungsbilanz zufrieden – und sieht Österreich als Vorreiter.
KURIER: Dürrehilfen für Bauern im Abtausch für ein Klimagesetz: Ist das ein Kompromiss, mit dem der Wirtschaftsflügel der ÖVP zufrieden sein kann?
Hattmannsdorfer: Die Regierung hat mit dem sehr umfassenden Hilfspaket bewiesen, dass sie liefert. Selbiges gilt für das Klimagesetz, das sich durch Hausverstand auszeichnet.
Die Ansage lautet, dass Österreich bis 2040 und damit zehn Jahre vor der EU klimaneutral werden soll. Sie haben mehrmals betont, dass Sie gegen „Gold Plating“ sind. Warum stimmt die ÖVP dann dafür?
Hat sie nicht. Rechtlich verbindlich verankern wir das Zwischenziel der EU – minus 90 Prozent an Emissionen bis 2040. Über die EU-Ziele gehen wir nur hinaus, wenn es die wirtschaftliche Entwicklung hergibt. Ich glaube, wir werden mit diesem Klimagesetz, wo die Wirtschaft maßgebend ist, gut fahren.
Klimaneutralität bis 2040 würde heißen, dass es in 14 Jahren quasi keine Öl- und Gasheizungen oder Tankstellen mehr gibt – mit großen Auswirkungen auf die Industrie. Ist das aus Ihrer Sicht realistisch?
Für mich ist entscheidend, dass es eine Standortklausel gibt und die energieintensive Industrie aus dem Klimagesetz ausgenommen ist. Wir haben eine der saubersten Industrien der Welt und dürfen unser eigenes Engagement nicht noch zusätzlich bestrafen. Es hilft auch weder dem Klima noch den Arbeitsplätzen, wenn unsere Betriebe zum Beispiel nach Bangladesch abwandern.
kurier.at
Der ÖVP-Wirtschaftsminister ist mit dem neuen Klimagesetz zufrieden. Aus seiner Sicht gehören alle Vorwürfe gegen die WKO geprüft – und Kinderbetreuung sei eine „ordentliche Hack’n“.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) zeigt sich mit der Regierungsbilanz zufrieden – und sieht Österreich als Vorreiter.
KURIER: Dürrehilfen für Bauern im Abtausch für ein Klimagesetz: Ist das ein Kompromiss, mit dem der Wirtschaftsflügel der ÖVP zufrieden sein kann?
Hattmannsdorfer: Die Regierung hat mit dem sehr umfassenden Hilfspaket bewiesen, dass sie liefert. Selbiges gilt für das Klimagesetz, das sich durch Hausverstand auszeichnet.
Die Ansage lautet, dass Österreich bis 2040 und damit zehn Jahre vor der EU klimaneutral werden soll. Sie haben mehrmals betont, dass Sie gegen „Gold Plating“ sind. Warum stimmt die ÖVP dann dafür?
Hat sie nicht. Rechtlich verbindlich verankern wir das Zwischenziel der EU – minus 90 Prozent an Emissionen bis 2040. Über die EU-Ziele gehen wir nur hinaus, wenn es die wirtschaftliche Entwicklung hergibt. Ich glaube, wir werden mit diesem Klimagesetz, wo die Wirtschaft maßgebend ist, gut fahren.
Klimaneutralität bis 2040 würde heißen, dass es in 14 Jahren quasi keine Öl- und Gasheizungen oder Tankstellen mehr gibt – mit großen Auswirkungen auf die Industrie. Ist das aus Ihrer Sicht realistisch?
Für mich ist entscheidend, dass es eine Standortklausel gibt und die energieintensive Industrie aus dem Klimagesetz ausgenommen ist. Wir haben eine der saubersten Industrien der Welt und dürfen unser eigenes Engagement nicht noch zusätzlich bestrafen. Es hilft auch weder dem Klima noch den Arbeitsplätzen, wenn unsere Betriebe zum Beispiel nach Bangladesch abwandern.
Wolfgang Hattmannsdorfer: „Wir werden mit diesem Klimagesetz gut fahren“
Der ÖVP-Wirtschaftsminister ist mit dem neuen Klimagesetz zufrieden. Aus seiner Sicht gehören alle Vorwürfe gegen die WKO geprüft – und Kinderbetreuung sei eine „ordentliche Hack’n“.