Löhne steigen weniger als die Preise: Retten wir damit das Land oder ruinieren die Wirtschaft?
In den meisten Branchen haben die Gewerkschaften Lohnabschlüsse unter der Inflation akzeptiert, wie von führenden Volkswirten vorgeschlagen. Das könnte den Konsum treffen, selbst wenn damit der Industrie geholfen ist
Es gibt sie noch, die Lohnabschlüsse über der Inflationsrate. Die Einkommen der Gebäudereiniger sind zu Jahresbeginn um 3,25 Prozent gestiegen, was etwas oberhalb der maßgeblichen Inflationsrate von drei Prozent gelegen ist. Aber das ist inzwischen die große Ausnahme in Österreich, wie aus dem Wage-Tracker der Nationalbank hervorgeht. Mit dem Tool überwacht die Notenbank die Entwicklung der Inflationsraten und der Lohnabschlüsse. Demnach werden die Mindestlöhne im kommenden Jahr um 2,7 Prozent und damit unter der Inflationsrate der vergangenen zwölf bis 15 Monate steigen, die bei den Gehaltsverhandlungen berücksichtigt wurden.
Bereits im Herbst akzeptierte die Industriegewerkschaft Pro-Ge für die 190.000 Metaller eine Anhebung der Mindestlöhne um zwei Prozent. Die relevante Inflationsrate war bei 2,8 Prozent gelegen. Der zweijährige Abschluss sieht vor, dass im Herbst 2027 die Mindestentgelte nochmal unter der prognostizierten Teuerung steigen – wobei es eine Einmalzahlung von 1000 Euro gibt. Auch die Vertreter der 430.000 Handelsangestellten stimmten einem Lohnabschluss unter der Teuerungsrate zu.
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In den meisten Branchen haben die Gewerkschaften Lohnabschlüsse unter der Inflation akzeptiert, wie von führenden Volkswirten vorgeschlagen. Das könnte den Konsum treffen, selbst wenn damit der Industrie geholfen ist
Es gibt sie noch, die Lohnabschlüsse über der Inflationsrate. Die Einkommen der Gebäudereiniger sind zu Jahresbeginn um 3,25 Prozent gestiegen, was etwas oberhalb der maßgeblichen Inflationsrate von drei Prozent gelegen ist. Aber das ist inzwischen die große Ausnahme in Österreich, wie aus dem Wage-Tracker der Nationalbank hervorgeht. Mit dem Tool überwacht die Notenbank die Entwicklung der Inflationsraten und der Lohnabschlüsse. Demnach werden die Mindestlöhne im kommenden Jahr um 2,7 Prozent und damit unter der Inflationsrate der vergangenen zwölf bis 15 Monate steigen, die bei den Gehaltsverhandlungen berücksichtigt wurden.
Bereits im Herbst akzeptierte die Industriegewerkschaft Pro-Ge für die 190.000 Metaller eine Anhebung der Mindestlöhne um zwei Prozent. Die relevante Inflationsrate war bei 2,8 Prozent gelegen. Der zweijährige Abschluss sieht vor, dass im Herbst 2027 die Mindestentgelte nochmal unter der prognostizierten Teuerung steigen – wobei es eine Einmalzahlung von 1000 Euro gibt. Auch die Vertreter der 430.000 Handelsangestellten stimmten einem Lohnabschluss unter der Teuerungsrate zu.
Löhne steigen weniger als die Preise: Retten wir damit das Land oder ruinieren die Wirtschaft?
In den meisten Branchen haben die Gewerkschaften Lohnabschlüsse unter der Inflation akzeptiert, wie von führenden Volkswirten vorgeschlagen. Das könnte den Konsum treffen, selbst wenn damit der Industrie geholfen ist