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Nachrichten aus Österreich

Drei Tote aus Marchfeldkanal geborgen
Drei Tote sind am Donnerstag bei Gerasdorf (Bezirk Korneuburg) im Marchfeldkanal entdeckt worden. Die Leichen wurden geborgen, bestätigte Polizeisprecher Stefan Loidl auf Anfrage. Derzeit geht die Polizei von einem Unfall bei einer Wehranlage aus.

Die Männer hatten einen Ausflug mit Stand-up-Paddles unternommen. Am Mittwoch hatte die Mutter eines 27-Jährigen ihren Sohn in Wien als abgängig gemeldet, weil sie ihn nicht erreicht hatte. Im Rahmen einer großen Suchaktion wurden die Leichen gefunden. Die Polizei gehe nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem Unfall aus, so Loidl.

Bei den Toten soll es sich um Männer im Alter von 27 und 28 Jahren handeln, der dritte wurde bisher nicht identifiziert. Die Frau hatte bei der Polizei angegeben, dass ihr Sohn am Montag mit anderen eine Tour auf dem Marchfeldkanal geplant hatte. Im Bereich einer Wehranlage in Gerasdorf wurden die Stand-up-Paddles und persönliche Gegenstände gefunden.

 
WIFO und IHS sehen „passables“ Wachstum
Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) zeigen sich in ihrer am Donnerstag präsentierten Sommerprognose hinsichtlich der österreichischen Konjunktur vorsichtig optimistisch. Das WIFO rechnet heuer mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS erhöhte seine Frühjahrsprognose deutlich auf 0,8 Prozent. Die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges ließen die Öl- und Treibstoffpreise zuletzt wieder stark sinken. Die heimische Inflation soll heuer 3,0 (WIFO) bzw. 3,2 Prozent (IHS) betragen.

WIFO-Chef Gabriel Felbermayr nannte das Wachstum „nicht stürmisch, aber ganz passabel“. Die Unsicherheit sei aber weiter hoch. IHS-Leiter Holger Bonin sagte, Österreichs Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger seien „noch einmal davon gekommen, sollte der Iran-Krieg zu einem gütlichen Ende kommen“. Dann sollte es nur „eine leichte Wachstumsdelle“ geben. Der Energiepreisschock sei „nach derzeitigem Stand nicht so heftig ausgefallen wie beim Ukraine-Krieg“, so Bonin.

 
Die Arbeitswelt ist nicht für 38 Grad gerüstet
Die Sommer haben sich verändert. Höchste Zeit für Betriebe, sich an die Temperaturen anzupassen

Viele Baustellen sind derzeit untertags wie leergefegt. Zwar schreibt der Gesetzgeber auch bei Rekordhitze kein generelles Hitzefrei beim Arbeiten im Freien vor. Offenbar entscheiden sich Unternehmen dennoch dafür, die Gesundheit der Angestellten über den Baufortschritt zu stellen. In Innenräumen sieht es leider anders aus: Es gibt nur wenig Schutz für jene, die in schlecht oder gar nicht klimatisierten Büros, Geschäften oder Werkstätten bei stickiger Luft unter der Hitze ächzen.

"Früher war das doch auch kein Problem!", werden manche nun einwenden. Extreme Hitzewellen waren in Österreich aber lange die Ausnahme. Mittlerweile sind Rekordtemperaturen über Wochen, vielleicht sogar Monate hinweg, Teil des Arbeitsalltags. Die Welt schleppt sich von einem globalen Hitzerekordjahr zum nächsten. Die Arbeitswelt ist aber nur für einen Sommer wie damals gerüstet.

Hitze macht krank
Das ist umso verwunderlicher, weil bei hohen Temperaturen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit abnimmt und die Fehleranfälligkeit steigt. Aus Deutschland gibt es Zahlen dazu, dass während Hitzewellen die Zahl der Krankenstände ansteigt. Hitze ist nicht nur unangenehm. Hitze macht krank. Und doch erwarten Betriebe vielerorts von Angestellten, dass sie dieselbe Leistung erbringen, als würde draußen nur ein mildes Lüftchen wehen.

 
Mit innovativer KI-Grafik: Heute.at zieht Grenzen des Landes völlig neu
Das Qualitätsmedium Heute.at hat wieder neue Maßstäbe im Journalismus gesetzt. Während rückständige Medien über die Realität berichten, wie sie ist, legt die Heute-Redaktion diese durch gesellschaftliche Konventionen auferlegte Selbstzensur mutig ab. Dabei zieht man die Grenzen der Medienbranche, sondern sogar des Landes neu – mit verheerenden geopolitischen Folgen.

Die Gratiszeitung, die zwar leider nicht gratis ist (jährlich Millionen Steuergeld), aber dafür zumindest völlig umsonst, liefert die Best-Practice-Benchmark für die digitale Transformation im Journalismus.

Während rückständige Mainstream-Medien stur über eine Topografie berichten, wie sie tatsächlich ist, befreit sich die Heute-Redaktion mutig aus dem engen Korsett der Realität. Eine gestern erschienene Landkarte liefert nicht nur eine, sondern sogar gleich elf mutige Enthüllungen:

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