KPÖ-Spitzenkandidatin Elke Kahr: "Wir dürfen den Blick von unten nicht verlieren"
Die Bürgermeisterin von Graz lobt die Koalition mit den Grünen und will an ihrem politischen Leitbild der "sozialen Balance" in der Stadt festhalten – auch wenn es "echt viel Geld" koste
"Es dauert noch ein bisserl", sagt die Assistentin. In dem mit mehreren Dutzend Pflanzen begrünten Wartebereich vor dem Büro von Elke Kahr herrscht reger Betrieb. Jeder will etwas von der Bürgermeisterin. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Da muss auch das Interview warten. Die ganze Atmosphäre im Bürgermeisterinnenbüro verströmt fast ein wenig Wohngemeinschaftsfeeling.
Drinnen stapeln sich Bücher in den IKEA-Regalen, am Tisch steht ein Radio aus den 1960er Jahren, gleich daneben liegen die Spielsachen und Stofftiere für die ganz kleinen Gäste in der Spielecke herum. Draußen am Rathausbalkon wächst ein Rosmarin über das Geländer. Auf der rechten Innenhand der KPÖ-Bürgermeisterin prangt ein buntes, aufgeklebtes Tattoo. "Vom letzten Heavy-Metal-Festival – das bin ich auch", sagt sie und verrät: Eigentlich wolle sie sich ein wirklich cooles stechen lassen. Irgendwann. Und dann fragt sie leise, ob sie sich eine Zigarette anzünden dürfe.
www.derstandard.at
Die Bürgermeisterin von Graz lobt die Koalition mit den Grünen und will an ihrem politischen Leitbild der "sozialen Balance" in der Stadt festhalten – auch wenn es "echt viel Geld" koste
"Es dauert noch ein bisserl", sagt die Assistentin. In dem mit mehreren Dutzend Pflanzen begrünten Wartebereich vor dem Büro von Elke Kahr herrscht reger Betrieb. Jeder will etwas von der Bürgermeisterin. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Da muss auch das Interview warten. Die ganze Atmosphäre im Bürgermeisterinnenbüro verströmt fast ein wenig Wohngemeinschaftsfeeling.
Drinnen stapeln sich Bücher in den IKEA-Regalen, am Tisch steht ein Radio aus den 1960er Jahren, gleich daneben liegen die Spielsachen und Stofftiere für die ganz kleinen Gäste in der Spielecke herum. Draußen am Rathausbalkon wächst ein Rosmarin über das Geländer. Auf der rechten Innenhand der KPÖ-Bürgermeisterin prangt ein buntes, aufgeklebtes Tattoo. "Vom letzten Heavy-Metal-Festival – das bin ich auch", sagt sie und verrät: Eigentlich wolle sie sich ein wirklich cooles stechen lassen. Irgendwann. Und dann fragt sie leise, ob sie sich eine Zigarette anzünden dürfe.
KPÖ-Spitzenkandidatin Elke Kahr: "Wir dürfen den Blick von unten nicht verlieren"
Die Bürgermeisterin von Graz lobt die Koalition mit den Grünen und will an ihrem politischen Leitbild der "sozialen Balance" in der Stadt festhalten – auch wenn es "echt viel Geld" koste